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Nationalpark Zall Gjoçaj

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Parku Kombëtar Zall Gjoçaj

Landschaft im Nationalpark
Landschaft im Nationalpark
Landschaft im Nationalpark
Koordinaten: 41° 42′ 32″ N, 20° 11′ 10″ O
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Lage: Qark Dibra, Albanien
Besonderheit: Waldgebiet mit vielen Quellen und Bächen
Nächste Stadt: Burrel
Fläche: 140 ha
Gründung: 1996

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Der Nationalpark Zall Gjoçaj (albanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war ein Nationalpark in Nordostalbanien ungefähr 40 Kilometer Luftlinie nordöstlich von Burrel in der Gemeinde Mat. Das Schutzgebiet wurde 1996 eingerichtet und ging 2022 im größeren Nationalpark Lura-Mali i Dejës auf.

Im Norden grenzte der ehemalige Nationalpark direkt an den ehemaligen Nationalpark Lura. Die Region umfasst ein Waldgebiet im Bergtal von Zall Gjoçaj mit einer Fläche von 140 Hektar.<ref name=":0">Rezistenca mjedisore për Parkun Kombëtar të Zall Gjoçajt. In: Heinrich Böll Stiftung Tirana. 7. November 2022, abgerufen am 29. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den Wäldern des Nationalparks fanden sich Wasserquellen und Bachläufe.

An der Westseite des Bergtals liegt der Berg Malthit e keq (1840 m ü. A.), der höchste Punkt im ehemaligen Park. Im Südwesten grenzt der Nationalpark an den Pass Qafa e Thanës (Kornelkirschen-Pass; 1690 m ü. A.). Im Norden liegt mit rund 1500 m ü. A. der tiefste Punkt des Parks.

Datei:A corner where the park is shown by a captured picture.jpg
Berglandschaft um den Park

Nur wenig westlich des ehemaligen Schutzgebiets erhebt sich der Mali i Dejës (2245 m ü. A.), der höchste Berg der Region und ein nach Osten steil abfallender Kalkrücken. Im Norden liegt der Bergzug Kunora e Lurës, rund fünf Kilometer nordwestlich das Dorf Zall-Gjoçaj.

Im Nationalpark gab es weder Infrastruktur für Besucher, noch ist das Areal auf Straßen erreichbar. Lediglich am Qafa e Thanës verläuft ein schlechter Fahrweg von Holzfällern. Einfacher zu erreichen ist das Areal wohl von der ebenfalls sehr schlechten Piste durch den Lura-Nationalpark, die ihn etwa zwei Kilometer östlich passiert. Von dieser Piste aus führen Feldwege ins Tal. Das Gebiet war somit über 30 Jahre praktisch unberührt.<ref name=":0" />

Entgegen der Schutzbestimmungen bewilligte die Regierung 2018 den Bau eines Wasserkraftwerkes in der Region. Die Bewohner der Region wehren sich gegen diese Aktivitäten, unter anderem weil sie befürchten, von Wasserressourcen für die Landwirtschaft abgeschnitten zu werden.<ref name=":0" /> Gerichte annullierten 2022 die Baugenehmigung.<ref>Zall-Gjocaj, MAT: The Supreme Court decided to revoke the licence of the concession company for energy production in Zall - Gjocal HPP. In: Centre for Legal Empowerment. 10. Mai 2022, abgerufen am 30. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einzelnachweise

<references />

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