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Nationalpark Mont Péko

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Nationalpark Mont Péko

IUCN-Kategorie II – National Park

Lage Elfenbeinküste
Fläche 340 km²
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Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 7° 1′ N, 7° 14′ WKoordinaten: 7° 1′ 29″ N, 7° 14′ 19″ W
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Einrichtungsdatum 1968
Verwaltung Ministerium für Gewässer und Wälder (Ministry of Water and Forests oder Ministère des Eaux et Forêts)

Der Nationalpark Mont Péko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im Westen der Elfenbeinküste ist ein landschaftlich schönes Gebiet von 340 km² Größe, das auf 40 bis 1000 m Höhe über dem Meeresspiegel liegt. Die höchste Erhebung ist der Mont Péko, von dem der Park seinen Namen hat.

Der Nationalpark liegt in der Ökoregion des guineischen Regenwaldes. Zwischen Mai und Oktober fällt hier 1700 mm Regen. Der Sassandrafluss mit seinen Nebenarmen hält ganzjährig Wasser für die Tiere bereit.

Im Mont-Péko-Nationalpark leben hauptsächlich Büffel, Flusspferde, einige Affenarten, unter ihnen Schimpansen, und Waldducker. Es wurden auch Pel-Dornschwanzhörnchen und Schwarzducker gesichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht über ein Projekt des CEPF (englisch) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cepf.net</ref> 1998 wurde ein Bestand an Weißhals-Stelzenkrähen (Picathartes gymnocephalus) entdeckt.<ref>Steckbrief der Weißhals-Stelzenkrähe (Picathartes gymnocephalus) (englisch)</ref> Außerdem gibt es hier Leoparden, Krokodile sowie verschiedene Vögel, wie den von der IUCN als gefährdet eingestuften Melaenornis annamarulae<ref>Melaenornis annamarulae bei BirdLife (englisch)</ref>, möglicherweise den ebenfalls gefährdeten Criniger olivaceus<ref>Criniger olivaceus bei BirdLife (englisch)</ref> und den Senegalliest.<ref>Beschreibung des Senegalliest bei Tierdoku</ref> Viele Exemplare des Riedfrosches Kassina schioetzi wurden in der nördlichen Regenwaldzone des Parks gefunden,<ref>Kassina schioetzi bei Amphibiaweb (englisch)</ref> darüber hinaus kommt Kassina arboricola im Park vor.<ref>Auflistung untersuchter Kassina-Exemplare (englisch)</ref>

Besucher können in den Hotels in Abidjan oder dem ein paar Kilometer entfernten Douékoué übernachten und über die asphaltierte Straße zwischen den Städten zum Nationalpark gelangen.

Verantwortlich für die Schutzgebiete der Elfenbeinküste ist das Ministerium für Gewässer und Wälder (englisch Ministry of Water and Forests, französisch Ministère des Eaux et Forêts).<ref>Übersicht über die Schutzgebiete der Elfenbeinküste (englisch)</ref>

Literatur

  • Wally und Horst Hagen: Die afrikanischen Nationalparks als Lebensräume der Elefanten. In: Vitus B. Dröscher (1990): Rettet die Elefanten Afrikas (S. 211)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />