Nationale Universität Donezk
| Nationale Wassyl-Stus-Universität Donezk Донецький Національний Університет | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Donetsk National University.png | |
| Gründung | 1. Juli 1937 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Winnyzja |
| Bundesland | Oblast Winnyzja |
| Land | Ukraine |
| Stellvertretender Rektor | Roman Grinjuk |
| Studierende | 24800 |
| Professoren | ca. 900 (incl. Dozenten) |
| Website | www.donnu.edu.ua |
Die Nationale Wassyl-Stus-Universität Donezk<ref>Nationale Wassyl-Stus-Universität Donezk (DonNU), uni-regensburg.de</ref> ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Abk. DonNU) ist eine ukrainische Universität in Winnyzja, Oblast Winnyzja (bis 2014 in Donezk).
Im Jahr 2014 wurde sie aufgrund des Krieges in Donbass nach Winnyzja evakuiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Order of the Ministry of Education of Ukraine about university relocation to Vinnytsia ( des Vorlage:IconExternal vom 30. Juli 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geschichte
Die Hochschule wurde am 1. Juli 1937 als Staatliches Pädagogisches Institut per Dekret der Ukrainische SSR gegründet. Gründungsrektor war Olexandr Jewdokymenko, der 1938 bei den Stalinschen Säuberungen für zehn Jahre inhaftiert wurde. Die Hochschule hatte anfangs zwei Fakultäten (Geschichte und Philologie) und fünf Lehrstühle.
Zwischen 1940 und 1961 wurde die Hochschule von Serhij Ksenofotnow, anschließend von Mykola Choroschajlow geführt. 1964 wurde das Institut der Staatsuniversität Charkiw (heute: Nationale Wassyl-Karasin-Universität Charkiw) angegliedert. Per Dekret der Sowjetunion (UdSSR) wurde 1965 das Institut eigenständig und als Donezker Staatsuniversität geführt; erster Direktor war Professor Leonid Lytwynenko (1965–1968).
1965 wurden die Fakultäten Biologie und Physik eröffnet, erste postgraduale Studienprogramme angeboten sowie ein Studentencampus gebaut.
Unter der Ägide der Direktoren Jurij Schewljakow (1968–1970) und Hryhoryj Tymoschenko (1970–1975) wurde das 12-stöckige Hauptgebäude sowie das Universitätsmuseum gebaut. Die Direktoren Hryhoryj Ponomarenko (1975–1986) und Wolodymyr Schewtschenko (ab 1986) forcierten den weiteren Ausbau der Universität. Am 11. September 2000 wurde sie per Dekret des ukrainischen Präsidenten in die Nationale Universität Donezk umbenannt.
Universität
Die Nationale Universität Donezk ist Mitglied der Eurasian University Association und der European University Association (EUA). Die Hochschule kooperiert mit Hochschulen in USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Tschechien, Ungarn, VR China und Polen.
Die Nationale Universität Donezk bietet in 12 Fakultäten und fünf Universitätsinstituten Bachelor- und Masterabschlüsse in 33 Fachrichtungen im Gebiet der Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften an. Die Universität hatte 2003/2004 über 900 Professoren und Dozenten, davon drei Mitglieder der Nationalen Ukrainische Akademie der Wissenschaften (NAS).
Krieg in Donbass und Umzug nach Winnyzja
Während des Krieges in Donbass fingen pro-russische Bewaffnete an, den Campus als einen ihrer Stützpunkte zu benutzen, Wohnheime in Kasernen zu verwandeln und mindestens 17 Fahrzeuge zu beschlagnehmen.<ref name="KP141113">Olena Goncharova: Donetsk National University finds refuge, no cash. In: Kyiv Post. 13. November 2014, abgerufen am 20. Oktober 2017.</ref><ref name="AC160826">Melinda Haring: How One University Defied Putin and His Armed Mob. In: Atlantic Council. 26. August 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. September 2016; abgerufen am 20. Oktober 2017.</ref> Infolgedessen verlagerte sich die Universität nach Winnyzja<ref name="AC160826" /> wobei ein bedeutender Teil der Lehrkräfte und Studenten dem Umzug, nach Aussage der Rektorin des in Donezk verbliebenen Teils der Universität nicht folgte, sondern in Donetsk verblieb.<ref>Осаждённое знание. In: argumenti.ru. Argumenty nedeli, 4. Oktober 2018, abgerufen am 23. Dezember 2018.</ref><ref>Донецкий национальный университет: Донецкий национальный университет ДОННУ. In: ДОННУ. 9. Februar 2016, abgerufen am 22. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Etwa 60 Prozent des Lehrkörpers ist nach Winnyzja übergesiedelt.<ref name="faz-20171014">Gerhard Gnauck: Eine Uni im Exil, in: FAZ Nr. 239, 14./15. Oktober 2017, S. C1.</ref> Die Einrichtungen der Universität sind auf vier Gebäudekomplexe im Stadtgebiet Winnyzjas aufgeteilt.<ref>Contacts | Donetsk national university. Abgerufen am 29. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2017 hatte die Universität in Winnyzja etwa 1000 Beschäftigte und 6000 Studierende.<ref name="faz-20171014" />
Im Juni 2016 stimmten 75 von 105 Mitarbeitern für die Benennung der Universität nach einem ihrer Alumni, dem Dichter Wassyl Stus.<ref>Halya Coynash: Donetsk University Finally Named After Great Ukrainian Poet Vasyl Stus. In: Kharkiv Human Rights Protection Group. 20. Juni 2016, abgerufen am 20. Oktober 2017.</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetpräsenz der Nationalen Universität Donezk ( vom 26. August 2009 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references responsive />
Charkiw: Charkiwer Nationaluniversität für Radioelektronik | Nationale W.-N.-Karasin-Universität Charkiw | Nationale Technische Universität „Polytechnisches Institut Charkiw“ | Nationale Universität für Luft- und Raumfahrt. Czernowitz: Nationale Universität Czernowitz. Dnipro: Dniprower Staatliche Technische Universität | Nationale Technische Universität „Dniproer Polytechnikum“ | Nationale Oles-Hontschar-Universität Dnipro. Donezk: Nationale Universität Donezk | Nationale Medizinische Universität Donezk | Nationale Technische Universität Donezk. Iwano-Frankiwsk: Nationale Wassyl-Stefanyk-Universität der Vorkarpaten | Nationale Technische Universität für Öl und Gas. Kamjanez-Podilskyj: Nationale Iwan-Ohijenko-Universität Kamjanez-Podilskyj. Kiew: Nationale Universität Kiew | Kiewer Polytechnisches Institut (KPI) | Borys-Hrintschenko-Universität Kiew | Nationale Akademie der Bildenden Künste und Architektur | Nationale Luftfahrt-Universität | Nationale Medizinische Oleksandr-Bohomolez-Universität | Kiew-Mohyla-Akademie | Nationale Wadym-Hetman-Wirtschaftsuniversität Kiew | Kiewer Nationale Universität für Handel und Wirtschaft | Kiewer Nationale Universität für Bauwesen und Architektur | Nationale Landwirtschaftliche Universität | Nationale Pädagogische Universität M. P. Drahomanow. Krywyj Rih: Nationale Universität Krywyj Rih | Staatliche Pädagogische Universität Krywyj Rih. Lwiw: Nationale Universität Lwiw | Nationale Medizinische Danylo-Halyzkyj-Universität Lwiw | Nationale Polytechnische Universität Lwiw | Ukrainische Katholische Universität. Luhansk: Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Luhansk | Ostukrainische Nationale Wolodymyr-Dal-Universität. Odessa: Nationale Universität Odessa | | Nationale Wirtschaftsuniversität Odessa. Saporischschja: Technische Universität Saporischschja. Simferopol: Nationale Taurische Wernadskyj-Universität. Slowjansk: Staatliche Pädagogische Universität Donbas. Ternopil: Nationale Medizinische Ivan-Horbaczewski-Universität. Uschhorod: Nationale Universität Uschhorod. Winnyzja: Staatliche Medizinische Universität Winnyzja „M. I. Pirogow“