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Narlıkuyu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Narlıkuyu
Datei:Coats of arms of None.svg
Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei
Provinz (il): Mersin
Landkreis (ilçe): Silifke
Koordinaten: 36° 27′ N, 34° 7′ OKoordinaten: 36° 26′ 37″ N, 34° 6′ 47″ O
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Einwohner: 2.447<ref name="Infobox Ort in der Türkei.EinwohnerOrt">Nufusune.com: NARLIKUYU MAHALLESİ NÜFUSU SİLİFKE MERSİN - İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu, abgerufen am 24. Januar 2026</ref> (2024)
Telefonvorwahl: (+90) 324
Postleitzahl: 33 xxx
Kfz-Kennzeichen: 33
Struktur und Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Ali Okur (AKP)
Datei:Narlıkuyu, Mersin Province, Turkey.JPG
Bucht von Narlıkuyu

Narlıkuyu (türkisch für Granatapfelbrunnen), früherer Name Tatlı Su (Geschmackvolles Wasser) ist eine Gemeinde an der türkischen Südküste, etwa 25 km östlich von Silifke und zwei Kilometer westlich von Kızkalesi in der Provinz Mersin. Seit einer Gebietsreform 2014 ist der Ort keine Gemeinde mehr, sondern ein Ortsteil der Kreisstadt Silifke.

Narlıkuyu hat 2.447 Einwohner (Stand: Ende 2024), Bürgermeister ist seit 2004 Ali Okur<ref>Yerelnet</ref>. Das ehemalige Fischerdorf lebt hauptsächlich vom Tourismus. Erwähnenswert ist neben mehreren Fischrestaurants vor allem ein antikes Badehaus, das unter der Bezeichnung Narlıkuyu Mosaik Müzesi (Narlıkuyu-Mosaikmuseum) als einziges Exponat das Mosaik der drei Grazien zeigt. In unmittelbarer Nähe liegen im Norden die Korykischen Grotten (Cennet ve Cehennem) und an derselben Strecke, 2,5 Kilometer weiter, die Kirche von Hasanaliler sowie einen Kilometer westlich der Kirche der römische Gutshof Keşli. Der von den Grotten kommende unterirdische Fluss mündet hier ins Mittelmeer, was in einigen Buchten der Umgebung zu Brackwasservorkommen führt.

Der Ort war in der Antike der Hafen für Korykion Antron und die Orte an der über Hasanaliler nach Olba führenden Straße. In der pisanischen Seekarte von 1300 wird er unter der Bezeichnung p. calamie verzeichnet.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Weblinks