Nardia
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| Nardia | ||||||||||||
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| Datei:Nardia scalaris 300908.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Nardia | ||||||||||||
| Gray |
Nardia ist eine Moosgattung der Ordnung Jungermanniales. Sie ist nach dem italienischen Abt Stanislaus Nardius (*geb. als Vinzenzo Nardi) (ca. 1676–1730), einem der Sponsoren für Pier Antonio Michelis Genera Plantarum.<ref name="Burkhardt2022" />
Merkmale
Die Pflanzen tragen rundliche Flankenblätter. Die Laminazellen der Flankenblätter haben dreieckige Verdickungen in den Ecken. Pro Zelle kommen zwei bis drei große Ölkörper vor. Die Unterblätter sind lanzettlich bis spießförmig. Der Fuß des Sporogons ist in eine Ausstülpung des Stämmchengewebes, das sogenannte Perygynium eingesenkt.
Systematik
Nardia ist eine Gattung der Familie Jungermanniaceae. Weltweit gibt es etwa 17 Arten<ref>Wolfgang Frey, Eberhard Fischer, Michael Stech: Bryophytes and seedless Vascular Plants. In: Wolfgang Frey (Hrsg.): Syllabus of Plant Families - A. Engler's Syllabus der Pflanzenfamilien. 13. Auflage. Band 3. Borntraeger, Berlin / Stuttgart 2009, ISBN 978-3-443-01063-8, S. 52.</ref>, fünf davon kommen in Europa vor:
Belege
- Jan-Peter Frahm, Wolfgang Frey, J. Döring: Moosflora. 4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage (UTB für Wissenschaft, Band 1250). Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-2772-5 (Ulmer) & ISBN 3-8252-1250-5 (UTB).
- Lars Söderström et al. (2016): World checklist of hornworts and liverworts. PhytoKeys 59: 1–828.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Burkhardt2022">Lotte Burkhardt 2022: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen & ihren Pflanzen – Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin. – doi:10.3372/epolist2022, Berlin 2022. </ref> </references>