Nam Co
Vorlage:Tibetischer chinesischer Begriff
Der Nam Co (auch Namtsho oder Namtso; Vorlage:BoS, Vorlage:Zh; mongolisch Tengrinor „Himmelssee“) ist ein Salzsee im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China.
Er liegt am nördlichen Fuß des Nyainqêntanglha-Gebirges in Vorlage:Höhe Höhe an der Grenze zwischen den Kreisen Damxung (’dam gzhung; Vorlage:Zh) und Baingoin (dpal mgon; Vorlage:Zh) und ist mit einer Fläche von über 1967 Quadratkilometern<ref name="berking">B. Schütt, J. Berking, C. Yi: Vorlage:Webarchiv (PDF; 6,1 MB) INQUA workshop on Timing and nature of mountain glaciation, from High Asia to the World 14-22 September, 2006 Xining, China, S. 33 (book of abstracts)</ref><ref>Nach einer anderen Quelle: 2461 Quadratkilometer – Vorlage:Webarchiv (Columbia Encyclopedia) oder auch 2207 Quadratkilometer – Meyers großes Taschenlexikon in 24 Bänden. BI-Taschenbuchverlag 1992</ref> nach dem Qinghai-See (Kokonor) der zweitgrößte Salzsee Chinas. Seine Ausdehnung von Osten nach Westen beträgt über 70 Kilometer, von Norden nach Süden über 30 Kilometer. Nach neueren Untersuchungen beträgt seine maximale Tiefe 125 m und etwa 50 % des Sees sind mehr als 90 m tief.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> Eine Halbinsel des Sees bildet Tashi Dor.
Klima
Das Wetter am Nam Co ist wechselhaft und von starken Wetterumstürzen geprägt. Etwa 90 % des Niederschlags fällt im Sommer, in der Regel als Schnee oder Hagel. So können auch im August heftige Gewitter mit starkem Schneefall auftreten. Die Temperaturen schwanken zwischen −16 °C im Winter, wobei die Temperaturen auf bis zu −40 °C sinken können, und etwa 9 °C im Sommer, jedoch sind auch im Juli und August Temperaturen unter 0 °C möglich, wenn auch selten. Aufgrund der Höhenlage und des daraus resultierenden, kalten Klimas friert der See im Dezember komplett zu, die bis zu 30 cm dicke Eisschicht bleibt bis Ende März bestehen. Bis weit in den Juli hinein können noch Eisschollen auf dem See treiben, im Sommer ist er jedoch eisfrei.
Im späten Pleistozän bildete der Nam Co gemeinsam mit dem Serling Tsho einen See mit einer Fläche von 28.900 Quadratkilometern.<ref>Zheng Mianping: An Introduction to Saline Lakes on the Qinghai-Tibet Plateau. Kluwer, Dordrecht 1997, ISBN 0-7923-4098-1, S. 50f.</ref>
Bilder
Weblinks
Einzelnachweise
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