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Nürnberger Hütte

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Nürnberger Hütte
DAV-Schutzhütte Kategorie I
Nürnberger Hütte
Nürnberger Hütte

Nürnberger Hütte

Lage Oberes Langental; Tirol, Österreich; Talort: Ranalt
Gebirgsgruppe Stubaier Alpen
Geographische Lage: 46° 59′ 37″ N, 11° 13′ 3″ OKoordinaten: 46° 59′ 37″ N, 11° 13′ 3″ O
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Höhenlage 2278 m ü. A. <ref name="BEV" />
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Stubaier Alpen|class=noviewer notpageimage|300x300px|center|Nürnberger Hütte (Vorlage:Positionskarte Stubaier Alpen)]]
Besitzer Sektion Nürnberg des DAV
Erbaut 1886
Bautyp Schutzhütte
Übliche Öffnungszeiten Mitte Juni bis Ende September
Beherbergung 48 Betten, 80 Lager, 2 Notlager
Winterraum Lager
Weblink Hütte / Sektion
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Die Nürnberger Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Kategorie I der Sektion Nürnberg des Deutschen Alpenvereins in den Stubaier Alpen in Tirol. Sie liegt auf einer Höhe von 2278 m ü. A.<ref name="BEV" />, wird von Mitte Juni bis Ende September<ref>Website der Nürnberger Hütte, abgerufen am 11. September 2025</ref> bewirtschaftet und bietet Platz für etwa 130 Personen.<ref>Website der Sektion Nürnberg des Deutschen Alpenvereins, abgerufen am 11. September 2025</ref>

Das beliebteste Tourenziel von der Nürnberger Hütte ist der Wilde Freiger, welcher in 4½ Stunden auf markiertem Normalweg in leichter Blockkletterei im UIAA-Schwierigkeitsgrad I und nur kurzer Gletscherberührung zu erreichen ist.<ref>nuernberger-huette.at, abgerufen am 11. September 2025</ref> Die Hütte ist weiterhin ein Etappenziel des Stubaier Höhenwegs. Unweit der Hütte befindet sich ein Klettergarten und ein Klettersteig.

Geschichte

Datei:Nürnbergerhütte 1894.jpg
Nürnbergerhütte um 1894

Die erste, noch relativ kleine Hütte mit nur 8 Matratzenlagern wurde 1886 erbaut. Erweiterungen der Hütte fanden 1898 und 1908 statt. Bereits 1927 wurde eine kleine Wasserturbinenanlage zur Stromerzeugung für die Beleuchtung in Betrieb genommen. 1960 nach dem Bau einer Materialseilbahn und 1962 nach einer Erweiterung und dem Bau des Wasserkraftwerks erhielt die Hütte ihre heutige Form. Küche und Gaststube in der Nürnberger Hütte befinden sich nicht im selben Stockwerk, sondern sind über einen handbetriebenen Materialaufzug verbunden.

Zustieg

Datei:Langental Stubaier Alpen.jpg
Langental mit Bsuchalm (linke Bildhälfte)

Die Nürnberger Hütte ist vom südlich von Ranalt im Stubaital gelegenen Parkplatz (1390 m ü. A.) in etwa 2½ Stunden zu Fuß erreichbar, wobei der Weg zunächst durch das Langental zur Bsuchalm führt. Diese liegt auf einem Talboden in Höhe von 1580 m ü. A. und ist bewirtschaftet. Danach windet sich der Weg an der westlichen Talseite in Kehren zur Hütte empor.

Das Hüttenschild zeigt noch die vom historischen Schild übernommene Höhe von 2297 m.

Übergänge

Von der Nürnberger Hütte sind direkte Übergänge zu einer Reihe von Hütten möglich:

  • Becherhaus (3195 m ü. A.), über Wilder Freiger, Gehzeit 5 Stunden
  • Müllerhütte (3143 m ü. A.), über Wilder Freiger, Gehzeit 5 Stunden
  • Magdeburger Hütte (2423 m ü. A.)
  • Bremer Hütte (2411 m ü. A.), über Simmingjöchl, Gehzeit 3½ Stunden
  • Sulzenauhütte (2191 m ü. A.), über Niederl (Gehzeit 2½ Stunden) oder Mairspitze (Gehzeit 3½ Stunden)
  • Teplitzer Hütte (2586 m ü. A.), über Roter Grat, Gehzeit 5 Stunden

Gipfel

Karten und Literatur

Weblinks

Commons: Nürnberger Hütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="BEV"> Höhe gemäß AMap (BEV) (Link nach Aufruf ggf. neu laden) </ref> </references>

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Katastralgemeinde und Ortschaft: Neustift im Stubaital (KG Neustift)

Dörfer: Milders • Neustift im Stubaital | Weiler: Bichl • Oberegg • Pfurtschell • Seduck • Volderau | Rotten: Aue • Außerrain • Autenhöfe • Gasteig • Krößbach • Lehner • Mutterbergalm • Neder • Ranalt • Scheibe • Schmieden • Stackler | Siedlung: Kampl

Zerstreute Häuser: Herrengasse • Oberberg • Obergasse • Rain • Schaller • Unteregg

Sonstige Ortslagen: Dresdner Hütte • Elferhütte • Franz-Senn-Hütte • Neue Regensburger Hütte • Nürnberger Hütte • Starkenburger Hütte • Sulzenauhütte

Zählsprengel: Neustift-Dorf | Neder-Kampl | Ober-und Unterbergtal

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