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Münichsthal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Münichsthal (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Münichsthal
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Wolkersdorf im Weinviertel
Koordinaten 48° 23′ 11″ N, 16° 28′ 17″ OKoordinaten: 48° 23′ 11″ N, 16° 28′ 17″ O
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Höhe 205 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05135
Katastralgemeindenummer 15209
Bild
Die alte Schule wird heute für soziale Aktivitäten genutzt
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Münichsthal ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Wolkersdorf im Weinviertel im Bezirk Mistelbach im niederösterreichischne Weinviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das vom Münichsthaler Graben, einem rechten Zubringer zum Russbach, entwässerte Dorf ist über die Landesstraße L3107 erreichbar, die von der Brünner Straße nach Westen abzweigt. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Die Einwohner betrieben Wein- und Ackerbau und handelten mit Spargel und Obst, den sie nach Wien lieferten, berichtete Schweickhardt, wofür sie aber nur gering bestiftet waren. Die Gründe wurden auch immer wieder von Unwettern heimgesucht.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 57 Häusern genannt, das nach Großebersdorf eingepfarrt war und die Kinder im Ort selbst eingeschult wurden. Die Herrschaft Ulrichskirchen besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Ulrichskirchen und dem Stift Klosterneuburg.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Münichsthal drei Bäcker, ein Friseur, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Maler, vier Marktfahrer, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, zwei Schneider und vier Schneiderinnen, drei Schuster, zwei Trafikanten und ein Tischler ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 366</ref>

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Münichsthal, Pfösing und Wolkersdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswertes

  • Pfarrkirche Münichsthal, ein 1737 errichteter, barocker Saalbau mit einem rückseitigen Volutengiebel, der 1958 als Pfarrkirche fungiert

Persönlichkeiten

  • Peter Proksch (1935–2012), Maler und Grafiker, lebte und arbeitete im Ort
  • Heide Proksch (* 1942), Tapisserie-Künstlerin, lebt und arbeitet im Ort

Literatur

Weblinks

Commons: Münichsthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Wolkersdorf im Weinviertel