Münichsthal
| Münichsthal (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Münichsthal | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Mistelbach (MI), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Mistelbach | |||||
| Pol. Gemeinde | Wolkersdorf im Weinviertel | |||||
| Koordinaten | 48° 23′ 11″ N, 16° 28′ 17″ O
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dim=1000 | globe= | name=Münichsthal | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 205 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05135 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 15209 | |||||
| Bild Die alte Schule wird heute für soziale Aktivitäten genutzt | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Münichsthal ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Wolkersdorf im Weinviertel im Bezirk Mistelbach im niederösterreichischne Weinviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das vom Münichsthaler Graben, einem rechten Zubringer zum Russbach, entwässerte Dorf ist über die Landesstraße L3107 erreichbar, die von der Brünner Straße nach Westen abzweigt. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Die Einwohner betrieben Wein- und Ackerbau und handelten mit Spargel und Obst, den sie nach Wien lieferten, berichtete Schweickhardt, wofür sie aber nur gering bestiftet waren. Die Gründe wurden auch immer wieder von Unwettern heimgesucht.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 57 Häusern genannt, das nach Großebersdorf eingepfarrt war und die Kinder im Ort selbst eingeschult wurden. Die Herrschaft Ulrichskirchen besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Ulrichskirchen und dem Stift Klosterneuburg.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Münichsthal drei Bäcker, ein Friseur, zwei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Maler, vier Marktfahrer, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, zwei Schneider und vier Schneiderinnen, drei Schuster, zwei Trafikanten und ein Tischler ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 366</ref>
Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Münichsthal, Pfösing und Wolkersdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Sehenswertes
- Pfarrkirche Münichsthal, ein 1737 errichteter, barocker Saalbau mit einem rückseitigen Volutengiebel, der 1958 als Pfarrkirche fungiert
Persönlichkeiten
- Peter Proksch (1935–2012), Maler und Grafiker, lebte und arbeitete im Ort
- Heide Proksch (* 1942), Tapisserie-Künstlerin, lebt und arbeitet im Ort
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Münichsthal in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
- https://www.muenichsthal.at/
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Wolkersdorf im Weinviertel