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Multics

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Multics
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Entwickler MIT, GE, Bell Labs
Lizenz(en) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Erstveröff. 1969
Akt. Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) vom Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Architektur(en) Großrechner: GE 645, Honeywell 6000
Sprache(n) Englisch
Sonstiges Multics gilt als Vorläufer von bzw. Vorbild für Unix<ref name="heiseonline_1360366">Detlef Borchers: Unix ist einfach – zum Tode von Dennis Ritchie. In: Heise online. 13. Oktober 2011.Vorlage:Abrufdatum</ref>
Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Multics bzw. als Abkürzung für Multiplexed Information and Computing Service (deutsch, wörtlich: Gebündelter Informations- und Rechendienst) auch MULTICS,<ref name="heiseonline_123560">Jürgen Kuri: Bell Labs: Abteilung 1127 wird geschlossen. In: Heise online. 17. August 2005.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Ursprünglich wurde die Abteilung, in der unter anderem Ken Thompson, Brian Kernighan und Arno Penzias arbeiteten, gegründet, um das Betriebssystem MULTICS (Multiplexed Information and Computing Service) zu kommerzialisieren.“.</ref> ist ein Betriebssystem für Großrechner.

Aus der Weiterentwicklung des MIT Compatible Time-Sharing System (CTSS) entstand unter der Federführung von Fernando José Corbató, durch seine Arbeiten im Bereich der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Multics. Es wurde ab 1963 in Zusammenarbeit von MIT, General Electric und den Bell Labs von AT&T entwickelt. 1969 zogen sich die Bell Labs aus dem Projekt zurück. Die Entwicklung wurde von der ARPA finanziell gefördert. Das System wurde in der Programmiersprache Early PL/I (EPL) geschrieben, einem Subset von PL/I.

Ab 1969 war das erste Multics-System am MIT verfügbar. Das erste kommerzielle System wurde von Honeywell Information Systems, Inc. auf einer Honeywell 6180 vertrieben, bis 1986 das letzte System installiert wurde. Am 30. Oktober 2000 wurde das letzte noch laufende Multics-System des kanadischen Department of National Defence in Halifax, Kanada heruntergefahren und außer Dienst gestellt.

Die einzige Multics-Installation in Deutschland war von 1984 bis 1991 an der Universität Mainz in Betrieb.

Am 14. November 2007 wurden die Multics-Quelltexte von Bull unter der MIT-Lizenz veröffentlicht.

Bedeutung

Multics ist eng verknüpft mit der Entwicklung des Arpanet, aus dem das Internet hervorging, und gilt zudem als Vorläufer von Unix (siehe auch Geschichte von Unix), in dem viele Konzepte aus Multics übernommen wurden.<ref name="heiseonline_176379">Detlef Borchers: 50 Jahre (D)ARPA. In: Heise online. 7. Februar 2008.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „Aus der ARPA ging unter anderem die NASA hervor; sie entwickelte die Messmethoden zur weltweiten Aufspürung von Atombombentests. Das Navigationssystem GPS ist ein ARPA-Baby. Und natürlich darf das Internet nicht vergessen werden, das als ARPAnet begann.“.</ref>

Der Name Multics beeinflusste zudem den Namen von Unix, das als „Unics“ direkt auf Multics Bezug nahm („{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“).<ref name="heiseonline_794672">Susanne Nolte: Wortspiel. In: Heise online. 23. Juli 2009.Vorlage:Abrufdatum; Zitat: „‚{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)‘ hieß der Standardwitz in Anspielung auf das homofone ‚eunuchs‘. Brian Kernighan: ‚{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)‘ Damit wäre die Geschichte von Unix erzählt, hätte es nicht der IT ein neues Gesicht gegeben.“.</ref>

Literatur

  • Elliott I. Organick: The Multics System: An Examination of its Structure, MIT Press, 1972, ISBN 0-262-15012-3

Weblinks

Einzelnachweise

<references />