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Mulderadweg

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Vorlage:Infobox Radfernweg

Datei:Wegzeichen Muldentalradwanderweg.JPG
Wegzeichen am Mulderadweg

Der Mulderadweg in Deutschland führt im Tal der Mulde und ihren beiden Quellflüssen, der Zwickauer und der Freiberger Mulde, von Muldenberg bzw. Holzhau über Sermuth bis Dessau. Dabei berührt er die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Bis 2009 hatte dieser touristische Fernradweg den langen Namen Muldentalradwanderweg und wurde danach auf Empfehlung des ADFC Sachsen umbenannt.

Landschaft und Kultur

Datei:Muldental118.JPG
Burg Mildenstein in Leisnig

Landschaftlich betrachtet berührt er das Erzgebirge, verläuft zwischen der Halle-Leipziger-Tieflandsbucht und der Dübener Heide durch das Sächsische Hügelland bis ins Biosphärenreservat Mittelelbe.

Zwischen Wolfsgrün und Aue sowie Grimma und Wurzen verläuft der Radweg auf stillgelegten Abschnitten der Bahnstrecken Chemnitz–Adorf bzw. Glauchau–Wurzen (Muldentalbahn) und passiert den Bockauer Tunnel. In Blauenthal zweigt von ihm die Karlsroute ab.

Verlauf

Der Radwanderweg vereinigt sich nach Norden hin und lässt sich demnach in drei Teilrouten aufgliedern:

  1. Zwickauer Mulde: SchöneckMuldenbergEibenstockAueZwickauCrossen (Zwickau)GlauchauPenigRochlitzSermuth
  2. Freiberger Mulde: HolzhauFreibergNossenDöbelnLeisnigSermuth
  3. Vereinigte Mulde: SermuthGrimmaWurzenEilenburgBad DübenBitterfeldDessau

Literatur

  • Radwander- und Wanderkarte mit Zick-Zack-Faltung »Mulderadweg – Zwickauer Mulde«, 1:50000, Verlag Dr. Barthel, ISBN 978-3-89591-158-3
  • Radwander- und Wanderkarte mit Zick-Zack-Faltung »Mulderadweg – Freiberger Mulde«, 1:50000, Verlag Dr. Barthel, ISBN 978-3-89591-157-6
  • Mulde-Radweg, 1:50000, Verlag Esterbauer, Rodingersdorf, 6. Auflage, 2022, ISBN 978-3-7111-0008-5

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />