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Morgenammer

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Morgenammer
Datei:Rufous-collared Sparrow.jpg

Morgenammer (Zonotrichia capensis)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Neuweltammern (Passerellidae)
Gattung: Zonotrichia
Art: Morgenammer
Wissenschaftlicher Name
Zonotrichia capensis
(Statius Müller, 1776)

Die Morgenammer (Zonotrichia capensis) ist eine Art aus der Familie der Neuweltammern. Im Deutschen wird sie auch Rostscheitelammer oder Braunnacken-Ammer genannt. Sie kommt in 29 Unterarten in großen Teilen Südamerikas vor.

Beschreibung

Die Tiere sind zwischen 15 und 18 Zentimeter lang (Schnabelspitze bis Ende Schwanzfedern) und etwa 18 Gramm schwer. Adulte Morgenammern haben einen schwarzen Scheitel mit einem schmalen grauen Mittelstreifen; die Federn bilden am Oberkopf häufig eine kleine Haube. Diese Haubenfedern sind etwa 9 Millimeter lang und bei Weibchen und Männchen gleich. Die Iris ist rot-braun, die Beine sind fleischfarben. Sie sind, wie auch der Schnabel, im Verhältnis zum restlichen Körper relativ groß. Die durchschnittliche Schnabellänge beträgt etwa 13,2 Millimeter. In Allgemeinen sind die Morgenammern arider Gegenden heller als die, die in einer humiden Gegend leben.

Datei:Morgenammer Zonotrichia capensis.JPG
Morgenammer (Zonotrichia capensis) in Baños del Inca (Cajamarca)

Der Augenstreif ist schwarz. Der Ohrfleck ist schwarz mit einem großen grauen Fleck in der Mitte. Ein fuchsrotes Halsband haben alle Unterarten der Morgenammer. Die Oberseite ist warm oliv-braun mit kräftigen schwarzen Streifen an Rücken und Schultern. Zur Unterseite hin wird die Farbe brauner und geht in Grau über. Der Schwanz ist ebenfalls schwarz-braun, bei südlichen Population ist er ein wenig grau getönt. Kehle und vordere Halsseiten sind weiß, die Brust zeigt ein schmales schwarzes, in der Mitte unterbrochenes Band. Auf beiden Seiten der Brust liegen große, fuchsrote Flecken. Die Unterseite ist verwaschen weißlich.

Die Flügel sind schwarz-braun. Die Form und Größe der Flügel variiert zwischen rundlichen, kurzen Flügeln und langen, spitzen Flügeln. Im Allgemeinen sind die Flügel der südlichen Populationen größer als die der nördlicher beheimateten Individuen. Am Bogen oder Rand der Flügeln sind fast immer gelbe Streifen zu finden.

Jugendkleid

Bei Vögeln im Jugendkleid, dem zweiten Federkleid nach dem Schlüpfen, ist die Oberseite braun, weniger oliv und weniger rötlich als bei adulten Tieren. Beim Ohrfleck ist das graue Zentrum noch nicht ausgebildet. Die Haube ist braun gestreift mit einer schwarzen Mittellinie und ist kürzer als bei den Adulten, die Nacken-Halskrause fehlt. An der Unterseite finden sich an Hals, Brust und Flanken schwarze Streifen. Die Flügel sind bräunlicher, die Spitzen der Flügel sind weniger weiß und die Federn sind noch weniger fest als bei Adulten. Die Größe der Flügel und des Schwanzes gleicht schon den Adulten. Dieses Jugendkleid tragen die Jungvögel für einige Wochen. Danach folgt die postjuvenale Mauser, bei der alle Körperfedern, nicht aber die Flügeldecken und die Schwanzfedern ersetzt werden. Im ersten Winterkleid sind die Jungvögel den Adulten schon sehr ähnlich.

Gesang

Das Männchen hat einen, sehr variablen Gesang. In der Regel besteht der Gesang aus einer Serie von klaren Pfiffen, denen ein Triller oder abgehackte, stotternde Laute folgen.

Bei der Untersuchung der Gesangstruktur verschiedener Populationen der Morgenammer in Brasilien wurde festgestellt, dass es sich um sehr einfache Modulationen von nur wenigen Tönen handelt. Der Gesang der in Brasilien lebenden Morgenammern ist dem der in Argentinien beheimateten sehr ähnlich. Zwischen den Populationen existieren jedoch regionale Dialekte. Es gibt Individuen, die zwei Gesangtypen beherrschen.<ref>Márcio F. Avelino, Jacques M.E. Vielliard: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 76, Nr. 2, Juni 2004, S. 345–349, doi:10.1590/S0001-37652004000200023.</ref><ref>Stephen C. Lougheed, P. Handford: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Evolution. Band 46, Nr. 5, Oktober 1992, S. 1443–1456, doi:10.2307/2409948.</ref>

Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Datei:Zonotrichia capensis map.svg
Verbreitungsgebiet der Morgenammer

Die Morgenammer ist die einzige in Südamerika verbreitete Art der Gattung Zonotrichia. Sie kommt in ganz Südamerika, mit Ausnahme des Orinoco- und Amazonas-Deltas vor und findet sich in den Anden in Höhenlagen von 1.000 bis 3.700 Meter, in Chile ist sie in wüstenartigen Gebieten sowie im gemäßigten Regenwald von 0 m bis 3600 Meter zu finden.<ref name="volltext">J. L. de Casenave, V. R. Cueto, L. Marone: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 9, 2008, S. 78–90 (bio.puc.cl [PDF; 342 kB] Volltext).</ref>

Ernährung

Die Art ist omnivor; sie ernährt sich vor allem von Samen, Gräsern und Kräutern, aber auch von heruntergefallenen Getreidekörnern sowie von Insekten. Die Nahrungszusammensetzung ist von der jahreszeitlich und regional bedingten Verfügbarkeit der verschiedenen Nahrungskomponenten abhängig. Sie haben dementsprechend eine proteinreiche Nahrungsperiode, in der viele Insekten gefressen werden, und eine proteinarme Periode mit viel pflanzlicher Nahrung. Während der Zeit proteinreicher Ernährung sind die Nieren vergrößert (Hypertrophie).<ref>Pablo Sabat, Esteban Sepúlveda-Kattan, Karin Maldonado: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2004, S. 391–396, doi:10.1016/j.cbpb.2003.10.021.</ref>

Fortpflanzung

Morgenammern leben in einer monogamen Brutzeitpartnerschaft. Frische Gelege der tropischen Unterarten können zu jeder Jahreszeit gefunden werden; die Brutgipfel liegen in den Zeiten der zwei Sonnenwenden. Die beiden jährlichen Trockenzeiten rufen bei den Weibchen meist den Beginn der Mauser hervor und beenden die Legezeit. Dagegen haben die Männchen jährlich zwei viermonatige Fortpflanzungszeiten, denen jeweils eine zweimonatige Vollmauser folgt. Die Jungvögel werden gewöhnlich im Alter von fünf bis acht Monaten geschlechtsreif. Das Nest befindet sich am Boden oder nicht weiter als 60 Zentimeter vom Boden entfernt in Geröll, Büschen oder sehr niedrigen Bäumen. Es ist eine kompakte Schale aus Grashalmen, die im Inneren mit feinen Gräsern oder Haaren ausgepolstert ist. Das Gelege besteht aus drei bis vier auf blass grünlichblaun Grund intensiv braun gefleckten Eiern. Bei den in semiariden Gebieten lebenden Populationen der Morgenammer ist die Produktivität niedriger als bei denen, die in Regenwäldern leben.<ref name="Sabat">P. Sabat, G. Cavieres, C. Vesolo, M. Canals: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 144, Nr. 4, 2006, S. 485–490, PMID 16750645.</ref>

Die tropischen Unterarten der Morgenammer brüten in jedem Monat des Jahres, aber hauptsächlich zu den Zeiten der zwei Sonnenwenden. Die beiden jährlichen Trockenzeiten rufen bei den Weibchen meist den Beginn der Mauser hervor und beenden die Legezeit. Dagegen haben die Männchen jährlich zwei viermonatige Fortpflanzungszeiten, denen jeweils eine zweimonatige Vollmauser folgt. Die Jungvögel werden gewöhnlich im Alter von fünf bis acht Monaten geschlechtsreif.

Datei:Shiny Cowbird (female).JPG
Glanzkuhstärling (weiblich) – ein interspezifischer Brutparasit der Morgenammer

Glanzkuhstärlinge (Molothrus bonariensis) aus der Gattung der Kuhstärlinge (Molothrus) sind interspezifische Brutparasiten der Morgenammern, dabei wird das Nest des Wirtsvogels nicht nach der Körpergröße des Wirtsvogels, sondern nach der Eigenschaften des Nestbaus ausgewählt.<ref>B. Mahler, V. A. Conifalonieri, I. J. Lovette, J. C. Reboreda: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 20, Nr. 5, 2007, S. 1918–1923, PMID 17714308.</ref>

Physiologie des Verhaltens

In einer Studie wurde gezeigt, dass innerhalb derselben Unterart die in Städten vorkommenden Morgenammern ein niedrigeres Körpergewicht, eine höhere Blutzuckerkonzentration, und weniger Lymphocyten haben, als die außerhalb von Städten lebenden Tiere.<ref></ref>

Die Morgenammer ist der einzige Art der Gattung, die in tropischen Gebieten brütet. Sie weist große Unterschiede in Bezug auf Stressantwort, Sexualdimorphismus und saisonalen Änderungen zu den nordamerikanischen Arten auf. Der Corticosteronspiegel wird saisonal moduliert und ist in der Zeit der Brut höher als in der Zeit der Mauser. Im Gegensatz zu den Arten der gemäßigten Klimazonen gibt es hier aber keine Geschlechtsunterschiede in der Sekretion der Corticosterone. Auch scheinen saisonale Unterschiede bei Z. capensis im Gegensatz zu den anderen Arten unabhängig von der Photoperiode zu sein.<ref>Haruka Wada, Ignacio T. Moore, Creagh W. Breuner, John C. Wingfield: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 79, Nr. 4, 2006, S. 784–792, doi:10.1086/505509.</ref>

Ökologie

Datei:Zonotrichia capensis.jpg
Morgenammer auf dem Roraima-Tepui

In Untersuchungen der zeitlichen Veränderungen der Gildenstruktur bestimmter Ansammlungen, in der zentralen Montewüste von Argentinien, wurden nach saisonalen Unterschieden in der Ressourcennutzung der dort ansässigen Vögel gesucht. Es wurde beschrieben, dass in diesem Gebiet Z. capensis mit der Braunsteißdiuca (Diuca diuca) eine Gilde bildet. Die beiden Arten sind unter den gegebenen Bedingungen vor allem Boden- und Blattnutzer. Es konnte keine bemerkenswerte saisonale Veränderung ihrer Nahrungssubstraten gezeigt werden, die Gilde bevorzugte während sowie außer der Brutsaison die unteren Bereiche der Vegetation.<ref name="volltext" />

Bei in Chile lebenden Morgenammern wurde interspezifische Variabilität in Bezug auf ihre Energieproduktion und den Wassergehalt ihres Körpers untersucht. Die in den südlichen feuchteren Gebieten lebende Population zeigt eine höhere basale metabolische Rate als die in nördlicheren den semiariden Gebieten lebende Population. Morphologisch unterschiedliche Eigenschaften der nasalen Passage spielen eine Rolle bei der Verminderung der Evaporation bei der in semiariden Gebieten lebenden Population.<ref name="Sabat" />

Evolution

In Südamerika waren die Urformen der Morgenammer bereits vor dem Tertiär, vor mindestens 70 Millionen Jahren heimisch.<ref>L. C. Chaley: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 1, xvi. Caracas 1983.</ref>

James Bond behauptet, dass Z. capensis aus dem südlichen Amerika stammt,<ref>James Bond: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 60, Nr. 4, Dezember 1948, S. 207–229 (sora.unm.edu [PDF]).</ref> er bezweifelt die Hypothese von Frank Michler Chapman, dass Z. capensis sich von Norden in Richtung Süden ausbreitete.<ref name="Chapman">Frank Michler Chapman: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 77. New York 1940, S. 1–15 (digitallibrary.amnh.org [PDF; 22,7 MB]).</ref> Sein Argument ist, dass wäre Chapmans Theorie richtig, so sei zu erwarten, dass sich die karibischen und in mittelamerikanischen Zonotrichia Arten stärker unterscheiden und es wären mehr Arten in Nordamerika zu erwarten. Dies ist aber nicht der Fall. Chapman war überzeugt, dass es eine postglaziale nach Süden gerichtete Ausbreitung gab, die zwischen 25.000 und 30.000 Jahre dauerte. Bond wendet ein, dass die Entstehung der vorhandenen geographischen Variation, die im südamerikanischen Verbreitungsgebiet Gebiete heute zu sehen ist, sich in so einer kurzen Zeitspanne, unwahrscheinlich ist. Auch Alexander Wetmore behauptet, dass nach dem Ende des Terziärs nur geringfügige Unterschiede in der Farbe und der Größe entstehen konnten.<ref>Alexander Wetmore: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: F. M. Chapman, T. S. Palmer (Hrsg.): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Lancester 1933, S. 231–239.</ref>

Die Artenentstehung innerhalb der Gattungen Zonotrichia und Melospiza passierte wahrscheinlich im Pleistozän, vor etwa 140.000 Jahren.<ref></ref>

Genetische Nachweise der Evolution der Morgenammer

Die Arten der Familie der Ammern (Emberizidae) zeigen das Phänomen der chromosomalen Reorganisationen (Translokation). Diese hat wahrscheinlich eine wesentliche Rolle bei der Evolution innerhalb der Familie gespielt.

Gezeigt wurden durch periozentrische Inversionen entstandene chromosomale Polymorphismen bei Z. albicollis (Chr. 2 und Chr. 3) und Z. capensis (Chr. 3 und Chr. 5). Intraspezifische und intrapopulationale Chromosomreorganisationen erklären vermutlich die Stetigkeit der Prozesse der Spezialisation.<ref>G. T. Rocha, E. J. De Lucca, E. B. De Souza: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Genetica. Band 80, Nr. 3, März 1990, S. 201–207, doi:10.1007/BF00137327.</ref>

Systematik

Äußere Systematik

Die Gattung Zonotrichia besteht bisher aus fünf Arten. Die beiden Arten Z. leucophrys und Z. articapilla sind Schwesterarten. Danach folgen nach Verwandtschaft geordnet: Z. querula, Z. albicollis und Z. capensis. Die Morgenammer nimmt eine Sonderstellung ein, sie ist am weitesten von den anderen Arten entfernt und wurde 1929 von Robert Ridgway in die monotypische Gattung Brachyspiza gestellt.<ref></ref> Chapman stellte die Art 1940 dann zurück in die Gattung Zonotrichia. Er begründet dies vor allem mit den sehr ähnlichen Kopfmustern zu Z. albicollis und vielen weiteren morphologischen Ähnlichkeiten.<ref name="Chapman" /> Weitere Untersuchungen bestätigten, dass Zonotrichia mit der Morgenammer monophyletisch ist. Die Verwandtschaft ist noch in folgendem Kladogramm dargestellt.<ref></ref>

 Zonotrichia  

 Z. capensis


  N.N.  

 Z. albicollis


  N.N.  

 Z. querula


  N.N.  

 Z. leucophrys


   

 Z. articapilla


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Innere Systematik

Bisher wurden 29 Unterarten beschrieben, die sich durch Färbung oder Gesang unterscheiden. Generell gilt, dass je südlicher in Südamerika die Unterart beheimatet ist, desto grauer ist der Kopf und desto weniger gestreift das Federkleid, während die Unterarten im Norden von Südamerika, vor allem in Venezuela, insgesamt dunkler sind.

Unterarten der Morgenammer (Zonotrichia capensis) mit Beschreibung und ihrem jeweiligen Verbreitungsgebiet 0
Z. c. antillarum (<templatestyles src="Person/styles.css" />Riley, 1916)<ref name="riley2"></ref> Ähnlich Z. c. septentrionalis und Z. c. costaricensis aber die Flügelbänder sind im Gelbton schwächer, das schwarze Brustband ist geschlossen. Bevorzugt höhere Gebirge Dominikanische Republik (Cordillera Central)
Z. c. antofagastae (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chapman, 1940)<ref name="chapman396"></ref> Ähnlich Z. c. pulacayensis aber kleiner und meist insgesamt heller Tarapacá und Antofagasta (Nordchile)
Z. c. arenalensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Nores, 1986)<ref name="nores269"></ref> Argentinische Anden, brütet in Argentinien
Z. c. australis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Latham, 1790)<ref name="latham466">John Latham: Index ornithologicus, sive systema ornithologiæ; complectens avium divisionem in classes, ordines, genera, species, ipsarumque varietates: adjectis synonymis, locis, descriptionibus, &c. Band 1. Prostant Venales Apud Leigh et Sotheby, London 1790 (biodiversitylibrary.org [abgerufen am 3. Dezember 2025]).</ref> Ähnlich Z. c. pulacayensis aber kleiner und meist insgesamt heller Zugvogel der in Südchile eingetragen wurde, brütet in Argentinien bis Kap Hoorn, den Winter verbringt er in Bolivien
Z. c. bonnetiana (<templatestyles src="Person/styles.css" />Stiles, 1995)<ref name="stiles5">Frank Garfield Stiles III (1986), S. 5.</ref> Südkolumbien (Caquetá)
Z. c. capensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Statius Muller, 1776)<ref name="müller109"></ref> Ähnlich Z. c. venezuelae, aber Haube und Hals zeigen weniger Schwarz. Zeigt auch Ähnlichkeit mit Z. c. subtorguata, aber die Flügelbinden sind weiß Französisch-Guayana (südlich des Oyapock Flusses) und in Amapá (Brasilien)
Z. c. carabayae (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chapman, 1940)<ref name="chapman396" /> Ähnlich Z. c. pulacayensis, aber viel dunkler, die schwarzen Streifen der Haube und die Rückenstrichel sind breiter. Ähnelt auch Z. c. peruviensis und Z. c. huancabambae, aber die Brust ist grauer und unten mehr gestreift Ostanden in Peru (Junin) bis Westbolivien, brütet in Peru
Z. c. chilensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Meyen, 1834)<ref name="meyen88"></ref> Sehr ähnlich zu Z. c. choraules, aber generell dunkler und unten mehr gestreift; Haube und Brust sind grauer. Die Unterart ähnelt auch Z. c. sanborni, ist aber kleiner Chile (Atacama bis Islas Guaitecas) und Argentinien, brütet in Argentinien und Chile
Z. c. choraules (<templatestyles src="Person/styles.css" /><templatestyles src="Person/styles.css" />Wetmore & Peters, 1922)<ref name="wetmore44"></ref> Ähnlich Z. c. chilensis, aber die Haube ist heller grau und die Streifen der Haube sind schmaler Westargentinien (Mendoza, Neuquén und Rio Negro)
Z. c. costaricensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Allen, JA, 1891)<ref name="allen374"></ref> Ähnelt am ehesten Z. c. septentrionalis, aber kleiner. Ähnlichkeiten zeigt sie auch mit Z. c. peruviensis, ist aber auch kleiner und gelbe Flügelbinden fehlen Zugvogel, in den Bergen von Costa Rica bis Panama, Anden von Kolumbien bis Ecuador und Westvenezuela, brütet in Venezuela, Kolumbien und Ecuador, den Winter verbrachte er in Costa Rica
Z. c. huancabambae (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chapman, 1940)<ref name="chapman396" /> Körpergröße ähnlich Z. c. costaricensis, aber Schnabel länger und generell heller. Kleiner als Z. c. peruviensis und das Gefieder ist weniger gestreift endemische Art in Peru (Piura, Cajamarca, Amazonas, San Martin und Junin)
Z. c. hypoleuca (<templatestyles src="Person/styles.css" />Todd, 1915)<ref name="todd79"></ref> Ähnelt Z. c. pulacayensis, ist aber kleiner und weniger gestreift. Ähnelt auch Z. c. subtorguata, aber hier sind die Flügelbinden nicht gelb, insgesamt heller Ost- und Südbolivien und Argentinien
Z. c. illescasensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Koepcke, 1963)<ref name="koepcke6"></ref> Nordperu (Cerro Illescas in Piura)
Z. c. inaccessibilis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Phelps & Phelps, Jr, 1955)<ref name="phelps122"></ref> Tepuis in Südvenezuela (Cerro de la Neblina)
Z. c. insularis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Ridgway, 1898)<ref name="ridgway321"></ref> Hellste Unterart Niederländische Antillen (Curacao und Aruba)
Z. c. macconnelli (<templatestyles src="Person/styles.css" />Sharpe, 1900)<ref name="sharpe53"></ref> Dunkelste Unterart, die Haube ist auch schwärzer die aller anderer Unterarten. Ähnelt Z. c. roraimae, ist aber größer und dunkler Tepuis in Venezuela (Mt. Roraima)<ref>Michael J. Braun, Mark B. Robins et al.: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 123, Nr. 1, 2003, S. 24–34 (volltext [PDF; 531 kB]).</ref>, brütet in Venezuela
Z. c. markli (<templatestyles src="Person/styles.css" />Koepcke, 1971)<ref name="koepcke4"></ref> Nordküste Perus
Z. c. matutina (<templatestyles src="Person/styles.css" />Lichtenstein, MHK, 1823)<ref name="lichtenstein25"></ref> Ähnlich Z. c. capensis, aber generell heller, die Haube ist breiter und die schwarzen Streifen sind schmaler Brasilien (Maranhao bis Bahia und Mato Grosso) und Bolivien, brütet in Brasilien
Z. c. mellea (<templatestyles src="Person/styles.css" />Wetmore, 1922)<ref name="wetmore39"></ref> Ist Z. c. hypoleuca ähnlich, aber generell grauer Zentralparaguay und Zentralargentinien (Formosa)
Z. c. novaesi (<templatestyles src="Person/styles.css" />Oren, 1985)<ref name="oren97"></ref> Brasilien (Pará)
Z. c. perezchinchillorum (<templatestyles src="Person/styles.css" />W.H. Phelps Jr. & Aveledo, 1984)<ref name="phelps7"></ref> Tepuis in Venezuela (Amazonas)
Z. c. peruviensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Lesson, RP, 1834)<ref name="lesson316">

</ref>

Größer als Z. c. huancabambae und kleiner der Z. c. pulacayensis. Die Brust ist weißer als bei Z. c. huancabambae und das Gefieder ist insgesamt grauer als bei Z. c. pulacayensis Peru und in den Anden (La Libertad und Tacna)
Z. c. pulacayensis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Ménégaux, 1909)<ref name="menegaux341"></ref> Ist überwiegend gelbbraun, die gelben Flügelbinden fehlen Anden in Peru (Junin), Bolivien und Argentinien, brütet in Argentinien
Z. c. roraimae (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chapman, 1929)<ref name="chapman396" /> Schwarze Streifen der Haube breit, Schnabel länger als bei anderen Unterarten. Ähnlich Z. c. macconnelli, aber kleiner und weniger dunkel Südkolumbien (Meta) bis Venezuela, Guyana und Brasilien, brütet in Venezuela
Z. c. sanborni (<templatestyles src="Person/styles.css" />Hellmayr, 1932)<ref name="hellmayr288"></ref> Ähnlich Z. c. chilensis, aber größer und heller Chilenische Anden (Coquimbo, Aconcagua) und Argentinien (San Juan)
Z. c. septentrionalis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Griscom, 1930)<ref name="griscom12"></ref> Ähnelt farblich Z. c. costaricensis Hochland in Mexiko (Chiapas) bis Guatemala, Honduras und El Salvador
Z. c. subtorquata (<templatestyles src="Person/styles.css" />Swainson, 1837)<ref name="swainson288"></ref> Gefieder oft mit olivem Farbton Brasilien (Epirito Santo) bis Paraguay, Uruguay und Argentinien, brütet in Brasilien und Argentinien
Z. c. tocantinsi (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chapman, 1940)<ref name="chapman396" /> Ähnlich Z. c. capensis aber weniger Schwarz am Hals Brasilien (südliches Amazonasgebiet)
Z. c. venezuelae (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chapman, 1939)<ref name="chapman396" /> Ähnlich Z. c. capensis aber am Hals mehr Schwarz Venezuela

Nach Birds of the World sind Z. c. markli und Z. c. roraimae Synonyme zu Z. c. huancabambae. Nach der International Ornithologists’ Union wird Z. c. mellea als Synonym zu Z. c. hypoleuca betrachtet, Z. c. orestera (<templatestyles src="Person/styles.css" />Wetmore, 1951)<ref name="wetmore9"></ref> als Synonym zu Z. c. costaricensis. Brachyspiza capensis argentina <templatestyles src="Person/styles.css" />Todd, 1920<ref name="todd71"></ref> ist ebenso ein Synonym zu Z. c. hypoleuca.

Etymologie und Forschungsgeschichte

Die Erstbeschreibung der Morgenammer erfolgte 1776 durch Philipp Ludwig Statius Müller unter dem wissenschaftlichen Namen Fringilla capensis. Als Verbreitungsgebiet gab er irrtümlich die Vorgebirge des Kap der Guten Hoffnung an.<ref name="müller109"/> 1832 führte William Swainson die für die Wissenschaft neue Gattung Zonotrichia für die Weißkehlammer (Zonotrichia albicollis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Gmelin, JF, 1789)) (Syn.: Fringilla pensylvanica <templatestyles src="Person/styles.css" />Latham, 1790) ein. Außerdem assoziierte er die die Abendammer (Pooecetes gramineus (<templatestyles src="Person/styles.css" />Gmelin, JF, 1789)) und die Dachsammer (Zonotrichia leucophrys (Forster, 1772)) mit der neuen Gattung.<ref name="swainson254"></ref> Dieser Begriff leitet sich von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für Band und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für Haar ab.<ref>The Key to Scientific Names "Zonotrichia". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Artname capensis bezieht sich auf das irrtümlich zugeordnete Verbreitungsgebiet Kap der Guten Hoffnung.<ref name="müller109"/> Viele Namen der Unterarten beziehen sich auf das Verbreitungs- oder das Sammelgebiet. So steht antillarum für die Antillen<ref name="riley2"/>, antofagastae für Antofagasta<ref name="chapman396"/>, arenalensis für die Mine Campo Arenal in der Provinz Catamarca<ref name="nores269"/>, carabayae für die Sierra de Cabaraya<ref name="chapman396" />, Chilensis für Chile<ref name="meyen88"/>, costaricensis für Costa Rica<ref name="allen374"/>, huancabambae für den Río Huancabamba<ref name="chapman396" />, illescasensis für den Cerro Illescas in der Region Piura<ref name="koepcke6"/>, peruviensis für Peru<ref name="lesson316"/>, pulacayensis für Pulacayo<ref name="menegaux341"/>, roraimae für den Roraima-Tepui<ref name="chapman396" />, argentina für Argentinien<ref name="todd71"/>, tocantinsi für den Rio Tocantins<ref name="chapman396" /> und venezuelae für Venezuela.<ref name="chapman13"></ref> Bonnetiana ist indirekt Charles Bonnet (1720–1793) gewidmet, da es sich von der Pflanzengattung Bonnetia <templatestyles src="Person/styles.css" />Mart.<ref name="stiles5"/> ableitet, macconnelli Frederick Vavasour McConnell (1868–1914)<ref name="sharpe53"/>, markli Walter Otto Markl (1926–1966)<ref name="koepcke4"/>, novaesi Fernando da Costa Novaes (1927–2004), perezchinchillorum den Brüdern Luis Antonio Pérez Chinchilla (1947–1999) und Gilberto José Pérez Chinchilla (1950–1998) und sanborni Colin Campbell Sanborn (1897–1962).<ref name="hellmayr288"/> Australis hat seinen Ursprung in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>The Key to Scientific Names "australis". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, septemtrionalis in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>The Key to Scientific Names "septemtrionalis". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, matutina in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>The Key to Scientific Names "matutina". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, insularis in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name=":0">The Key to Scientific Names "melleus". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, melleus in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name=":0" /> und orestera in »oresteros, oros, oreos {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)« für »Bergbewohner, Berg«. Schließlich sind choraules Wortgebilde aus »khoros {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)« für »Chor« und »aulos {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)« für »Flöte«<ref>The Key to Scientific Names "choraules". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, hypoleuca »hypo {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)« für »unten« und »leukos {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)« für »weiß«<ref>The Key to Scientific Names "hypoleuca". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, inaccessibilis aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>The Key to Scientific Names "inaccessibilis". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und subtorquata aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).<ref>The Key to Scientific Names "subtorquata". In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Alfred Laubmann sah die Unterart Z. c. matutina und Z. c. mellea in Paraguay verbreitet, die durch den Río Paraguay voneinander getrennt sind. Da er Z. c. hypoleuca in seiner Liste nicht aufführte, war im die Unterart vermutlich nicht bekannt bzw. er hatte kein Vergleichsmaterial zur Verfügung.<ref name="laubmann139"></ref> Die verschiedenen Unterarten wurden teils unterschiedlichen Gattungen zugeschlagen. So findet man die Art in älterer Literatur auch unter den Gattungen Fringilla <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758, Brachyspiza <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridgway, 1898, Junco <templatestyles src="Person/styles.css" />Wagler, 1831 oder Pyrgita <templatestyles src="Person/styles.css" />Cuvier, 1816.

Gefährdung

Datei:Status iucn3.1.svg
Die Klassifizierung gemäß IUCN von 2007

Die International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) schätzt die Morgenammer mit allen Unterarten auf ihrer Roten Liste als „nicht gefährdet“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ein.

Die globale Klimaveränderung beeinflusst auch das lokale Wetter wie die Temperatur und den Regenfall im Verbreitungsgebiet der Morgenammer. Diese Änderungen spiegeln sich im für die Reproduktion und das Territorialverhalten dieser Vögel wichtigen Gesang wider: Die Morgenammern singen zur falschen Zeit, was zu erheblichen Störungen in den Populationen führen kann.<ref>Ignacio T. Moore, John C. Wingfield, Eliot A. Brenowitz: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 24, Nr. 45, 10. November 2004, S. 10182–10185, doi:10.1523/JNEUROSCI.3475-04.2004.</ref>

Musikalische Rezeption

„Tico-tico“ ist der portugiesische Name der Morgenammer. Unter diesem Namen existieren mindestens zwei Musikstücke von brasilianischen Komponisten, deren bekannteres Tico-Tico no Fubá ist.

Literatur

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  • Araya M. Braulio, Millie H. Guillermo: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 9. Auflage. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Santiago de Chile 2005, ISBN 956-11-1764-9 (Erstausgabe: 1996).
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  • Frank Michler Chapman: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Band 77. New York 1940, S. 381–438 (amnh.org [PDF; 22,7 MB]).
  • James Franklin Clements: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 6. Auflage. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ithaca 2007, ISBN 978-0-8014-4501-9.
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  • Maria Koepcke: Zur Kenntnis einiger Finken des peruanischen Küstengebietes (mit Beschreibungen neuer Subspezies). In: Beitrage zur Neotropischen Fauna. Band 3, Nr. 1, 1963, S. 2–19, doi:10.1080/01650526309360363.
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  • William Swainson, John Richardson: Fauna boreali-americana, or, The zoology of the northern parts of British America: containing descriptions of the objects of natural history collected on the late northern land expeditions, under command of Captain Sir John Franklin, R.N. (= Vögel. Band 2). John Murray, London 1831 (biodiversitylibrary.org).
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Weblinks

Commons: Morgenammer – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />