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Moralin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Moralin ist ein satirisches Kunstwort, das bei der Verknüpfung des Wortes „Moral“ mit einer Endung, die eine chemische oder pharmazeutische Substanz suggeriert, entsteht. Es wird in der Form „moralinhaltig“, „hoher Moralingehalt“, „hoher Moralinspiegel“ oder „moralinsauer“ abfällig für Handlungen, Verhaltensweisen oder Ansichten verwendet, die übermäßig von subjektiven Wertvorstellungen geprägt sind.

Ursprünglich geht der Begriff Moralin auf Friedrich Nietzsche zurück,<ref>Büchmann, Georg: Geflügelte Worte, 32. Auflage, Berlin 1972, S. 376.</ref> der beispielsweise in seinem Werk Der Antichrist von einer moralinfreien Tugend spricht.<ref>Friedrich Nietzsche: Der Antichrist, 2. Kapitel (KSA 6, S. 170).</ref>

Quellen

<references />

Siehe auch

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