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Monuron

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Vorlage:Infobox Chemikalie

Monuron ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phenylharnstoffe.

Gewinnung und Darstellung

Monuron kann durch Reaktion von 4-Chlorphenylisocyanat mit Dimethylamin gewonnen werden.<ref name="HSDB">Vorlage:HSDB</ref>

Eigenschaften

Monuron ist ein grauweißer, geruchloser, nicht flüchtiger, schwer entzündbarer Feststoff, der sehr schwer löslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Er wird von Säuren und Laugen hydrolysiert.<ref name="gischem" />

Monuron ist strukturell nahe verwandt mit Fenuron und Diuron. Die Verbindungen unterscheiden sich nur durch die Anzahl der Chlorsubstituenten.

Verwendung

Monuron wird als Herbizid<ref name="GESTIS" /> sowie als Beschleuniger bei der Epoxidharz-Herstellung verwendet.<ref name="gischem" /> Die Wirkung als Herbizid beruht auf der Hemmung des Elektronentransportes im Photosystem II.<ref name="Roberts2">Vorlage:Literatur</ref> Es wurde ab 1951 von DuPont als Herbizid vermarktet.<ref name="Hounshell">Vorlage:Literatur</ref>

Die Substanz wurde 2002 nicht in die Liste der in der Europäischen Union zugelassenen Pflanzenschutzwirkstoffe aufgenommen. In keinem EU-Land sind Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Monuron zugelassen, auch nicht in der Schweiz.<ref name="PSM">Vorlage:PSM-Verz</ref> Es wurde jedoch in der Vergangenheit z. B. in Dänemark von 1956 bis 1977 als Herbizid verkauft.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Sicherheitshinweise

Monuron ist wegen möglicher krebserzeugender Wirkung beim Menschen als krebserzeugend, Kategorie 2 eingestuft.<ref name="gischem">Datenblatt Monuron (PDF; 218 kB) bei Gischem.</ref>

Einzelnachweise

<references />