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Monika Grütters

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Datei:Monika Gruetters 2009.jpg
Monika Grütters (2009)

Monika Grütters (* 9. Januar 1962 in Münster) ist eine deutsche Politikerin (CDU).<ref>Bundesregierung geschäftsführend im Amt. Abgerufen am 26. Oktober 2021.</ref> Sie war von 2005 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Zudem war sie von Dezember 2016 bis Januar 2022 Mitglied des Präsidiums der CDU und von 2016 bis 2019 auch Landesvorsitzende der CDU Berlin. Von 2013 bis 2021 war sie als Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Leben und Beruf

Monika Grütters’ Vater war Hausarzt, ihre Mutter Ehe- und Familienberaterin.<ref name="lau">Interview mit Mariam Lau und Martin Spiewak, in: Die Zeit Nr. 39, 17. September 2020, S. 46.</ref> Sie hat zwei Brüder und zwei Schwestern.<ref name="lau" /> Nach dem Abitur 1981 am Bischöflichen Mädchengymnasium Marienschule in Münster absolvierte sie ab 1982 ein Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, das sie 1989 als Magister artium beendete. Einer ihrer prägenden Lehrer in Kunstgeschichte war Georg Kauffmann.<ref name="lau" /> Sie wurde von 1983 bis 1988 als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert.<ref name="vita">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vita.] Monika Grütters, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nachdem sie schon während ihres Studiums von 1987 bis 1988 in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Oper Bonn tätig gewesen war,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kulturstaatsministerin Monika Grütters: Bericht aus Bonn.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> arbeitete sie im selben Bereich von 1990 bis 1991 am damaligen Museum für Verkehr und Technik in Berlin und von 1991 bis 1992 für die Berliner Verlags- und Buchhandelsgesellschaft Bouvier. Von 1992 bis 1995 war sie Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin.

Seit 1991 hatte Grütters einen Lehrauftrag für Öffentlichkeitsarbeit im Studiengang Kulturmanagement an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, seit 1999 als Honorarprofessorin.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters.] Deutschlandfunk, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit 2005 ist sie Honorarprofessorin an der Freien Universität Berlin im Masterstudiengang Arts and Media Administration.

Grütters war außerdem ab 1996 in der Öffentlichkeitsarbeit der damaligen Bankgesellschaft Berlin tätig. Von 1998 bis 2013 war sie Vorstandssprecherin der Stiftung Brandenburger Tor und von 2012 bis 2014 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv. Sie ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ZdK-Wahl: Diese 27 Kandidaten wurden ins Katholikenkomitee gewählt.] Zentralkomitee der deutschen Katholiken, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und seit Dezember 2013 Sprecherin des Bereichs „Kultur, Bildung und Medien“ des ZdK.

2019 schloss sie sich einem Offenen Brief an Kardinal Reinhard Marx an, der von acht Persönlichkeiten – Theologen und bekannten Katholiken – am 3. Februar 2019 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung veröffentlicht wurde. Darin wird ein „Neustart mit der Sexualmoral“ mit einer „verständigen und gerechten Bewertung von Homosexualität“ gefordert, „echte Gewaltenteilung“ in der Kirche und der Abbau der Überhöhungen des Weiheamtes und seine Öffnung für Frauen. An die Deutsche Bischofskonferenz wurde appelliert, Diözesanpriestern die Wahl ihrer Lebensform freizustellen, „damit der Zölibat wieder glaubwürdig auf das Himmelreich verweisen kann“.<ref>„Offener Brief an Kardinal Marx: Forderung nach Umbruch in der Kirche“, domradio.de, 3. Februar 2019.
Weitere Katholiken schließen sich offenem Brief an Marx an, domradio.de, 6. Februar 2019.</ref>

Grütters ist römisch-katholisch und ledig.<ref name="vita"/> Sie hatte mehrere Jahre lang eine Beziehung mit dem Journalisten Theo Koll.<ref>MSN Theo Koll privat. Abgerufen am 17. September 2024.</ref>

Als Vertreterin der Bundesregierung war sie Mitglied im Verwaltungsrat des Deutschlandradios. Grütters ist zudem Vorsitzende des Aufsichtsrates des Humboldt Forums<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nationales Nachverdichten.] ZEIT, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und der Kulturveranstaltung des Bundes in Berlin GmbH.<ref name="bundestag">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Monika Grütters.] Bundestag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Weiterhin war sie Vertreterin des Bundes in der Gesellschafterversammlung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland.<ref name="bundestag" /> Sie war Vorsitzende im Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stiftungsrat hat entschieden: Dr. Achim Bonte wird neuer Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin.] Stiftung Preußischer Kulturbesitz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Mitglied im Kuratorium der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bericht 2018-2020.] Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Grütters leitete als Vorsitzende den Stiftungsrat des Jüdischen Museums Berlin.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Stiftungsrat und Staatsministerin Prof. Monika Grütters stärken dem Jüdischen Museum Berlin den Rücken.] Jüdisches Museum Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Des Weiteren war sie die Vizepräsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Präsidium des DNK.] Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und berief in 2016 als Beauftragte für Kultur und Medien den Wissenschaftlichen Beraterkreis der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Über Uns.] Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Grütters war Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kritische NDR-Reportage über Facebook erhält RIAS-Medienpreis 2019.] RIAS Berlin Kommission, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und gehörte als Staatsministerin für Kultur und Medien bis 2021 dem Gemeinsamen Ausschuss des Hauptstadtkulturfonds an.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hauptstadtkulturfonds vergibt für das Jahr 2022 rund 5,16 Millionen € für 60 Projekte.] Senatsverwaltung für Kultur und Europa, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gemeinsamer Ausschuss.] Hauptstadtkulturfonds, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Grütters war seit 2023 Vorsitzende des Vorstandes der Margot Friedländer Stiftung und ist seit 2025 stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

CDU-Abgeordnete in Abgeordnetenhaus und Bundestag

Datei:2016-12-06 Monika Grütters CDU Parteitag by Olaf Kosinsky-11.jpg
Monika Grütters auf dem 29. Parteitag der CDU Deutschlands am 6. Dezember 2016 in Essen

Monika Grütters trat 1978 in die Junge Union und 1983 auch in die CDU ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die liebe Monika.] Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Berlinerinnen an der Spitze.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit 1998 gehört sie dem Landesvorstand der CDU Berlin an. Von 1995 bis 2005 war Grütters Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Dort war sie wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin und von 2001 bis 2005 auch stellvertretende Vorsitzende der CDU-Abgeordnetenhausfraktion.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eine Frau soll die Berliner CDU retten.] TAZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei den Bundestagswahlen 2005, 2009, 2013, 2017 sowie 2021 nominierte sie die CDU jeweils als Spitzenkandidatin auf Platz 1 der Berliner Landesliste. Bei den Wahlen von 2005 bis 2017 zog Grütters dabei stets über die Landesliste in den Bundestag ein, nachdem sie im Wahlkreis Berlin-Marzahn-Hellersdorf jeweils Petra Pau (Die Linke) unterlag. Bei der Wahl 2021 trat sie erstmals im Wahlkreis Berlin-Reinickendorf an und konnte dort das Direktmandat gewinnen.

Im Bundestag war Grütters von 2009 bis 2013 Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ein Scheiter-Haufen Kulturausschuss des Deutschen Bundestages komplett.] nmz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Februar 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In der CDU/CSU-Fraktion übernahm sie im Juni 2022 den Vorsitz des Stephanuskreises, eines überkonfessionellen Gesprächsforums innerhalb der Fraktion, das sich für Religionsfreiheit, religiöse Toleranz und den Schutz von Menschen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.<ref>Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat neue Vorsitzende. In: katholisch.de. 2. Juni 2022, abgerufen am 2. Juni 2022.</ref> Von 2017 bis 2018 war sie Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Berlin im Bundestag.<ref>Monika Grütters. 9. Januar 1962, abgerufen am 14. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Zuge des Schwabinger Kunstfunds, bei dem 2012 in der Wohnung des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt Werke der NS-Raubkunst gefunden wurden, wurde Grütters vom Autor Maurice Philip Remy kritisiert. Sie habe im Fall Gurlitt, bei dem zunächst wesentlich mehr Werke der Raubkunst vermutet als nachgewiesen worden waren, öffentlichkeitswirksam Provenienzforschung und Restitution durchexerzieren wollen, um davon abzulenken, dass die Museen und öffentlichen Sammlungen hinterherhinkten und private Sammler gar nicht belangt werden könnten.<ref>Maurice Philip Remy: Cornelius Gurlitt: Warum Monika Grütters eine fragwürdige Rolle spielt. In: Die Welt. 13. März 2016 (welt.de [abgerufen am 7. Oktober 2020]).</ref>

Bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte Grütters nicht erneut.<ref>Monika Grütters: Mein Abschied von der Politik (Gastbeitrag). In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. September 2024, abgerufen am 25. September 2024 (paywall).</ref>

Im Januar 2025 nahm Grütters nicht an den Abstimmungen im Deutschen Bundestag für einen Fünf-Punkte-Plan zur Begrenzung der Migration (29. Januar) und über einen Gesetzentwurf zu Begrenzung der Migration (31. Januar) teil, die die CDU eingebracht hatte.<ref>Deutscher Bundestag - Namentliche Abstimmungen. Abgerufen am 31. Januar 2025.</ref> Sie begründete dies mit inhaltlichen Differenzen zum Kurs von CDU-Chef Friedrich Merz und sagte gegenüber der Presse: „Ich ertrage diese Nähe zur AfD nicht.“<ref>Bernd Kluge: CDU-Politikerin Grütters begründet Stimmverzicht bei Unions-Antrag. In: berliner-sonntagsblatt.de. 29. Januar 2025, abgerufen am 31. Januar 2025.</ref>

Staatsministerin für Kultur und Medien

Vom 17. Dezember 2013 bis 8. Dezember 2021 war Grütters in der Nachfolge von Bernd Neumann Staatsministerin für Kultur und Medien.<ref>Deutscher Kulturrat, Pressemitteilung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />GroKo: Kulturminister der CDU/CSU stehen fest (Memento vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive), abgerufen am 15. Dezember 2013.</ref> Ende Juni 2015 und Mitte Juli 2015 stellte sie eine Novelle zum Gesetz zum Schutz deutschen Kulturgutes gegen Abwanderung vor, von der zwei Entwürfe bekannt und kontrovers diskutiert wurden. Die Reform wurde 2016 in Form des neu erlassenen Kulturgutschutzgesetzes umgesetzt.

2015 rief Grütters den Deutschen Buchhandlungspreis ins Leben.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Julius-Campe-Preis geht an Monika Grütters.] Deutschlandfunk Kultur, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschlandfunkkultur.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie unterstützt die Aufnahme der deutschen Sprache mit Verfassungsrang ins Grundgesetz.<ref>Liste von Befürwortern von „Deutsch ins Grundgesetz“, Verein deutsche Sprache (Infobrief 404 − 10/2018)</ref> Ihr Führungsstil und ihre Personalentscheidungen fanden in der Presse Kritik.<ref>Jörg Häntzschel: Macht und maximale Verflechtung. Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Porträt. In: Süddeutsche Zeitung. 26. Oktober 2018, abgerufen am 24. November 2018.</ref>

In ihrer Rolle als Kulturstaatsministerin wurde Monika Grütters eine maßgebliche Rolle bei der Entscheidung zum Bau des wegen seiner Kosten und Gestaltung umstrittenen Museums der Moderne in Berlin zugeschrieben.<ref>Brigitte Werneburg: "Schnell durchgewunken" TAZ vom 15. November 2019</ref>

Landesvorsitzende der CDU Berlin

Nach dem Rücktritt von Frank Henkel vom Amt des Berliner CDU-Landesvorsitzenden am 13. Oktober 2016 wurde Grütters am folgenden Tag von Präsidium und Landesvorstand der CDU Berlin einstimmig zur Kandidatin für dessen Nachfolge nominiert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Monika Grütters übernimmt von Frank Henkel bei Berlins CDU.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Februar 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auf einem kleinen Parteitag der CDU Berlin am 2. Dezember 2016 wurde Grütters mit 78,4 Prozent der Stimmen zur neuen Landesvorsitzenden gewählt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Monika Grütters startet mit Hindernissen als CDU-Chefin - "Das war in der Tat enttäuschend".] RBB, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Dezember 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zum ersten Mal in der Geschichte der Berliner CDU übernahm damit eine Frau den Vorsitz. Vier Tage nach ihrer Wahl wurde Grütters auf dem Bundesparteitag der CDU in Essen mit 70,37 Prozent als Nachfolgerin für Emine Demirbüken-Wegner in das Präsidium der CDU und damit in den höheren Parteizirkel um Bundeskanzlerin Angela Merkel gewählt.<ref>Vorstand. In: Christlich Demokratische Union Deutschlands. (cdu.de [abgerufen am 11. Dezember 2016]).</ref>

Ende März 2019 gab sie bekannt, dass sie sich zum Parteitag am 18. Mai 2019 vom Landesvorsitz der CDU Berlin zurückziehen werde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Monika Grütters zieht sich von Landesvorsitz zurück.] Spiegel Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. März 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach ihrem Ausscheiden übernahm sie im Landesvorstand die Position einer Beisitzerin. Dass sie zusammen mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) die Entlassung von Hubertus Knabe unterstützte, hatte in der Berliner CDU zu erheblichem Ärger geführt, der letztendlich mit Ausschlag gab, Grütters abzulösen.<ref>Jens Anker: Kai Wegner: CDU in Berlin will mit neuem Landeschef wieder in Erfolgsspur. In: morgenpost.de. 18. Mai 2019, abgerufen am 11. Februar 2024.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Monika Grütters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

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Michael Naumann (SPD, 1999–2000) | Julian Nida-Rümelin (SPD, 2001–2002) | Christina Weiss (parteilos, 2002–2005) | Bernd Neumann (CDU, 2005–2013) | Monika Grütters (CDU, 2013–2021) | Claudia Roth (B90/Grüne, 2021–2025) | Wolfram Weimer (parteilos, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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Karl Brammer (1945–1946) | Kurt Landsberg (1946–1947) | Walther Schreiber (1947–1952) | Robert Tillmanns (1952–1955) | Ernst Lemmer (1955–1961) | Franz Amrehn (1961–1969) | Peter Lorenz (1969–1981) | Richard von Weizsäcker (1981–1983) | Eberhard Diepgen (1983–2002) | Christoph Stölzl (2002–2003) | Joachim Zeller (2003–2005) | Ingo Schmitt (2005–2008) | Joachim Zeller (2008, geschäftsführend) | Frank Henkel (2008–2016) | Monika Grütters (2016–2019) | Kai Wegner (seit 2019)

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