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Mondfinsternis vom 30. April/1. Mai 695 v. Chr.

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Die Mondfinsternis vom 30. April/1. Mai 695 v. Chr.<ref name=J>Datum im proleptisch-julianischen Kalender.</ref> ist in babylonischen Quellen überliefert und zwar in den ACT-Texten. Besondere Bedeutung erlangte diese Aufzeichnung, da in ihr Bezug auf den assyrischen Vizekönig und babylonischen Regenten Aššur-nadin-šumi genommen wird. Heute befindet sich die Keilschrifttafel BM 32238 im British Museum zu London.

Babylonische Erwähnung

Bei dem erwähnten astronomischen Ereignis handelte es sich um eine partielle Mondfinsternis, die aufgrund der Angaben im Keilschrifttext genau zu datieren war. Die Mondfinsternis begann in Babylonien etwa um 3:15 Uhr des 1. Mai 695 v. Chr.<ref name=J/> Der Schreiber des babylonischen Keilschrifttextes vermerkte die genaue Zeitangabe der Mondfinsternis:

„[Aššur-nadin-šumi 5. Jahr]: Zweiter Monat, 1[.].Tag [...] vollständig, er (der Mond) im Schatten. (Beginn) 30 UŠ (30 deg; etwa 120 Minuten) vor Sonnenaufgang.<ref>Der Sonnenaufgang erfolgte etwa gegen 5:15 Uhr Ortszeit.</ref>“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />BM 32238<ref>Francis Richard Stephenson: Historical Eclipses and Earth’s rotation. S. 162.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Francis Richard Stephenson: Historical Eclipses and Earth’s rotation. Cambridge University Press, Cambridge 1997, ISBN 0-521-46194-4

Weblinks

Anmerkungen

<references />