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Moltke (Schiff, 1914)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Moltke p1
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Deutsches ReichDatei:War Ensign of Germany (1903-1918).svg Deutsches Reich
Schiffstyp Fischdampfer
Eigner Reederei Nordsee
Bauwerft Schiffbau-Gesellschaft Unterweser
Baunummer 99
Stapellauf 1914
Verbleib 1916 vor Spiekeroog gestrandet
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge ca. 37,5 m (Lüa)
Breite ca. 6,85 m
Vermessung ca. 211 BRT
 
Besatzung 12
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschinen­leistung 350 PS (257 kW)

Die Moltke war ein Fischdampfer, der im Ersten Weltkrieg von der Kaiserlichen Marine als Vorpostenboot eingesetzt wurde.<ref>Der Name wird teilweise auch mit Graf Moltke angegeben. Es ist nicht geklärt, ob es sich bei dem Zusatz Graf um einen Zusatznamen handelte, der dem Schiff im Kriege gegeben wurde, oder ob es sich nur um eine Andichtung handelt.</ref>

Die Moltke wurde von der Schiffbau-Gesellschaft Unterweser GmbH für die Reederei Nordsee als Fischdampfer gebaut und hatte die Baunummer 99. Der Stapellauf fand am 23. Mai 1914 statt. Ausgeliefert wurde das Schiff am 8. Juni 1914.<ref>Wolfgang Walter: Deutsche Fischdampfer. Technik, Entwicklung, Einsatz, Schiffsregister. Die Hanse, Hamburg 1999, ISBN 3-551-88517-6, S. 185.</ref> Er war in Nordenham registriert mit dem Fischereikennzeichen ON 74 (ON = Oldenburg, Nordenham).

Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde das Schiff von der Kaiserlichen Marine gemietet und ab 21. September 1914 als Vorpostenboot bei der Vorpostenflottille der Nordsee eingesetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Infos zur Strandung (Memento vom 3. Februar 2016 im Internet Archive) u-boot-net.de, Seite eines Marineforums.</ref> Am 2. Januar 1916 strandete es während eines Wintersturms gegen 02.00 Uhr vor Spiekeroog.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Infos zur Strandung. (Memento vom 28. Januar 2016 im Internet Archive; PDF; 1,4 MB) Spiekeroog.de</ref> Bei Niedrigwasser und Ostwind waren Reste des Wracks am Strand von Spiekeroog in der Nähe des Hauses Wolfgang im Jahr 2020<ref>Patrick Kösters: Insel Spiekeroog – Das „Geheimnis“ von Wrack Moltke. In: Youtube. 25. März 2020, abgerufen am 1. April 2020.</ref> noch sichtbar.

Literatur

  • Erich Gröner u. a.: Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Band 8/1: Flußfahrzeuge, Ujäger, Vorpostenboote, Hilfsminensucher, Küstenschutzverbände. München 1993, ISBN 3-7637-4807-5

Weblinks

Commons: Wreck of the Graf Moltke (Spiekeroog) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

Koordinaten: 53° 46′ 59″ N, 7° 43′ 0″ O

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