Modern Art Museum of Fort Worth
Das Modern Art Museum of Fort Worth (oft kurz The Modern) ist ein Kunstmuseum in der texanischen Stadt Fort Worth, das aus einer 1892 gegründeten Bibliothek hervorgegangen ist. Der heutige Name wurde 1987 angenommen. Das 2002 eröffnete Museumsgebäude des Architekten Tadao Andō liegt an der 3200 Darnell Street im Kulturbezirk der Stadt, in dem sich auch das Kimbell Art Museum und das Amon Carter Museum of American Art befinden. Es dient damit der kulturellen Versorgung einer der größten metropolitanen Regionen der Vereinigten Staaten. Das Modern Art Museum of Fort Worth ist eine private geführte Institution und finanziert sich zum Großteil über seine rund 3200 Mitglieder, private Spenden, Stiftungen und Förderungen.<ref name="rosett-174/176">Richard N. Rosett, Art Museums in the United States. A Financial Portrait, in: Martin Feldstein (Hrsg.), The Economics of Art Museums, Chicago 1991, ISBN 0-226-24073-8, 129–177, 174 und 176.</ref><ref name="tsha">Linda Peterson, The Modern Art Museum of Fort Worth: A Historical Overview, in: Handbook of Texas, 12. März 2025, abgerufen am 23. März 2026.</ref>
Die Sammlung umfasst rund 3000 Werke der Malerei, Fotografie, Grafik, Skulptur und Video.
Geschichte
Gründung 1892 und Existenz als Art Gallery of the Carnegie Public Library (1901–1910)
Das Modern Art Museum of Fort Worth geht auf eine Gruppe von 24 Frauen zurück, die am 23. April 1892 vom texanischen Staat die Konzession zur Gründung der Fort Worth Public Library Association erhielt. Neben dem üblichen Aufgabengebiet einer Bibliothek sollte diese auch Gemälde und weitere Kunstwerke für den Genuss und die Erziehung der lokalen Bevölkerung sammeln. Die Library Association war in der Folge mit dem Bau und der Einrichtung einer Bibliothek und einer Kunstgalerie beschäftigt. Für den Bau gewährte Andrew Carnegie eine Förderung, weshalb die Institution 1901 als Carnegie Library eröffnete. Auf der zweiten Etage befanden sich die Räumlichkeiten für die Kunstgalerie. Der erste Kunstankauf war das Gemälde Approaching Storm von George Inness aus dem Jahr 1875. Das Werk gehört noch heute zur Sammlung des Museums. Jennie Scott Scheuber, die für 37 Jahre die Galerie leitete, konnte 1909 die erste Wanderausstellung der neugegründeten American Federation of Arts zeigen. Die für einen Monat ausgestellten 38 Gemälde prominenter Künstler zogen über 5000 Besucher an.<ref name="tsha" />
Fort Worth Museum of Art (1910–1954)
Ab 1910 wurde die Art Gallery of the Carnegie Public Library von der Bibliothek gelöst und agierte in der Folge als Fort Worth Museum of Art als unabhängige Institution. Im selben Jahr wurde die Fort Worth Art Association unter der Leitung von Hallie Samuel Bewley gegründet, einer bedeutenden Kunstsammlerin, die diese Rolle bis 1930 innehatte. Die Gesellschaft managte in der Folge die umfangreicheren Aktivitäten und Ankäufe des Museums. Von 1910 an veranstaltete die Fort Worth Art Association jährlich zwei Ausstellung, im Winter wurde amerikanische, im Frühjahr texanische Kunst gezeigt. Die Freiwilligen, die im Museum arbeiteten, boten zudem kostenfreien Kunstunterricht an. Zu ihnen gehörte in den 1930er- und 1940er-Jahren beispielsweise die Künstlerin Sallie Gillespie.<ref name="tsha" />
Um den Ausbau der Museumssammlung zu fördern, regte Scheuber an, die Friends of Arts zu gründen, die von 1925 bis 1937 aktiv war. Deren Mitglieder steuerten jeweils mindestens 50 Dollar im Jahr bei, von denen Ankäufe finanziert wurden. Als erstes Werk erwarben die Friends of Art das bedeutende Gemälde Swimming von Thomas Eakins, das sich heute im Amon Carter Museum of American Art befindet, für die Fort Worth Art Association. In den 1930er- und 1940er-Jahren war die Gesellschaft für das wachsende Interesse an Künstlern aus Texas und insbesondere dem Tarrant County verantwortlich, da sich der neue Vorsitzende Edwin Bewley, Sr. verstärkt der Förderung lokaler Künstler zuwandte. Als das Museum im Zuge der Eröffnung der neuen Fort Worth Public Library im Jahr 1939 neue Räumlichkeiten erhielt, begann die Gesellschaft mit der Ausrichtung der Local Artists Show, einer jährlichen jurierten Ausstellung. Diese Jahresausstellungen leisteten einen Beitrag zum Unterhalt einer wachsenden lokalen Gemeinschaft von Künstlern in den 1940er- und 1950er-Jahren bei. Daneben wurden regelmäßig Einzelausstellungen lokaler Künstler gezeigt. Mit dem Fort Worth Circle erreichte zu dieser Zeit eine Gruppe aufstrebender moderner Künstler regionale und nationale Bekanntheit.<ref name="tsha" />
Mit der Anstellung von Mary Ellen Davis als erster Mitarbeiterin des Museums im Jahr 1940, nachdem es bis dahin allein von Freiwilligen getragen worden war, setzte die Professionalisierung der Institution ein. Von 1944 an erhielt das Museum Unterstützung durch die Stadt Fort Worth, anfangs 500 Dollar monatlich zur Deckung der Ausgaben. 1945 bewilligten die Bürger der Stadt eine Anleihe über 500.000 Dollar für die Errichtung eines neuen Museumsgebäudes. Der 1951 bestellte erste Direktor Daniel S. Defenbacher verfolgte dann gemeinsam mit den Vorsitzenden der Fort Worth Art Association Robert F. Windfohr und Sam B. Cantey III. das Projekt eines eigenen Hauses für seine Institution.<ref name="tsha" />
Fort Worth Art Center (1954–1971) und Fort Worth Art Museum-Center (1971–1974)
Im Jahr 1954 wurde das Fort Worth Museum of Art in Fort Worth Art Center umbenannt und am 8. Oktober in seinem neuen, von Herbert Bayer entworfenen Gebäude an der 1300 Gendy Street eröffnet. Es bot Räumlichkeiten für Ausstellungen, Vorträge und Kunstunterricht, der sich an Kinder und Erwachsene richtete. Ab Mitte der 1950er-Jahre wandte sich die Fort Worth Art Association zunehmend nationalen und internationalen künstlerischen Positionen zu. Zwar wurden lokale Künstler weiterhin unterstützt, jedoch nahmen amerikanische und europäische Künstler einen zunehmenden Anteil der Ausstellungen und Ankäufe ein. Defenbachers Nachfolger als Direktor Henry B. Caldwell, Raymond Entemann und Donald Burrows setzten von 1955 bis 1968 die Professionalisierung des Museums fort. Die späten 1960er-Jahren waren der Zeitpunkt, an dem sich das städtische Kunstzentrum hin zu einem internationalen Museum moderner Kunst entwickelte. Der Schlüsselmoment war 1967 der Ankauf von Pablo Picassos Femme couchée lisant aus dem Jahr 1960 auf einer international im Fernsehen übertragenen Auktion für 105.000 Dollar. Es handelte sich um den bis dahin höchsten Betrag, den das Museum für ein Kunstwerk gezahlt hatte.<ref name="tsha" />
Henry Hopkins, der das Museum von 1968 bis 1973 leitete, setzte dessen systematische Ausrichtung auf moderne und zeitgenössische Kunst fort. Während seines Direktorats wurden unter anderem Werke von Hans Hofmann, Donald Judd, Ellsworth Kelly und Mark Rothko angekauft. Dieses Profil – internationale moderne Kunst seit 1920 und amerikanische Kunst seit 1940 – entwickelte Hopkins in Absprache mit den Direktoren des Amon Carter Museum of American Art, das 1961 gegründet worden war und sich auf amerikanische Kunst bis 1940 fokussierte, und des 1972 gegründeten Kimbell Art Museum für europäische und nicht-westliche Kunst bis 1920. Mit Mitteln der Sid. W. Richardson Foundation und der William E. Scott Foundation sowie weiterer privater Förderer wurde das Museum, seit 1971 als Fort Worth Art Museum-Center, nach Entwürfen von O'Neil Ford and Associates erweitert, so dass sich bis 1974 die Fläche verdoppelte.<ref name="tsha" />
Fort Worth Art Museum (1974–1987)
In den 1970er- und 1980er-Jahren setzten die Direktoren des ab 1974 als Fort Worth Art Museum firmierenden die Linie von Hopkins fort. Richard Koshalek, Jay Belloli, Marge Goldwater und David Ryan führten den Ausbau der Sammlung in Richtung der zeitgenössischen Kunst konsequent fort. Sie erwarben unter anderem bedeutende Werke von Künstlern wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Robert Rauschenberg und Andy Warhol. Unter E. A. Carmean, Jr., der von 1984 bis 1991 die Leitung des Museums innehatte, wurden von der Anne Burnett Tandy and Charles D. Tandy Foundation und der Sid W. Richardson Foundation Ankaufsfonds eingerichtet. Neben dem Erwerb etablierter Positionen wie Robert Motherwell und Jackson Pollock wurden auch Werke von Künstlern und Künstlerinnen der jüngeren Generation wie Chuck Close, Nancy Graves, Melissa Miller und Frank Stella in die Sammlung aufgenommen.<ref name="tsha" />
Modern Art Museum of Fort Worth (seit 1987)
In den späten 1980er-Jahren veranstaltete das Museum bedeutende Ausstellungen wie The Sculpture of Nancy Graves und El Dia de los Muertos: The Life of the Dead in Mexican Folk Art im Jahr 1987, die jeweils von wichtigen Katalogen begleitet wurden. Im Jahr 1989 war das Museum vor dem Hintergrund von Michail Gobatschows Politik von Glasnost und Perestroika Mitorganisator der Ausstellung 10 + 10: Contemporary Soviet and American Painters, die erstmals zeitgenössische Künstler aus der Sowjetunion und den USA kombinierte und in beiden Ländern gezeigt wurde.<ref name="tsha" />
Im Jahr 1991 übernahm Marla Price den Posten der kommissarischen Direktorin, nachdem sie seit 1986 bereits Chefkuratorin des Museums gewesen war. Im Folgejahr wurde sie als Direktorin bestätigt. Unter ihrer Leitung wurde unter anderem das langjährige Programm der Tuesday Evenings, einer Vorlesungsreihe mit Kunstschaffenden, verstätigt. Zudem wurde das Ausstellungsprogramm erweitert. Gemeinsam mit dem Chefkurator Michael Auping, der von 1993 bis 2017 diese Position innehatte, baute Price die Sammlung aus. Neben der Erweiterung bereits existierender Konvolute von Künstlern und Künstlerinnen in der Sammlung, begannen die beiden auch damit Sammlungsgebiete wie Fotografie, Film, Video und Installationen systematisch aufzubauen und erwarben dabei unter anderem Werke von Bernd und Hilla Becher, Sally Mann, Richard Prince, Cindy Sherman und Hiroshi Sugimoto.<ref name="tsha" />
Mitte der 1990er-Jahre stieß das Museumsgebäude angesichts der wachsenden Sammlung sowie der zunehmenden Zahl von Ausstellungen und begleitenden Veranstaltungen sowie Mitarbeitenden an seine Kapazitätsgrenze. Deshalb erwarb das Museum im Jahr 1996 mit Unterstützung der Burnett Foundation ein neues Grundstück im Kulturbezirk von Fort Worth. Gemeinsam mit dem Kuratoriumsmitglied Anne Windfohr Marion, die dem Baukommittee vorstand, leitete Price das Bauprojekt und dessen Finanzierungskampagne. Sie führten die internationale Suche nach einem Architekten für das neue Gebäude durch, die zu dem japanischen Architekten Tadao Andō führte, und gewannen zusätzliche finanzielle Unterstützung des Projekts durch die Sid. W. Richardson Foundation, Perry R. und Nancy Lee Muse Bass sowie Lee M. Bass. 2002 wurde das neue Gebäude an der 3200 Darnell Street eröffnet.<ref name="tsha" />
Seit 2002 wurde die Sammlung unter anderem mit Werken von Dan Flavin, Sol LeWitt und Robyn O'Neil sowie texanischen Künstlern und Künstlerinnen wie David Bates, Melissa Miller und James Surls erweitert. 2012 schuf Jenny Holzer die ortsspezifische Arbeit Kind of Blue, die zu den beliebtesten Werken in der Sammlung zählt. Nach dem Tod von Anne Marion im Jahr 2020 gelangten einige der Werke aus ihrer Sammlung, unter anderem Arshile Gorky, Ellsworth Kelly, Willem de Kooning und Mark Rothko, in das Museum. Sie wurden 2022 zusammen mit Werken, die das Museum mit ihrer Hilfe über mehr als 50 Jahre erworben hatte, in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Zahl der Museumsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen in Vollzeit stieg bis zum Jahr 2024 auf 48 an. Ende diesen Jahres ging die langjährige Direktorin Marla Price in den Ruhestand. Nach einer internationalen Suche wurde 2025 Halona Norton-Westbrook zu ihrer Nachfolgerin berufen.<ref name="tsha" />
Im Januar 2025 beschlagnahmte die Polizei im Modern Art Museum of Fort Worth die Fotografien Popsicle Drips, The Perfect Tomato, The Wet Bed, Another Cracker und Cereus der Künstlerin Sally Mann aus der Gruppenausstellung Diaries of Home, in der zwölf Künstlerinnen und nichtbinäre Kunstschaffende Arbeiten zeigten, die sich mit den Konzepten von Familie, Gemeinschaft und Heimat auseinandersetzten. Die Fotografien zeigten die nackten Kinder der Künstlerin, die von rechten Lokalpolitikern und einem Teil der Besucher als „Pädophilie“ und „Kindesmissbrauch“ geframed wurden. Zwar stießen die Arbeiten Manns bereits seit den frühen 1990er-Jahren auf Kritik, sind jedoch als hochstilisierte und ästhetisierte Bilder eindeutig der Kunst zuzuordnen und wurden über Jahrzehnte in diesem Sinne rezipiert. Nachdem eine Reihe konservativer Lokalpolitiker gegen diese Fotografien agitiert hatten, wurde offiziell Anzieg erstattet, weshalb die Polizei die Beschlagnahmung durchführte. Von der Artists at Risk Connection, einer Organisation zum Schutz der Kunstfreiheit, wurde diese Handlung als Teil eines Trends von Zensurversuchen gegenüber Kunstschaffenden und Institutionen, die sich mit sensiblen Themen und den Normen der Gesellschaft auseinandersetzen, gewertet.<ref name="boucher">Brian Boucher, An Exhibition of Sally Mann Photos at a Texas Museum Is Slammed by State Officials, in: Artnet, 3. Januar 2025, abgerufen am 21. März 2026.</ref> Nach der Beschlagnahme wurden die Fotografien Manns von juristischen Experten als durch die US-Verfassung „geschützte Rede“ eingeschätzt.<ref name="fuentes">Jessica Fuentes, The Modern Releases Statement Regarding Removed Sally Mann Photographs in Fort Worth, in: Glasstire, 10. Januar 2025, abgerufen am 21. März 2026.</ref> Im Februar 2025 sandten die Civil Liberties Union, die Foundation for Individual Rights and Expression und die National Coalition Against Censorship einen gemeinsamen Brief an den Chief der Polizei von Fort Worth, in dem sie das Ende der Ermittlungen forderten und die Entfernung der Arbeiten aus der Ausstellung als „verfassungswidrige Beschlagnahmung“ klassifizierten, da sie ebenfalls die Einschätzung teilten, dass diese Arbeiten durch den ersten Verfassungszusatz geschützt sind. Im März 2025 ließ Tarrant County die Anklage gegen Mann fallen, da die eingesetzte Grandjury den Fall nicht weiter verfolgen wollte.<ref name="artforum">News Desk, Texas Drops Charges Against Sally Mann and the Modern Art Museum of Fort Worth, in: Artforum, 26. März 2025, abgerufen am 21. März 2026.</ref> Dieser Vorgang wurde als symptomatisch für das generelle Klima in Texas gewertet, da im selben Jahr die die Texas Legislature auch versuchte, ein Gesetz zu verabschieden, das Museen für das Ausstellen „obszönen oder schädlichen“ Materials sanktioniert hätte.<ref name="monocle">Alexis Self, The bold redesign that put Austin’s Blanton Museum on the global map, in: Monocle, Nr. 187, Oktober 2025, abgerufen am 21. März 2026.</ref>
Museumsgebäude
Das von Tadao Andō entworfene Gebäude besteht aus fünf langgestreckten Pavillons und hat eine Fläche von rund 14.000 Quadratmetern, von denen rund 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind. Hinzu kam ein Zentrum für Bildung und Vermittlung, einen Vortragssaal, Café und einen Museumsshop. Auf dem rund 45.000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich ein Reflexionsbecken und Außenflächen, die einen Teil der Skulpturensammlung des Museums beherbergen. In diesem Außenbereich ist unter anderem die von Richard Serra für das Museum geschaffene Skulptur Vortex aus dem Jahr 2002 aufgestellt.<ref name="tsha" />
2019 bewertete Architectural Digest das Modern Art Museum of Fort Worth als bestes Gebäude in Texas.<ref name="tsha" />
Sammlung
Zur Sammlung des Modern Art Museum of Fort Worth umfasst mehr als 2.600 Arbeiten der Nachkriegskünstler. Dazu gehören neben vielen anderen auch Werke von Pablo Picasso, Anselm Kiefer, Robert Motherwell, Jackson Pollock, Gerhard Richter, Susan Rothenberg, Richard Serra, Andres Serrano, Cindy Sherman und Andy Warhol.
Ausstellungen
Von 2005 bis 2022 führte das Modern Art Museum of Fort Worth die Ausstellungsserie FOCUS durch, in der internationale Künstler und Künstlerinnen in frühen und mittleren Karrierestadien vorgestellt wurden. In dieser Reihe wurden unter anderem Kehinde Wiley, Teresita Fernández, KAWS, Yinka Shonibare und Lorna Simpson gezeigt. Aus jeder der FOCUS-Ausstellungen wurde ein Werk für die Sammlung des Museums erworben.<ref name="tsha" />
Das Ausstellungsprofil des Modern Art Museum of Fort Worth umfasst Überblicksausstellungen wie beispielsweise México Inside Out: Themes in Art since 1990 in den Jahren 2013 und 2014, Women Painting Women im Jahr 2022, I’ll Be Your Mirror: Art and the Digital Screen im Jahr 2023 und Surrealism and Us: Caribbean and African Diasporic Artists since 1940 aus dem Jahr 2024, die verschiedene kulturelle Perspektiven auf zeitgenössische Kunst eröffnen. Daneben veranstaltet das Museum auch monografische Ausstellungen zu einzelnen Kunstschaffenden wie etwa die mit dem Whitney Museum of American Art kororganisierte Schau Frank Stella. A Retrospective im Jahr 2016, die das Schaffen des Künstlers seit 1980 vorstellte. Zu den erfolgreichsten Ausstellungen des Modern Art Museum of Fort Worth gehören KAWS. WHERE THE END STARTS (2016/2017) und Takeshi Murakami. The Octopus Eats its Own Leg (2018). Letztere wurde innerhalb der dreimonatigen Ausstellungszeit von 125.000 Besucherinnen gesehen.<ref name="tsha" />
Besucher und Programm
2023 hatte das Modern Art Museum of Fort Worth über 150.000 Besucher und Besucherinnen. Das Museum veranstaltet Symposien, Galerievorträge, Vorlesungen von Künstlern und Künstlerinnen sowie Forschenden, Filmvorführungen sowie Aufführungen von Theater- und Tanzgruppen sowie von Musikerinnen. Die Abteilung für Kunsterziehung bietet Kunstunterricht für Kinder und Erwachsene an, darunter ein Sommercamp für Kinder und Teenager. Ehrenamtliche bieten zudem Führungen zu verschiedenen Themen an.<ref name="tsha" />
Das Museum unterhält eine kleine Refernzbibliothek für den internen Gebrauch. Die umfangreicheren Buchbestände des Museums wurden 2018 der Mary Couts Burnett Library der Texas Christian University übergeben.<ref name="tsha" />
Weblinks
Einzelnachweise
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Koordinaten: 32° 44′ 57,4″ N, 97° 21′ 47″ W
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