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Mittlerer Tannenborkenkäfer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Mittlerer Tannenborkenkäfer
Systematik
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Polyphaga
Familie: Rüsselkäfer (Curculionidae)
Unterfamilie: Borkenkäfer (Scolytinae)
Gattung: Pityokteines
Art: Mittlerer Tannenborkenkäfer
Wissenschaftlicher Name
Pityokteines vorontzowi
(Jacobson, 1895)

Der Mittlere Tannenborkenkäfer (Pityokteines vorontzowi gelegentlich auch Pityokteines vorontzovi<ref name="pherobase.com">Eintrag bei pherobase.com</ref> geschrieben) ist eine Borkenkäferart aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae).

Datei:Pityokteines vorontzowi wood.jpg
Fraßbild

Beschreibung

Adulte Käfer werden 1,6 bis 2,5 Millimeter groß.<ref name="Merkblatt">Dagmar Nierhaus-Wunderwald: Rindenbrütende Käfer an Weisstanne. In: Merkblatt für die Praxis. Nr. 23, 1995, S. 4–6. @1@2Vorlage:Toter Link/www.wsl.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 2,0 MB)</ref> In ihrem Aussehen ähnelt die Art stark den anderen europäischen Arten der Gattung Pityokteines und ist von diesen nur schwer zu unterscheiden.<ref name="Periodicum Biologorum">Milan Pernek, Dimitrios N. Avtzis, Boris Hrašovec, Danko Diminic, Rudolf Wegensteiner, Christian Stauffer und Antony I. Cognato: Novel morphological and genetic markers for the discrimination of three European Pityokteines (Coleoptera: Curculionidae: Scolytinae) species. In: Periodicum Biologorum. Band 110, Nr. 4, 2008, S. 329–334. [1]</ref>

Verbreitung

Man findet die Art von den Pyrenäen bis zum Kaukasus. Sie kommt in Tannenwäldern vor.<ref name="Periodicum Biologorum"/>

Lebensweise

Die Art besiedelt Äste und Stammteile von 1 bis 16 Zentimeter Dicke im oberen Kronenbereich, welche dünn- und glattrindig sind. Bei jungen Bäumen befällt sie auch den Stamm.<ref name="Merkblatt"/> Es werden 2 Generationen pro Jahr gebildet.<ref name="BFW">Borkenkäfer. In: BFW Praxisinformationen. Nr. 17, 2008, S. 30. [2] (PDF; 2,4 MB)</ref>

Fortpflanzung

Die große Rammelkammer schürft den Splint. Von dieser Rammelkammer gehen 3 bis 9 strahlenartig angeordnete, rund 5 Zentimeter<ref name="BFW"/> lange Muttergänge aus. Diese Muttergänge verlaufen quer und schneiden meist tief in den Splint ein. Es werden 3 bis 4 Zentimeter lange Larvengänge, welche meist in Längsrichtung verlaufen, von den großen Einischen aus genagt. Die Puppenwiegen werden meist im Splint angelegt.<ref name="Merkblatt"/>

Systematik

Der Mittlere Tannenborkenkäfer wird als Schwesterart des Krummzähnigen Tannenborkenkäfers (Pityokteines curvidens) angesehen.<ref name="Periodicum Biologorum"/>

Quellen

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Mittlerer Tannenborkenkäfer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien