Mittelsteinach (Münchsteinach)
Mittelsteinach Gemeinde Münchsteinach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(70)&title=Mittelsteinach 49° 40′ N, 10° 34′ O
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| Höhe: | 307 (306–344) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 70 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91481 | |||||
| Vorwahl: | 09166 | |||||
Mittelsteinach (fränkisch: Mittlstanna) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Münchsteinach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mittelsteinach liegt in der Gemarkung Abtsgreuth.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt an der Steinach, ein linker Zufluss der Aisch, und am Fichtelgraben, der dort als linker Zufluss in die Steinach mündet. Im Südosten erhebt sich der Steinberg. Die Staatsstraße 2259 führt nach Obersteinbach (1,5 km nordwestlich) bzw. an der Weihermühle vorbei nach Münchsteinach (3 km südöstlich). Die Staatsstraße 2256 führt nach Roßbach (1,5 km südöstlich) bzw. an der Undungsmühle vorbei nach Abtsgreuth (0,9 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1494 als „Mittelstainbach“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>H. Sponholz (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 74.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Mittelsteinach 9 Anwesen (1 Hube, 1 Hof, 1 Mühle, 2 Halbhuben, 1 Häckersgut, 3 Sölden). Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das brandenburg-bayreuthische Klosteramt Münchsteinach.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 113.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mittelsteinach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Münchsteinach und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Münchsteinach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Abtsgreuth umgemeindet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 182.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Mittelsteinach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Münchsteinach eingegliedert.
Baudenkmäler
- Münchsteinacher Str. 1: ehemaliges Gasthaus Thier
- Haus Nr. 15: Schäferei mit Schmiede; zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, eingeschossiges Satteldachhaus, rückwärts erweitert, Ostgiebel mit Fachwerk (Andreaskreuz) freiliegend, sonst verputzt; Glockentürmchen auf zwei Pfosten, kleine Zwiebel<ref>R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 110 f., Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen, ursprüngliche Hausnummerierung.</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Nikolaus (Münchsteinach) gepfarrt,<ref name="OV 1846"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Rochus (Obersteinbach) zuständig.<ref name="OV 1875"/>
Literatur
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 113 (Digitalisat). Ebd. S. 182 (Digitalisat).
- Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 74.
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 110–111.
Weblinks
- Abtsgreuth mit Mittelsteinach. In: muenchsteinach.de. Abgerufen am 27. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mittelsteinach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mittelsteinach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Münchsteinach