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Mit zwei Worten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mit zwei Worten ist eine Ballade von Conrad Ferdinand Meyer.

Hintergrund

Der historische Bezug ist die Liebe zwischen Gilbert Becket und einer sarazenischen Prinzessin, die er als Gefangener während eines Kreuzzugs kennengelernt hatte und die ihm später nach London nachfolgte. Dort heirateten sie. Ihr gemeinsamer Sohn war Thomas Becket, der spätere Erzbischof von Canterbury.

Inhalt

Eine Sarazenin sucht an der Küste Palästinas ein Schiff, das nach London fährt und ruft immer nur das Wort „London“ aus. Es gelingt ihr tatsächlich, an Bord eines Schiffs zu kommen, das sie nach England mitnimmt. In London irrt sie die durch die Stadt und ruft ständig den Namen „Gilbert“. Sie wird ausgelacht, denn dieser Name ist in London sehr häufig, bis jemand darauf kommt, dass der Jerusalem-Pilger Gilbert Becket gemeint sein könnte. Man holt ihn und er erkennt die Sarazenin, die ihn gerettet hat.

Kommentar

Der Titel „Mit zwei Worten“ bezieht sich auf die beiden Wörter, die die Sarazenin braucht, um ihren Geliebten wiederzufinden: „London“ und „Gilbert“.

Siehe auch

  • Der Heilige, Novelle von Meyer über Thomas Becket und Henry II

Literatur

  • Edgar Neis: Interpretationen von 66 Balladen, Moritaten und Chansons. Analysen und Kommentare. Bange-Verlag, Hollfeld 1978, ISBN 3-8044-0590-8.

Weblinks

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