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Minuskel 96

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Manuskripte des Neuen Testaments
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Minuskel 96
Text Evangelium nach Johannes
Sprache griechisch
Datum 15. Jahrhundert
Lagerort Bodleian Library
Größe 13,5 × 9,5 cm
Typ -
Kategorie keine

Minuskel 96 (in der Nummerierung nach Gregory-Aland), ε 514 (von Soden) ist eine griechische Minuskelhandschrift des Neuen Testaments auf 66 Papierblättern (13,5 × 9,5 cm). Mittels Paläographie wurde das Manuskript auf das 15. Jahrhundert datiert. Es ist nicht vollständig.<ref name = Aland>K. Aland, M. Welte, B. Köster, K. Junack: Kurzgefasste Liste der griechischen Handschriften des Neues Testaments, Walter de Gruyter, Berlin, New York 1994, S. 52. </ref>

Beschreibung

Die Handschrift enthält den Text des Johannesevangeliums mit einer Lücke (18,18–34). Er wurde einspaltig mit je 18 Zeilen geschrieben.<ref name = Aland/> Die Handschrift enthält κεφαλαια (lateinische).<ref name = Scrivener>Frederick Henry Ambrose Scrivener: A Plain Introduction to the Criticism of the New Testament. Band 1. London 1894, S. 207 (Internet Archive).</ref><ref name = Gregory>Caspar René Gregory: Textkritik des Neuen Testaments. Band 1. Leipzig 1900, S. 150 (Internet Archive).</ref>

Text

Kurt Aland ordnete den griechischen Text des Kodex in keine Kategorie ein.<ref>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, ISBN 3-438-06011-6, S. 324.</ref>

Es fehlt die Perikope Jesus und die Ehebrecherin (Vorlage:Bibel/Link–8,11 EU).<ref name = Gregory/>

Geschichte

Die Handschrift wurde von Johannes Trithemius († 1516), Abt des Klosters in Sponheim, geschrieben.<ref name = Gregory/> Sie gehörte später Achates Cornarius († Kreuznach 1573). Im Jahre 1607 gab sie Abraham Scultetus in Heidelberg einem Engländer namens George Hackwell, der sie der Oxforder Universität schenkte.<ref name = Gregory/>

Sie wurde durch James Ussher (für Walton), John Mill, Johann Jakob Griesbach und Konstantin von Tischendorf untersucht.<ref name = Scrivener/><ref name = Gregory/>

Der Kodex befindet sich in der Bodleian Library in Oxford (Auct. D. 5.1).<ref name = Aland/>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />