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Mini-Israel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Harhab mini.JPG
Hauptattraktion im Park Mini-Israel ist der Felsendom in Jerusalem, im Maßstab 1:25 dargestellt

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Ein Schwerpunkt liegt auf religiösen Bauwerken der drei großen in Israel vertretenen Weltreligionen, etwa ein Drittel der Ausstellung besteht aus Nachbildungen solcher Bauten. Unter anderem finden sich Modelle des Felsendoms in Jerusalem, des Schrein des Buches oder die Al-Aksa-Moschee im Maßstab 1:25.

Lage

Die Anlage befindet sich im ehemals so genannten Niemandsland, dessen palästinensischen Bewohner 1948 daraus geflüchtet bzw. vertrieben worden waren, zwischen den jeweiligen Linien Israels und jenen des jordanisch annektierten Westjordanlands, wie im Waffenstillstandsabkommen von 1949 festgelegt, denn beide, Jordanien wie Israel, beanspruchten den Gebietsstreifen für sich. Ab 1951 nahmen Bauern von beiden Seiten de facto nahe gelegene Teile des Gebietsstreifens stillschweigend wieder in Nutzung. Seit dem Sechstagekrieg 1967, in dessen Verlauf Israel das Gelände wie auch das Westjordanland eroberte, behandelt Israel das ehemalige Niemandsland wie Staatsgebiet. Die Anlage »Mini Israel« steht auf Boden unter Kontrolle des Kibbuzes Nachschon. Die Anlage bedeckt zum Teil ein nicht gekennzeichnetes Massengrab von etwa 80 ägyptischen Soldaten, die im Sechstagekrieg umgekommen und von israelischem Militär hier verscharrt worden waren.<ref>Adam Raz: “{{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr}}”, in: Haʾaretz, 8. Juli 2022.</ref>

Geschichte

Datei:Mini Heichal.JPG
Der Schrein des Buches birgt im Original älteste Text­blätter der Bibel, die Juden und Christen verehren, hier in der Ausstellung verkleinert gezeigt.
Datei:Beit Mishpat Elyon min.JPG
Modell des modernen Baus des Obersten Gerichts in Jerusalem.
Datei:PikiWiki Israel 5505 Landscapes of Israel - Mini Israel.JPG
1980 fertiggestellte Syna­go­ge Heichal Jehudah der grie­chisch-sephardischen Gemeinde, Tel Aviv

Unter dem Motto „Ein großes Land im Kleinen“ oder auf Englisch „See it all - small“ präsentiert Mini-Israel seit 2003 eine Ausstellung von etwa 350 verschiedenen Gebäuden im Maßstab 1:25. Im Designer- und Architektenteam waren über 100 Personen aus allen Gesellschafts- und religiösen Schichten Israels beteiligt, auch Immigranten.<ref name="MIL">minisrael.co.il</ref> Gerade die Selektion der einzelnen Gebäude gestaltete sich als ausgesprochen schwierig, da die Ausstellung den Anspruch erhebt, den verschiedenen Religionen wie Judentum, Christentum, Islam und der Bahai-Religion Tribut zu zollen. Jeder Besucher, egal welcher Nationalität oder Kultur, soll sich in der Ausstellung wiederfinden. Israel hat manche Sehenswürdigkeit, daher war die Entscheidung, worauf verzichtet werden sollte, noch schwieriger zu treffen als die Auswahl, was vorhanden sein musste. Es werden nebst Gebäuden, die zurück bis ins Jahr 100 v. Chr. reichen, auch gegenwärtige Bauwerke wie die Knesset oder der erst kürzlich fertiggestellte Bau des Obersten Gerichtshofs gezeigt. Sogar visionäre, zukünftig geplante Bauten sind dabei.<ref name="MIL" />

Finanzierung

Israelische Investoren waren rasch gefunden, um das Projekt zu finanzieren, einerseits, um den Tourismus zu fördern, andererseits, um dem patriotischen Anspruch, jedem Besucher die Schönheit des Landes zu zeigen, gerecht zu werden. Dabei wurde die Finanzierung vor allem von zwei großen Investoren getragen: Die Firma Carmel Agrexco Granit, und die Schikkun uVinnui Group. Der Park wurde auf dem Gelände eines israelischen Kibbuz namens Nashchon erbaut, die dortigen Betreiber waren gemäß Angaben von Mini-Israel auch gerne bereit, dem Bau zuzustimmen. Sie unterstützten das Projektteam sogar im Rahmen ihrer Möglichkeiten, finanziell und mit Arbeitsstunden.<ref name="MIL" />

Ausstattung

Es werden tausende kleiner „Figürchen“ präsentiert und zehntausende von kleineren Accessoires. Dabei handelt es sich konkret um 350 Gebäude, 30.000 Figuren, 500 Tiere, 15.000 Pflanzen und Bäume, 4.700 Autos, 100 Motorräder, 14 Züge, 3 Hubschrauber, 32 Flugzeuge, 175 Schiffe und 230 LKW.<ref name="ITU">Mini-Israel. israel-tourismus.de</ref>

Die ganze Anlage erstreckt sich auf 4,5 Hektar. Zum Park gehört ein Souvenirshop, mehrere Restaurants und Ruhezonen.

Die Modelle

Um die Modelle zu kreieren, wurden Workshops in ganz Israel durchgeführt. In der Gestaltung waren vor allem Künstler aus der ehemaligen Sowjetunion führend. Sie erstellten die Modelle anhand von Computerauswertungen, welche Ingenieure für sie errechnet hatten.<ref name="ITU" />

Datei:PikiWiki Israel 5506 Landscapes of Israel - Mini Israel.JPG
Modell des Beit Bialik in Tel Aviv

Die Gebäude wurden größtenteils im Maßstab 1:25 realisiert. Ausnahmen sind:

Sämtliche Gegenstände bestehen entweder aus Polyester oder ähnlichen polymeren Materialien bzw. zerstoßenen Steinen. Dazu wurden sie mit wasserfester Farbe aus der Automobilindustrie bemalt, damit die Gegenstände Wind und Wetter trotzen.<ref name="ITU" />

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />