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Milorad Gajović

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Milorad Gajović Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Milorad Gajović
Geburtstag 27. Juli 1974
Geburtsort Nikšić
Nationalität Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien/MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg Montenegro
Kampfname(n) Gajo
Gewichtsklasse gewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,85 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 3
Siege 3
K.-o.-Siege 2
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften
Bronze 2000 Tampere Halbschwergewicht
 Mittelmeerspiele
Gold 2001 Tunis Schwergewicht

Milorad Gajović (serbisch: Милорад Гајовић; * 27. Juli 1974 in Nikšić) ist ein ehemaliger jugoslawisch-montenegrinischer Boxer.

Boxkarriere

Gajović war sechsmaliger Meister der Bundesrepublik Jugoslawien bzw. von Serbien/Montenegro und wurde 2001, 2004 und 2007 jeweils zum Sportler des Jahres von Nikšić gewählt.<ref>Nikšićki imenik</ref>

Bei der Europameisterschaft 2000 in Tampere schied er erst im Halbfinale knapp mit 6:7 gegen den späteren Europameister Alexander Lebsjak mit einer Bronzemedaille im Halbschwergewicht aus<ref>European Championships 2000</ref>, gewann im Schwergewicht die Mittelmeerspiele 2001 in Tunis<ref>Mediterranean Games 2001</ref> und startete ebenfalls im Schwergewicht bei der Weltmeisterschaft 2003 in Bangkok, wo er erst im Viertelfinale, beim Kampf um den Einzug in die Medaillenränge, knapp mit 17:20 gegen den späteren Weltmeister Odlanier Solís unterlag.<ref>World Championships 2003</ref>

Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Chicago konnte er sich gegen Ali Mazaheri, Vedran Đipalo und Stephen Simmons erneut in das Viertelfinale des Schwergewichts vorkämpfen, wo er diesmal gegen den späteren Weltmeister Clemente Russo verlor.<ref>World Championships 2007</ref> Nach dem Gewinn der europäischen Olympiaqualifikation in Athen, mit Siegen gegen Michalis Filippou, Colak Ananikyan, Elçin Əlizadə und Elias Pavlidis<ref>European Olympic Qualifications 2008 (2)</ref>, nahm er an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teil, wo er diesmal im ersten Kampf des Schwergewichts gegen Elias Pavlidis ausschied.<ref>Olympic Games 2008</ref>

Darüber hinaus war er Teilnehmer der Mittelmeerspiele 1997<ref>Mediterranean Games 1997</ref>, sowie der Europameisterschaften 1998<ref>European Championships 1998</ref>, 2002<ref>European Championships 2002</ref>, 2004<ref>European Championships 2004</ref> und 2006.<ref>European Championships 2006</ref>

2009 gewann er drei Profikämpfe in Serbien und Montenegro.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />