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Militärverdienstkreuz (Spanien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Military Merit Grand Crosses and Crosses (Spain) - Template.svg
Militärverdienstkreuz in allen vier Farben

Das Militärverdienstkreuz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wurde am 3. August 1864 als Militär-Verdienstorden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) durch Königin Isabella II. von Spanien gestiftet und ist zur Auszeichnung von Offizieren gedacht, die sich im Spanischen Heer durch besondere Verdienste hervorgehoben haben. Der Orden sollte teilweise an die Stelle der Orden des heiligen Ferdinands, Karls III. und Isabellas der Katholischen treten, wenn der Auszuzeichnende schon für militärische Verdienste einen dieser Orden erhalten hatten. 1995 erhielt die Auszeichnung ihren heutigen Namen.

Ordensklassen

Datei:OrdenDelMéritoMilitar Cruz-1a-blanco-1868 MusHistMili-Valencia 20191204.jpg
I. Klasse, distintivo blanco, die niedrigste Stufe, in der Ausführung 1868.
Datei:OrdenDelMéritoMilitar Cruz-rojo-1941-Rußlandspange1943 MusHistMili-Valencia 20191204.jpg
Cruz mit der höchsten Stufe distintivo rojo, in der Ausführung 1941 mit Rußlandspange 1943.

Der Verdienstorden wurde in vier Klassen gestiftet:

Das Verdienstkreuz wird heute nur noch in zwei Klassen (Großkreuz und Kreuz) und in vier Auszeichnungsstufen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), rot, weiß, blau und gelb) verliehen.

Das Militärverdienstkreuz mit der roten Auszeichnung (con distintivo rojo) wird verliehen für Mut, Taten oder Dienste während eines bewaffneten Konflikts oder militärischer Operationen, die den Einsatz von Waffengewalt einschließen oder einschließen können und erhebliche militärische oder Führungsfähigkeiten erfordern.<ref name=":0">Real Decreto 1040/2003 Título IV Capitulo II. 1. August 2003, abgerufen am 26. Oktober 2023.</ref> Seit 2007 kann sie auch für heldenhafte Taten während einer Auslandsmission und für Soldaten, die während einer solchen Mission gefallen sind, verliehen werden.<ref>Real Decreto 970/2007. 13. Juli 2007, abgerufen am 26. Oktober 2023.</ref>

Mit der blauen Auszeichnung (con distintivo azul) wird es verliehen für Handlungen, Ereignisse oder außergewöhnliche Leistungen, einschließlich Operationen im Rahmen eines UN-Mandats oder anderer internationaler Organisationen.<ref name=":0" />

Mit der gelben Auszeichnung (con distintivo amarillo) wird es verliehen für Handlungen, Taten oder Dienste, die mit einem hohen persönlichen Risiko verbunden sind, sowie in Fällen von schwerer Verletzung oder Tod infolge solcher Handlungen oder Dienste.<ref name=":0" />

Mit der weißen Auszeichnung (con distintivo blanco) wird es verliehen für Handlungen, Taten oder herausragende Dienste bei Missionen oder ordentlichen oder außerordentlichen Diensten in den Streitkräften oder im Zusammenhang mit der Verteidigung des Landes.<ref name=":0" />

Ordensdekoration

Das Ordenszeichen ist ein emailliertes Kreuz mit goldener Einfassung. Für Auszeichnungen für Kriegsverdienste ist das Kreuz in rotem Emaille, sonst in weiß für Verdienste in Friedenszeiten. In der Mitte ist ein goldgerandetes rundes Medaillon, das auf dem Avers das Wappen Spaniens und im Revers die Initialen der Stifterin Vorlage:Inschrift zeigt. Über dem Kreuz liegt die goldene Königskrone auf einem goldenen Rechteck, das am oberen Kreuzarm befestigt ist. In diesem Viereck ist der Verleihungstag und das Verdienst eingefügt. Diese beschriebene Form ist für die I. Klasse gedacht. Für die II. Klasse ist das Kreuz auf einem silbernen Stern mit acht brillantierten Strahlen aufgesetzt. Zusätzlich sind in den Kreuzwinkeln je eine goldene Lilie befestigt. Die III. Klasse hat einen größeren Stern und die Strahlen sind golden. Die Großkreuzträger trugen das Kreuz der I. Klasse an der Schärpe und an der Brust die Auszeichnungsform der III. Klasse, wobei das Rechteck unter der Krone in Silber ist.<ref>Die Spanischen Kriegsauszeichnungen, Teil II. In: Uniformen-Markt. Jg. 1939, Heft 12, S. 187.</ref>

Datei:Grand Cross of the Military Merit (Spain) - Red Decoration.svg
Datei:ESP Gran Cruz Merito Militar (Distintivo Rojo) pasador.svg
Großkreuz – Rote Auszeichnung
Datei:Grand Cross of the Military Merit (Spain) - Blue Decoration.svg
Datei:ESP Gran Cruz Merito Militar (Distintivo Azul) pasador.svg
Großkreuz – Blaue Auszeichnung
Datei:Grand Cross of the Military Merit (Spain) - Yellow Decoration.svg
Datei:ESP Gran Cruz Merito Militar (Distintivo Amarillo) pasador.svg
Großkreuz – Gelbe Auszeichnung
Datei:Grand Cross of the Military Merit (Spain) - White Decoration.svg
Datei:ESP Gran Cruz Merito Militar (Distintivo Blanco) pasador.svg
Großkreuz – Weiße Auszeichnung
Datei:Cross of the Military Merit (Spain) - Red Decoration.svg
Datei:ESP Cruz Merito Militar (Distintivo Rojo) pasador.svg
Kreuz – Rote Auszeichnung
Datei:Cross of the Military Merit (Spain) - Blue Decoration.svg
Datei:ESP Cruz Merito Militar (Distintivo Azul) pasador.svg
Kreuz – Blaue Auszeichnung
Datei:Cross of the Military Merit (Spain) - Yellow Decoration.svg
Datei:ESP Cruz Merito Militar (Distintivo Amarillo) pasador.svg
Kreuz – Gelbe Auszeichnung
Datei:Cross of the Military Merit (Spain) - White Decoration.svg
Datei:ESP Cruz Merito Militar (Distintivo Blanco) pasador.svg
Kreuz – Weiße Auszeichnung

Trageweise

Das Ordensband ist für rotemaillierte Kreuze in Rot mit breitem weißen Streifen in der Bandmitte. Das weißemaillierten Kreuz hat ein weißes Band mit einem roten Mittelstreifen (Farbwechsel). Das Kreuz wird am Band auf der linken Brust getragen, das Großkreuz am Schulterband von der rechten Schulter zur linken Hüfte.

Siehe auch

Literatur

  • Maximilian Gritzner: Handbuch der Ritter- und Verdienstorden aller Kulturstaaten der Welt. Leipzig 1893 (Digitalisat des Originals im Internet Archive), Nachdruck des Originals: ISBN 3-8262-0705-X
  • Paul Ohm Hieronymussen: Handbuch Europäischer Orden in Farben. Universitas Verlag, Berlin 1966, S. 185–186
  • Arnhard Graf Klenau: Europäische Orden ab 1700. Rosenheim 1978, ISBN 3-921566-05-3, S. 182

Einzelnachweise

<references />