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Milena Raičević

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Milena Raičević
Spielerinformationen
Geburtstag 12. März 1990
Geburtsort Titograd, SFR Jugoslawien
Staatsbürgerschaft MontenegrinerinDatei:Flag of Montenegro.svg montenegrinisch
Körpergröße 1,78 m
Spielposition Rückraum links
Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
2000–2021 MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg ŽRK Budućnost Podgorica
2021–2022 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Kastamonu Belediyesi GSK
2022–2023 MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg ŽRK Budućnost Podgorica
2023–11/2024 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rapid Bukarest
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
MontenegroDatei:Flag of Montenegro.svg Montenegro min. 168 (min. 492)<ref>ehfeuro.eurohandball.com: Women’s EHF EURO 2024: Official Squad Lists, abgerufen am 15. November 2024</ref>
Stand: 15. September 2025

Milena Raičević, geborene Knežević<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handballme.me: Mileni će od sledeće sezone na dresu pisati Raičević (Memento vom 12. Oktober 2015 im Internet Archive), abgerufen am 7. September 2015</ref> (* 12. März 1990 in Titograd, SR Montenegro, SFR Jugoslawien) ist eine ehemalige montenegrinische Handballspielerin, die 2012 als montenegrinische Handballerin des Jahres ausgezeichnet wurde.<ref>handball-world.com: Knezevic und Markovic sind Montenegros Handballer des Jahres, abgerufen am 28. Dezember 2012</ref>

Karriere

Raičević spielte ab dem Jahr 2000 beim montenegrinischen Verein ŽRK Budućnost Podgorica. Mit Budućnost gewann die Rückraumspielerin 2010 den Europapokal der Pokalsieger, 2012 und 2015 die EHF Champions League, sowie 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 die Meisterschaft und den Pokal. Ab Oktober 2020 pausierte sie schwangerschaftsbedingt.<ref>cdm.me: Milena Raičević uskoro postaje majka, abgerufen am 25. Mai 2021</ref> In der Saison 2021/22 stand sie beim türkischen Erstligisten Kastamonu Belediyesi GSK unter Vertrag, mit dem sie sowohl die türkische Meisterschaft als auch den türkischen Pokal gewann.<ref>mnemagazin.me: Jovanka Radičević, Majda Mehmedović i Milena Raičević u Kastamonu, abgerufen am 10. Juli 2021</ref> Im Sommer 2022 kehrte sie zum ŽRK Budućnost Podgorica zurück.<ref>cgsport.me: Budućnost vratila Milenu Raičević, stiže i Brazilka iz Metza, abgerufen am 9. Juni 2022</ref> Anschließend gewann sie 2023 die montenegrinische Meisterschaft sowie den montenegrinischen Pokal. Im Dezember 2023 verließ sie Budućnost Podgorica und schloss sich dem rumänischen Erstligisten Rapid Bukarest an.<ref>radioskala.me: Milena Raičević nova članica Rapida iz Bukurešta, abgerufen am 31. Dezember 2023</ref> Ihr mit 135.000 Euro p. a. dotierter Vertrag lief bis 2026; im November 2024 gab Rapid Bukarest die sofortige Trennung von Raičević bekannt.<ref>www.gsp.ro, „O nouă decizie dură în handbalul românesc: Rapid a dat afară două vedete, plătite cu sute de mii de euro!“, 13. November 2024, abgerufen am 26. November 2024</ref>

Im Jahre 2007 machte Raičević erstmals international auf sich aufmerksam, als sie bei der U-17-Europameisterschaft mit 65 Treffern Torschützenkönigin wurde.<ref>handball-world.com: U17-Juniorinnen-EM, abgerufen am 28. Dezember 2012</ref> Bei der U-20-Weltmeisterschaft 2010 belegte sie mit dem montenegrinischen Team überraschend den 3. Platz.<ref>handball-world.com: Montenegro bejubelt Bronze, Korea tränenreicher Vierter, abgerufen am 28. Dezember 2012</ref> Am Turnierende wurde Raičević in das All-Star-Team gewählt.<ref>handball.no: To på All Star Team, abgerufen am 28. Dezember 2012</ref>

Raičevićs erstes internationales Turnier mit der montenegrinischen Frauen-Nationalmannschaft war die Europameisterschaft 2010.<ref>handball-world.com: Toptorschützin Visser, Knezevic sieht erste Rote Karte, abgerufen am 28. Dezember 2012</ref> Ein Jahr später folgte für sie mit der Weltmeisterschaft das nächste große Turnier.<ref>ihf.info: montenegrinischer WM-Kader 2011 (PDF; 23 kB), abgerufen am 28. Dezember 2012</ref> Im Sommer 2012 nahm Raičević mit Montenegro an den Olympischen Spielen in London teil, wo sie die Silbermedaille gewann. Im selben Jahr gewann sie mit Montenegro die Europameisterschaft.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ehf-euro.com: Montenegro take EHF EURO 2012 crown (Memento vom 21. Dezember 2012 im Internet Archive), abgerufen am 28. Dezember 2012</ref> Weiterhin nahm sie an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil. Bei der Europameisterschaft 2022 gewann sie mit Montenegro die Bronzemedaille.<ref>ehfeuro.eurohandball.com: Montenegro win extra-time battle for bronze, abgerufen am 23. November 2022</ref> Im Turnierverlauf erzielte Raičević 25 Treffer.<ref>ehfeuro.eurohandball.com: Montenegro, abgerufen am 23. November 2022</ref> Nachdem Montenegro bei der Europameisterschaft 2024 ausgeschieden war, gab sie ihr Karriereende bekannt.<ref>vijesti.me: Oproštaj legende, Milena Raičević završila karijeru: Srećna sam što je to bilo sa reprezentacijom, abgerufen am 15. September 2025</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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