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Mihăilești

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Mihăilești
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Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Große Walachei
Kreis: Giurgiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(7760) 44° 19′ N, 25° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(7760) 44° 19′ 26″ N, 25° 54′ 25″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 90 m
Einwohner: 7.760 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Postleitzahl: 085200
Telefonvorwahl: (+40) 02 46
Kfz-Kennzeichen: GR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 25. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 3 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Drăgănescu, Novaci, Popești
Bürgermeister : Adrian-Gabriel Gâjâială (PNL)
Postanschrift: Str. Calea Bucuresti, nr. 142
loc. Mihăilești, jud. Giurgiu, RO–085200
Website:

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Mihăilești ist eine Kleinstadt im Kreis Giurgiu in der Großen Walachei in Rumänien.

Lage

Mihăilești liegt in der Walachischen Tiefebene am rechten Ufer des Flusses Argeș am Drum național 6. Die Kreishauptstadt Giurgiu befindet sich etwa 50 km südlich, die Landeshauptstadt Bukarest 20 km nordöstlich.

Geschichte

Archäologische Funde bestätigen eine Besiedlung des Gebietes seit der Bronzezeit. Im Ortsteil Popești wurden Reste einer getisch-dakischen Festung entdeckt,<ref>Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,1 MB).</ref> die teilweise mit dem möglichen dakischen Hauptort Argedava identifiziert wird.

Das lange dörflich geprägte Mihăilești entwickelte sich im Zuge der Ausdehnung von Bukarest zu einem Vorort der rumänischen Hauptstadt. In den 1980er Jahren wurde in unmittelbarer Nähe des Ortes der Argeș aufgestaut. Dieser Stausee ist bis heute (2009) das einzige vollendete Projekt des von Nicolae Ceaușescu geplanten Bukarest-Donau-Kanals. 1987 wurde Mihăilești zur Stadt erklärt. Nach der Revolution von 1989 entstanden Einkaufszentren und sonstige Dienstleistungsbetriebe, was zu einer raschen Zunahme des Wohlstands, aber auch zu gestiegenen Immobilienpreisen führte. Im Mai 2008 wurde Mihăilești als „Stadt ohne Arbeitslose“ beschrieben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Adevarul.ro vom 5. Mai 2008, abgerufen am 26. März 2009 (Memento vom 3. Mai 2009 im Internet Archive).</ref>

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 7490 Einwohner registriert, darunter 7241 Rumänen und 241 Roma.<ref>Volkszählung 2002, abgerufen am 26. März 2009</ref> Etwa 4500 lebten in Mihăilești selbst, die übrigen in den drei Katastralgemeinden.

Verkehr

Mihăilești besitzt keinen Bahnanschluss. Mehrmals täglich bestehen Busverbindungen nach Bukarest.

Sehenswürdigkeiten

  • Stausee (10,13 km²)
  • Kirche Sf. Voievozi (1714)
  • Kirche Adormirea Maicii Domnului (18. Jahrhundert) im Ortsteil Novaci
  • Kirche Sf. Treime (1689) im Ortsteil Popești

Weblinks

Commons: Mihăilești – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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