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Michelle Williams (Schauspielerin)

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Michelle Williams (2012)

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Michelle Ingrid Williams (* 9. September 1980 in Kalispell, Montana) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Seit Mitte der 1990er-Jahre wirkte sie in über 50 Film- und Fernsehproduktionen mit. International bekannt wurde sie durch ihre Rolle der Jen Lindley in der Serie Dawson’s Creek (1998–2003). Williams gewann zweimal den Golden Globe Award und einen Primetime Emmy Award. Darüber hinaus wurde sie fünfmal für den Oscar, viermal für die BAFTA Awards sowie einmal für den Tony Award nominiert.

Leben

Karriere

Williams kam schon früh mit dem Theater in Kontakt. Sie beendete ihre Schulausbildung vorzeitig und zog nach Los Angeles, wo sie ab 1993 für einige Nebenrollen in Fernsehserien wie Baywatch, Eine starke Familie oder Hör mal, wer da hämmert engagiert wurde.

1994 spielte Williams ihre erste größere Kinorolle in Lassie – Freunde fürs Leben, einer Neuverfilmung des Klassikers Lassie. Bereits vor ihrem Durchbruch in der Jugendserie Dawson’s Creek drehte sie Filme wie Species und Tausend Morgen.

Obwohl sie auch „Popcornkino“, zu dem ihre Rolle in Halloween H20 gehört, drehte, ist Williams mittlerweile häufiger in Independent-Produktionen wie Station Agent oder Wim WendersLand of Plenty zu sehen. Für ihre Darstellung in dem Drama Wendy and Lucy erhielt sie einen Award der Toronto Film Critics Association und ihre dritte Nominierung für einen Independent Spirit Award. Außerdem spielte sie in dem Episodenfilm Women Love Women, in dem es um lesbische Beziehungen geht, und insbesondere in Brokeback Mountain von Ang Lee mit. Für die Rolle in dem Film, der von zwei homosexuellen Cowboys in den 1960ern handelt, wurde sie für den Golden Globe Award und den Oscar nominiert.

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Williams auf der Berlinale 2010

2010 war Williams in Martin Scorseses Literaturverfilmung Shutter Island neben Leonardo DiCaprio zu sehen. Der Thriller wurde 2010 bei der Berlinale außer Konkurrenz gezeigt. Ihre jeweils zweite Oscar- und Golden-Globe-Nominierung erhielt Williams 2011 für die Hauptrolle in dem Beziehungsdrama Blue Valentine (2010).<ref>Ein Paar am Ende der Zukunft. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (31. Juli 2011), S. 22</ref>

2011 stand sie für das Biopic-Drama My Week with Marilyn als Hollywood-Ikone Marilyn Monroe vor der Kamera. Für ihre Darstellung erhielt sie 2012 einen Golden Globe Award und eine Oscar-Nominierung. Am 7. März 2013 kamen in Deutschland gleich zwei neue Filme mit Williams in die Kinos, der Fantasyfilm Die fantastische Welt von Oz und die bereits 2011 fertiggestellte Tragikomödie Take This Waltz.<ref>Kinostarts Kalenderwoche 10/2013. In: Zelluloid.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. April 2013; abgerufen am 8. August 2018.</ref> Für die Single A Million Dreams erhielt sie neben der Doppelplatin-Schallplatte in Großbritannien auch eine Dreifachplatin-Auszeichnung in den USA. Für das Lied Tightrope erhielt sie Platin in Großbritannien und in den USA.

2019 übernahm Williams in dem Fernsehmehrteiler Fosse/Verdon an der Seite von Sam Rockwell die Rolle der Gwen Verdon. Auch war sie als Executive Producer an dem Projekt beteiligt. Für ihre Darstellung wurde Williams 2019 mit einem Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder Fernsehfilm ausgezeichnet.

Im Jahr 2023 wurde sie für die an Steven Spielbergs Mutter angelehnte Figur der Mitzi Fabelman in dem Filmdrama Die Fabelmans erneut für den Oscar und Golden Globe Award nominiert.

Privates

Während der Dreharbeiten zu Brokeback Mountain wurden Williams und Hauptdarsteller Heath Ledger, der darin ihren ersten Ehemann spielte, ein Paar. Sie haben eine gemeinsame Tochter (* 2005). Das Paar trennte sich im September 2007. Am 22. Januar 2008 starb Ledger an einer Medikamentenvergiftung. Aufgrund des Trauerfalls wurden die Dreharbeiten zu Williams’ neuen Projekten zunächst auf Eis gelegt.

Von Mitte 2012 bis Februar 2013 war Williams mit dem Schauspieler Jason Segel liiert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Michelle Williams on Jason Segel: "I Love Him!"] USmagazine.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Juli 2012 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2018 heiratete Williams den US-amerikanischen Songwriter Phil Elverum.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Michelle Williams hat geheiratet.] spiegel.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Juli 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Ehe wurde bereits 2019 nach neun Monaten wieder geschieden.<ref>Michelle Williams and Husband Phil Elverum Split After Marrying Last Summer. Abgerufen am 11. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2020 heiratete sie den Regisseur Thomas Kail.<ref> Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Michelle Williams and Thomas Kail Secretly Married.] harpersbazaar.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder (* 2020 und 2022). Ein weiteres Kind kam mithilfe einer Leihmutter zur Welt.<ref>Michelle Williams: „Dawson‘s Creek“-Darstellerin verkündet Geburt ihres vierten Kindes. In: Kleine Zeitung. 20. August 2025, abgerufen am 20. August 2025.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Spielfilme

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Fernsehserien

Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl)

Oscar

Golden Globe Award

Screen Actors Guild Award

British Academy Film Award

Emmy

  • 2019: Beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Fosse/Verdon

Tony

  • 2016: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einem Theaterstück für Blackbird

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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