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Michael Mayer (Fußballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Michael Mayer
Personalia
Voller Name Michael Mayer
Geburtstag 17. Oktober 1970
Geburtsort Deutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1986 SSV Reutlingen 05
1986–1989 VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1989–1992 VfB Stuttgart Amateure ? 0(?)
1991–1992 VfB Stuttgart 1 0(0)
1992–2000 SSV Reutlingen 05 225 (64)
2002–2006 TuS Metzingen
2006–2007 TSG Young Boys Reutlingen (19)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1986–1987 Deutschland U16 2 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2006–2007 TSG Young Boys Reutlingen (Spielertrainer)
2009 SG Reutlingen
2013 SSV Reutlingen II
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Michael Mayer (* 17. Oktober 1970) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler bestritt ein Bundesligaspiel für den VfB Stuttgart während der Meisterschaftssaison 1991/92 und lief lange Jahre für den SSV Reutlingen 05 im höheren Amateurbereich auf.

Sportlicher Werdegang

Er begann das Fußballspielen beim SSV Reutlingen 05, für den er von der F- bis zur B-Jugend spielte. 1986 wechselte er zu den Junioren des VfB Stuttgart, mit denen er 1987/88 gegen Bayer 04 Leverkusen – mit ihm als Finaltorschützen – und 1988/89 gegen den 1. FC Nürnberg unter anderem am der Seite von Markus Beierle, Jens Keller, Jürgen Kramny, Irsen Latifovic, Thomas Richter und Dragan Terzić deutscher A-Junioren-Meister wurde. Später wurde er beim schwäbischen Bundesligisten Vertragsamateur und spielte in zeitweise in der drittklassigen Oberliga Baden-Württemberg. Sein erstes Spiel für die Lizenzspielermannschaft der Schwaben bestritt er am 2. Oktober 1991, als er im Rückspiel der ersten UEFA-Pokalrunde beim ungarischen Vertreter Pécsi Mecsek FC in der 74. Minute für Manfred Kastl eingewechselt wurde. Bereits eine Minute später erzielte er die zwischenzeitliche 2:1-Führung für den VfB, der nach dem 2:2-Endstand im Rückspiel und dem 4:1-Hinspielerfolg in die zweite Runde einzog. Drei Tage später spielte Mayer nach seiner Einwechslung in der Halbzeitpause für Uwe Schneider bei einer 1:2-Heimniederlage gegen den zuvor punktgleichen Tabellenführer Eintracht Frankfurt zum ersten Mal in der Bundesliga. In der restlichen Saison, an deren Ende der VfB Stuttgart seine vierte deutsche Meisterschaft gewann, kam Mayer nicht mehr im Profikader zum Einsatz.

Im Sommer 1992 wechselte Mayer zurück zu seinem in der Oberliga Baden-Württemberg spielenden Heimatverein. Mit dem SSV Reutlingen qualifizierte er sich 1994 für die neu geschaffene Regionalliga Süd. Dort absolvierte nicht nur die meisten Spiele (167), sondern erzielte auch die meisten Tore (56) für den Klub in der Regionalliga Süd. Im Wettbewerb um den WFV-Pokal 1994/95 erreichte er das Finalspiel. Gegen den Ligakonkurrenten SSV Ulm 1846 gab es eine deutliche 1:4-Niederlage, bei der Hermann Rudolf erst in der Nachspielzeit der Ehrentreffer gelang. In der Regionalliga-Spielzeit 1996/97 belegte er mit 24 geschossenen Toren gemeinsam mit Olivier Djappa Platz zwei in der Torjägerliste hinter Frank Türr. Als Tabellendritter qualifizierte er sich mit den 05ern für die Deutsche Amateurmeisterschaft 1997, wo er nach einem 5:2-Halbfinalsieg über Hannover 96 das Finale gegen Rot-Weiß Oberhausen erreichte. Nach zwischenzeitlichem 0:1-Rückstand sorgte er in der 85. Spielminute nach vorangegangenem Handspiel auf der Torlinie durch Björn Arens via Strafstoß für den 2:1-Endstand, der den Titelgewinn bedeutete. Im Jahr 2000 wurde er mit dem SSV Reutlingen 05 unter Armin Veh Meister der Regionalliga Süd, was den Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeutete. Nach jener Saison beendete er zunächst seine Karriere, bevor er im September 2002 für die TuS Metzingen wieder aktiv wurde. Nach vier Jahren wechselte er zur neu gegründeten TSG Young Boys Reutlingen, wo er als Spielertrainer seine Karriere im Sommer 2007 ausklingen ließ.

Sein erstes reines Traineramt hatte Mayer beim Kreisligisten SG Reutlingen; den Posten bekleidete er vom Sommer bis zum Jahresende 2009. Zur Saison 2013/14 übernahm er die Reserve des SSV Reutlingen, gab sein Amt aus beruflichen Gründen aber bereits nach sieben Spieltagen wieder ab.

Erfolge

  • Deutscher Meister: 1992
  • Deutscher Amateurmeister: 1997
  • Meister der Regionalliga Süd 2000
  • Deutscher A-Junioren-Meister: 1988

Weblinks