Mi-cuits au chocolat
Mi-cuits au chocolat (französisch für halbgares, halb gekocht) ist ein Dessert und besteht aus einem kleinen Schokoladenkuchen, welcher außen knusprig ist und innen noch flüssig.<ref>Ecole Le Cordon Bleu: Petit Larousse du chocolat. Larousse, 2015, ISBN 978-2-03-588067-3 (google.de [abgerufen am 12. Juli 2025]).</ref> Häufig wird dazu eine Portion Vanilleeis serviert.<ref>Mi-cuits au chocolat noir | Éditions Larousse. Abgerufen am 12. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Andere Namen sind Molten chocolate cake<ref>Dorie Greenspan: Baking: From My Home to Yours. Houghton Mifflin Harcourt, 2006, ISBN 978-0-618-44336-9, S. 261 (google.de [abgerufen am 12. Juli 2025]).</ref> (engl.: flüssiger Schokoladenkuchen), Schokoladen-Malheur,<ref>ZDF Küchenschlacht: Die Küchenschlacht : Das Beste aus 15 Jahren. GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, 2023, ISBN 978-3-8338-9356-8 (google.de [abgerufen am 13. Juli 2025]).</ref> Lava-Kuchen.
Der aus dem Elsass stammende, mehrfach prämierte Koch und Autor Jean-Georges Vongerichten soll ihn erfunden haben.<ref>The Contestants and Judges of MasterChef: MasterChef: The Ultimate Cookbook. Rodale, 2012, ISBN 978-1-60961-512-3, S. 272 (google.de [abgerufen am 12. Juli 2025]).</ref> Der französische Chocolatier Jacques Torres hingegen sagt, dass Vongerichten diese Küchlein wohl in den Vereinigten Staaten bekannt machte, in Frankreich gab es sie schon vorher.<ref>Josh Chetwynd: How the Hot Dog Found Its Bun: Accidental Discoveries and Unexpected Inspirations That Shape What We Eat and Drink. Rowman & Littlefield, 2012, ISBN 978-0-7627-8529-2, S. 42 (google.de [abgerufen am 12. Juli 2025]).</ref>
Nicht zu verwechseln mit moelleux au chocolat (franz.: weiche Schokolade), ein Schokoladekuchen mit weichem Inneren.<ref>Collectif: Petit Larousse illustré Pâtissier (série limitée). Larousse, 2019, ISBN 978-2-03-597826-4, S. 86, 92 (google.at [abgerufen am 12. Juli 2025]).</ref>
Zubereitung
Aus Zartbitter-Kuvertüre, Eischnee, Eigelb, zu gleichen Teilen Zucker und Butter, etwas Mehl und Kartoffelstärke wird eine flüssige Masse hergestellt, die in gebutterten und bemehlten Backförmchen nur halbgar gebacken wird, dann noch ein Stückchen Zartbitterkuvertüre in die Mitte des Küchleins gegeben und sofort serviert wird.<ref>Ecole Le Cordon Bleu: L'école du Chocolat. Larousse, 2024, ISBN 978-2-03-606664-9, S. 92.</ref> Abwandlungen in weißer Schokolade sind ebenfalls üblich.
Literatur
- Auguste Colombié: Nouvelle encyclopédie culinaire. Des abricots à l’eau-de-vie au Yorkshire pudding. Éditions Lacour, Nîmes 2006, ISBN 978-2-7504-1239-5, S. 221 (EA Meulen 1906/07).
Weblinks
Einzelnachweise
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