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Mezilesí u Lanškrouna

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mezilesí
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Pardubický kraj
Bezirk: Ústí nad Orlicí
Gemeinde: Cotkytle
Geographische Lage: 49° 56′ N, 16° 41′ OKoordinaten: 49° 56′ 0″ N, 16° 41′ 0″ O
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Einwohner: 20 (2021<ref name="volksz">Český statistický úřad: Volkszählungsergebnisse 2021 – offene Daten. Online verfügbar. Abgerufen: 01. November 2022.</ref>)
Datei:Laudon 05.JPG
Kapelle Siebenschmerzen Marias, 1865 erbaut

Mezilesí (deutsch Laudon, auch Laudan) ist ein Ortsteil von Cotkytle, im Okres Ústí nad Orlicí, in der Region Pardubický kraj in Tschechien, nordöstlich der Stadt Lanškroun. Der Ort liegt 613 m ü. M. im Dreieck zwischen Albrechtice, Chudoba und Herbortice.

Geschichte

Laudon entstand aus dem Wurzler Meierhof (auch Wurzlerhof, Kořen genannt), einem Herrschafts- und Aussiedlerhof, der zu Albrechtice gehörte. Er wurde von Vratislav von Pernstein gegründet und erstmals im Jahre 1588 erwähnt.

Im Jahre 1789 wurde der Hof zerstückelt und neben der ansässigen Familie des Hofes weitere 30 Familien angesiedelt, die alle aus der näheren Umgebung stammten:

Seinen deutschen Namen erhielt der Ort nach dem österreichischen Feldmarschall Ernst Gideon von Laudon, der sich im Jahre 1758 in Landskron aufhielt und im Jahr der Ortsgründung Belgrad erobert hatte. 1873 löste sich Laudon von Herbotitz los und wurde zu einer eigenständigen Gemeinde.<ref>Sněm království Českého 1872-1877, 1. zasedání, 21. schůze, část 3/5 (2. Dezember 1872)</ref> 1961 erfolgte die erneute Eingemeindung nach Herbortice, seit 1976 gehört das Dorf zur Gemeinde Cotkytle. 1991 hatte der Ort 50 Einwohner. Im Jahre 2001 bestand das Dorf aus 21 Wohnhäusern, in denen 38 Menschen lebten. Gemäß den Ergebnissen der Volkszählung im Jahr 2021 belief sich die Einwohnerzahl des Ortes zu diesem Zeitpunkt auf lediglich 20 Personen.<ref name="volksz" />

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks