Meråker
| Wappen | Karte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen der Kommune Meråker |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Norway.svg Norwegen | |||||
| Kommunennummer: | 5034 | |||||
| Provinz (fylke): | Trøndelag | |||||
| Verwaltungssitz: | Meråker | |||||
| Koordinaten: | 63° 25′ N, 11° 45′ O
{{#coordinates:63,416666666667|11,75|primary
|
dim=25000 | globe= | name= | region=NO-50 | type=adm2nd
}} |
| Fläche: | 1.273,94 km² | |||||
| Einwohner: | 2.460 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 2 Einwohner je km² | |||||
| Sprachform: | Bokmål | |||||
| Postleitzahl: | 7530 | |||||
| Webpräsenz: | ||||||
| Verkehr | ||||||
| Straße: | Europastraße 14 | |||||
| Lage in der Provinz Trøndelag | ||||||
| Lage der Kommune in der Provinz Trøndelag | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Meråker ist eine Kommune im norwegischen Fylke Trøndelag. Die Kommune hat 2460 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026) und grenzt an Schweden. Verwaltungssitz ist der gleichnamige Ort Meråker.
Geografie
Meråker liegt an der Ostgrenze Norwegens im Fylke Trøndelag. Die Kommune grenzt an Verdal im Norden, Levanger im Nordwesten, Stjørdal im Westen, Selbu im Südwesten und Tydal im Süden. Die gesamte Ostgrenze ist Teil der Grenze zwischen Norwegen und Schweden. In der Kommune liegen mehrere Seen, so etwa die Seen Feren, Funnsjøen und Fjergen, die allesamt in einem Moorgebiet im Norden der Gemeinde liegen. Im Norden, Westen und Osten der Seen finden sich Erhebungen mit über 800 moh. wieder. Südlich davon, im geografischen Zentrum der Gemeinde, liegt das Tal Stjørdalen, durch das der Fluss Stjørdalselva fließt. Dieser entsteht in der Gemeinde durch den Zusammenfluss seiner Quellflüsse Dalåa und Torsbjørka, verläuft weiter Richtung Westen und mündet bei Stjørdal ins Meer.<ref name="norgeskart" /> Der Fluss gehört zu den besten Lachsflüssen des Landes.<ref name="snl" />
Südlich des Haupttals befindet sich ebenfalls ein Gebiet, das bis auf die Nordseite von Erhebungen umgeben ist. Im südlichen Bereich des noch niederer gelegenen Gebietes befinden sich wie im Norden ebenfalls Moorflächen.<ref name="norgeskart">Meråker kommune. In: Norgeskart. Abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Erhebung Fongen (samisch: Lopmesvaerie) auf der Grenze zu Tydal und Selbu im Südwesten stellt mit einer Höhe von 1441,2 moh. den höchsten Punkt der Kommune Meråker dar.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 25. Mai 2021, abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Areal im Südwesten von Meråker geht in den Skarvan og Roltdalen-Nationalpark ein.<ref name="norgeskart" />
Einwohner
Der Großteil der Einwohner lebt im Haupttal der Gemeinde, in dem Bereich, wo die beiden Quellflüsse der Stjørdalselva zusammenfließen. In den 1960er-Jahren begann die Einwohnerzahl zu sinken.<ref name="snl" /> Midtbygda ist der einzige sogenannte Tettsted, also die einzige Ansiedlung, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet wird. Zum 1. Januar 2025 lebten dort 1039 Einwohner.<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>
Die Einwohner der Gemeinde werden Meråkerbygg genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Offizielle Schriftsprache ist wie in einigen weiteren Kommunen in Trøndelag Bokmål, also die weiter verbreitete der beiden norwegischen Sprachformen.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Jahr | Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl | Prozent | ||
| 1960 | 3352 | — | — |
| 1970 | 2948 | −404 | −12,1 % |
| 1980 | 2910 | −38 | −1,3 % |
| 1990 | 2750 | −160 | −5,5 % |
| 2000 | 2637 | −113 | −4,1 % |
| 2010 | 2471 | −166 | −6,3 % |
| 2020 | 2422 | −49 | −2,0 % |
Geschichte
Die Gemeinde entstand zum 1. Januar 1874, als man die damalige Kommune Øvre Stjørdal in Meråker und Hegra aufspaltete. Hegra ging 1962 in die Kommune Stjørdal ein. Meråker blieb über die Zeit hinweg unverändert. Bei seiner Gründung hatte Meråker 1861 Einwohner.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zum 31. Dezember 2017 gehörte Meråker der damaligen Provinz Nord-Trøndelag an. Sie ging im Zuge der Regionalreform in Norwegen in die zum 1. Januar 2018 neu geschaffene Provinz Trøndelag über.<ref>Kommunal- og moderniseringsdepartementet: Nye kommune- og fylkesnummer fra 2020. In: regjeringen.no. 27. Oktober 2017, abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das Meråker bygdemuseum ist ein Freilichtmuseum in der Kommune, in dem unter anderem der Bergwerksbetrieb aus früheren Zeiten dargestellt wird. Des Weiteren gibt es ein Industriemuseum.<ref name="snl" /> Die Meråker kirke ist eine Holzkirche aus dem Jahr 1793.<ref>Meråker kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
In West-Ost-Richtung bis an die schwedische Grenze führt die Europastraße 14 (E14). Richtung Westen stellt sie die Verbindung in die Kommune Stjørdal her, wo sie auch in die Europastraße 6 (E6) mündet. Bei der Ortschaft Meråker zweigt der Fylkesvei 6772 in den Norden ab, etwas weiter östlich der Fylkesvei 6770 in den Süden. Weitgehend parallel zur E14 verläuft die Bahnstrecke Trondheim–Storlien, auch Meråkerbanen genannt.<ref name="norgeskart" /> Der Bahnhof in Meråker wurde 1881 eröffnet, als auch die Bahnstrecke fertig gebaut ist. Mit der Zeit erhielt Meråker den Status als Haltepunkt.<ref>Meråker stasjon. In: Bane Nor. Abgerufen am 18. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sowohl die E14 als auch die Bahnstrecke dienen als Transitweg für Industriebetriebe in Schweden.<ref name="snl" />
Wirtschaft
Im Bereich der Landwirtschaft ist vor allem die Tierhaltung von Bedeutung. Es wird des Weiteren Getreide angebaut. Eine größere Rolle für die Lokalwirtschaft spielt auch die Forstwirtschaft. In der Industrie sind vor allem Betriebe im Bereich der Holzverarbeitung, Metallwaren und Lebensmittelproduktion vorhanden.<ref name="snl">John Stokkan, Knut A Rosvold: Meråker. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Meråker ist ein Wintersportort mit Alpinskibetrieb.<ref>Meråker Alpinsenter. In: Meråker Alpinsenter. Abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das größte Wasserkraftwerk der Kommune ist das 1994 in Betrieb genommene Meråker kraftverk mit einer mittleren Jahresproduktion von etwa 464 GWh bis 2010. Es nutzt eine Fallhöhe von zirka 264 Metern.<ref>Meråker. In: NVE. Abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2021 arbeiteten von rund 1060 Arbeitstätigen etwa 700 in Meråker selbst, der Rest verteilte sich vor allem auf die Kommunen Stjørdal und Trondheim.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Name und Wappen
Das seit 1990 offizielle Wappen der Kommune zeigt einen silbernen Grubenhunt. Es soll die Bedeutung des Bergbaus darstellen.<ref name="snl" /> Der Name der Kommune setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen, der letzte Part bedeutet åker, also „Acker“. Die Bedeutung des ersten Teils ist nicht gesichert. Er könnte sich von merr ableiten und somit auf Pferde anspielen oder von mýrr, also Moor.<ref>Meråker. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 22. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Persönlichkeiten
- Anton Fridrichsen (1888–1953), norwegisch-schwedischer Theologe und Professor
- Helge Ingstad (1899–2001), Archäologe, Schriftsteller und Abenteurer
- Magnar Lundemo (1938–1987), Skilangläufer
- Anne Kathrine Slungård (* 1964), Politikerin
- Emil Iversen (* 1991), Skilangläufer
Weblinks
- Meråker im Store norske leksikon (norwegisch)
- Fakten über Meråker beim Statistisk sentralbyrå (norwegisch)
Einzelnachweise
<references />
Åfjord | Flatanger | Frosta | Frøya | Grong | Heim | Hitra | Holtålen | Høylandet | Inderøy | Indre Fosen | Leka | Levanger | Lierne | Malvik | Melhus | Meråker | Midtre Gauldal | Nærøysund | Namsos | Namsskogan | Oppdal | Orkland | Ørland | Osen | Overhalla | Rennebu | Rindal | Røros | Røyrvik | Selbu | Skaun | Snåsa | Steinkjer | Stjørdal | Trondheim | Tydal | Verdal