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Menka (Königin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Menka in Hieroglyphen
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Name
<hiero>mn:n-D28</hiero>

Menka (Men ka)
Mn k3
(Mein) Ka bleibt bestehen<ref>Silke Roth: Die Königsmütter des Alten Ägypten. Wiesbaden 2001, S. 383.</ref>
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Titel
<hiero>G5-U1</hiero>

Maat-Hor
M33.t-Ḥr.(w)
Die den Horus schaut / schauen darf
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:smaller; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" |
Datei:QueenMenka.png
Relief mit der figürlichen Darstellung der Königin

Menka (arabisch منكا) ist der Eigenname einer ägyptischen Frau, die in der Forschung zeitweise als Königin der späten 2. Dynastie angesehen wurde.

Belege

Menka erscheint in einem Relief auf einem Basalt-Fragment unsicherer Herkunft, wo ihrem Namen der Titel „Maat-Hor“ (Die den Horus schaut) vorangeht. Dieser Titel war in der Frühzeit und dem Alten Reich für gewöhnlich Königinnen vorbehalten.

Menka wird als stehende Frau in hautengem Gewand dargestellt, sie trägt ein großes, halbkugeliges Gefäß auf dem Kopf. Sie geht einer Prozession von Standarten voran. Wolfgang Helck verweist auf eine große stilistische Ähnlichkeit des Reliefs mit einer unvollendeten Szene auf einem Basaltrelief aus Gebelein, das König Chasechemui zugesprochen werden kann. Helck überlegt deshalb, ob die beiden Fragmente zusammengehören.

Die Ägyptologin Vivienne Callender hat die Darstellung erneut analysiert. Abbildungen von Frauen mit einem Gefäß auf dem Kopf sind typisch für Opfergabenträgerinnen. Keine Königin wurde so dargestellt. Callender vermutet deshalb, dass es sich hier um das Bild einer Dienerin mit dem Namen Menka handelt. Die Hieroglyphen, die als Königinnentitel interpretiert wurden, gehören wahrscheinlich gar nicht zu der Figur.<ref>Vivienne Callender: In Hathor's image I: The wives and mothers of Egyptian kings from Dynasties I-VI. PragL Charles University in Prague, Faculty of Arts, Prag 2011, ISBN 978-80-7308-381-6, S. 47.</ref>

Literatur

  • Silke Roth: Die Königsmütter des Alten Ägypten von der Frühzeit bis zum Ende der 12. Dynastie. Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 3-447-04368-7.
  • William Stevenson Smith: A History of Egyptian sculpture and painting in the Old Kingdom. Oxford University Press, London 1949, S. 30.
  • Wolfgang Helck: Untersuchungen zur Thinitenzeit (= Ägyptologische Abhandlungen. (ÄA) Band 45). Harrassowitz, Wiesbaden 1987, ISBN 3-447-02677-4, S. 120–121.

Einzelnachweise

<references />

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