Medal of Honor (Computerspiel, 1999)
| Entwickler | DreamWorks Interactive |
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| Leitende Entwickler | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Komponist | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Veröffentlichung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Plattform | <strong class="error"><span class="scribunto-error mw-scribunto-error-a0bd150c">Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Spiel-Engine | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Genre | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Thematik | Zweiter Weltkrieg |
| Spielmodus | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Steuerung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Medium | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sprache | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Aktuelle Version | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| PEGI-Inhaltsbewertung |
Medal of Honor ist ein Ego-Shooter-Computerspiel, das von DreamWorks Interactive entwickelt wurde und von Electronic Arts 1999 für PlayStation veröffentlicht wurde. Es wurde von Steven Spielberg produziert. Der Soundtrack stammt von Michael Giacchino.
Es ist im Zweiten Weltkrieg verortet und nach der höchsten militärischen Auszeichnung des US-Kongresses, der Medal of Honor benannt. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Soldaten im Office of Strategic Services, der hinter feindlichen Linien operiert. Das Spiel war finanziell erfolgreich, aber auch teils kontrovers aufgrund des realistischen Szenarios. In Deutschland war das Spiel lange Zeit indiziert.
Es ist der erste Teil der Computerspielreihe Medal of Honor. Dessen Konkurrenzprodukt Call of Duty zählt heutzutage zu den umsatzstärksten Computerspielserien. Der direkte Nachfolger ist Medal of Honor: Underground.
Entwicklung
Dreamworks-Mitbegründer Steven Spielberg entwickelte die Idee für einen First-Person-Shooter für die erste Generation der Sony PlayStation. Das Konzept stieß zunächst intern auf Widerstand, da das Szenario verbraucht und die Hardware stark eingeschränkt sei. Spielberg setzte sich durch und so wurde die Polygonanzahl der Gegner auf 250 beschränkt und beschlossen, alle Missionen nachts stattfinden zu lassen, um komplizierte Lichteffekte zu vermeiden. Im Gameplay wurden Stealth- und Adventure-Elemente eingebaut. Für die Geräusche wurde Originalwaffen aufgenommen. Dale Dye fungierte als Militärberater wie bereits bei den Dreharbeiten von Der Soldat James Ryan.<ref name="PC Games">Olaf Bleich, Benedikt Plass-Fleßenkämper, Lukas Schmid: Medal of Honor im Rückblick: Zwischen Spielberg & Weltkriegsschlappe. In: PC Games. 25. Juni 2022, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref> Für den Soundtrack konnte Michael Giacchino verpflichtet werden, der später für seine Filmmusik bekannter wurde und mehrfach ausgezeichnet wurde.<ref>Pit Trautner: Medal of Honor Warfighter vor Release: Die Shooter-Serie im Zeitraffer - Der Fluch der zweiten Geige. In: PC Games Hardware. 17. Oktober 2012, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref> Gegenwind bekam das Team von der Congressional Medal of Honor Society, der die Träger des Verdienstordens angehören. Ihr Präsident hielt das Spiel für eine Schande. Die Entwickler trafen ihn persönlich und konnten die Wogen glätten. Der Amoklauf an der Columbine High School war das nächste einschneidende Ereignis, aufgrund dessen die Entwickler alle Bluteffekte entfernten.<ref name="PC Games"/>
Zensur
In Deutschland wurde das Spiel trotz Selbstzensur seitens des Publishers Electronic Arts indiziert.<ref name="PC Games"/> Als Grund gab die BPjS an, dass die Tötung von überwiegend menschlichen Gegner mit hohem Reaktionsvermögen im Vordergrund stehe mit einer High-Score-Tabelle am Ende des Levels, welche Körperteile dabei getroffen worden seien. Das unblutige Trefferverhalten sei keine Milderung, da die Animationen und Schmerzensschreie die Liquidation weiterhin realistisch inszenieren.<ref>Entscheidung Nr. 5770 (V) vom 10.4.2000 begkanntgemacht im Bundesanzeiger Nr. 82 vom 29.4.2000. Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref> Im März 2025 kam es zur Listenstreichung aus formalen Gründen.<ref>Indizierungen / Listenstreichungen März 2025. In: Schnittberichte.com. 28. März 2025, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>
Rezeption
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Medal of Honor war international ein Kritikererfolg.<ref name="Metacritic"/> Die ELSPA verlieh einen Verkaufspreis in Gold für über 200.000 abgesetzte Kopien im Vereinigten Königreich.<ref>ELSPA: About ELSPA: Sales Awards: Gold. Entertainment and Leisure Software Publishers Association, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. März 2009; abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>
Christian Daxer von Video Games gab sich begeistert. Er lobte, dass langsames, bedachtes Vorgehen und in Deckung bleiben notwendig sei. Er empfand die Thematik nicht als anstößig. Sie wirke beklemmend und sorge für ein intensives Spielgefühl. Eine Alterseinstufung ab 18 Jahren sei gerechtfertigt.<ref name="Video Games"/>
Weblinks
- Medal of Honor im Podcast Stay Forever
Einzelnachweise
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