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Mechanical Moth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mechanical Moth
Allgemeine Informationen
Herkunft Darmstadt, Deutschland
Genre(s) Electro, Dark Wave
Aktive Jahre
Gründung 2002
Auflösung
Website www.mechanicalmoth.de
Aktuelle Besetzung
Gesang, Instrumente
Tandrin (Arne Gutowski)
Gesang
Ivy (2008–2010, seit 2021)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Matricide (Sabrina Hahn) (2002–2007)
Mandragora
Moriemus
Nexus
Meness
Gesang
Salacity (2005–2011)
Gesang
Sophie (2011–2021)

Mechanical Moth ist eine Darmstädter Band, die 2002 zunächst unter dem Namen Projekt Rosenhöhe von Tandrin gegründet wurde.

Bandgeschichte

Von der Gründung im Jahr 2002 bis heute vereint die Musik von Mechanical Moth Elemente aus vielen Bereichen. Noch im selben Jahr wurde Mechanical Moth durch die Sängerin Matricide komplettiert. 2004 veröffentlichte die Band das erste Album der geplanten Deus-Ex-Machina-Trilogie beim Label Dark Dimensions.<ref Name=Bio>Biography - mechanical moth. Mechanical Moth, abgerufen am 14. Juni 2014.</ref> Ihr Live-Debüt gaben Mechanical Moth als Support der Band Untoten am 25. November 2004 im Rind in Rüsselsheim. Aufgrund zeitlicher Engpässe wurde die zu Anfang bestehende Livebandbesetzung von Mechanical Moth von vier auf zwei Personen verkleinert.<ref Name=Bio/>

Das zweite Album Torment wurde zum Wave-Gotik-Treffen 2005 veröffentlicht, auf welchem Mechanical Moth einen Auftritt absolvierten.<ref Name=Bio/> Der darauf enthaltene Song Flügelschlag ist auf dem Festival-Sampler enthalten. Mit dem neuen Album erschien auch das erste Musikvideo von Mechanical Moth, ebenfalls unter dem Titel Torment.<ref>Mechanical Moth - Torment. YouTube.com, abgerufen am 25. Juni 2014.</ref> Ende des Jahres 2005 löste sich die Livebesetzung der Band komplett auf. Es entstand eine voll-elektronische Livedarbietung mit Gesang.<ref Name=Bio/>

Ende des Jahres 2005 kam die Sängerin Salacity in die Band und beteiligte auch mit drei Songs auf dem letzten Teil der Trilogie. Das Album The Sad Machina erschien 2007. Auch dieses Mal gab es ein Musikvideo, zum Song Time.<ref>Mechanical Moth - Time. YouTube.com, abgerufen am 25. Juni 2014.</ref> Nach Abschluss der Deus-Ex-Machina-Trilogie verließ Matricide die Band.<ref Name=Bio/>

Zum nächsten Album Rebirth entschied sich das Duo Anfang 2008, mit der Sängerin Ivy zu arbeiten, die bis dato in einem Rocknebenprojekt von Tandrin (Spirit of D.) als Sängerin fungiert hatte. Ivy brachte einen veränderten Gesangsstil und eine für Mechanical Moth untypische Stimme ein.<ref Name=Metal>Alex Frodl: Mechanical Moth - Rebirth. Abgerufen am 25. Juni 2014.</ref> Weitere Musiker wie, Max (Chamber) oder Massimo (Ellipse, Industriegebiet) engagierten sich als Gäste.

2009 wurde das Album sowie ein Musikvideo für Black Queen Style veröffentlicht.<ref Name=Bio/><ref>Mechanical Moth - Black Queen Style. Abgerufen am 25. Juni 2014.</ref> Nach Rebirth verließ Ivy Mechanical Moth und wechselte zu Stratoscope. Die Sängerin Sophie stieß 2011 zur Band hinzu, ein Jahr später erschien das Album Unendlichkeit.<ref Name=Bio/>

2017 erschien mit Neverything das sechste Studioalbum, das mit dunklen elektronischen Klängen und tiefen Gitarren eine energetische, dystopische Atmosphäre erzeugte.<ref>Neverything | Mechanical Moth. In: Bandcamp (Scanner). Abgerufen am 30. März 2026.</ref> Nachdem Sophie die Band verlassen hatte, kehrte Sängerin Ivy 2021 zurück und brachte erneut ihre unkonventionelle, soulvolle Stimme ein. Gemeinsam veröffentlichten Tandrin und Ivy das konzeptionelle Doppelalbum Mirrors, auf dem sämtliche Songs sowohl in einer männlichen Elektro- als auch einer weiblichen Darkwave-Version interpretiert wurden.<ref>Mechanical Moth – Mirrors (Album – Scanner / Dark Dimensions). In: Side-Line Magazine. 26. März 2021, abgerufen am 30. März 2026.</ref> Im Juni 2024 folgte das achte Album N8 beim Label Scanner, auf dem unter anderem Bastian von Intent:Outtake und Funker Vogt als Gastsänger mitwirkte.<ref>Mechanical Moth präsentieren Album Nummer 8. In: Black Generation. 7. Juni 2024, abgerufen am 30. März 2026.</ref>

Stil

Mechanical Moth werden seit bestehen mit L’Âme Immortelle verglichen.<ref>Veit: Fallen into you. Medienkonverter, abgerufen am 25. Juni 2014.</ref> Tandrin arrangiert überwiegend Elektronische Musik in einem mittleren Tempo mit einer, dem Pop entlehnten, Gewichtung auf Eingängigkeit und Tanzbarkeit.<ref>Mechanical Moth - Interview. Medienkonverter, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juli 2014; abgerufen am 25. Juni 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.medienkonverter.de</ref> Andererseits sieht er eine begrenzte Komplexität in seiner Musik, die er als ebenso bedeutsam für das musikalische Konzept der Band erachtet.

„Also Motte ist definitiv etwas für die anonymen Musik-mit-Hirn-Hörer. Diese beeinflussen zwar momentan nicht gerade die Floors (ich hab seit ewig nirgendswo mehr Silke Bischoff gehört, es sei denn ich lege auf…), aber auch für die BumBum Fraktion ist ja was dabei. Auch diese Wertung war nicht negativ gemeint. Es gibt Musik mit soviel Hirnwurst das mir davon übel wird. Auch Lautstärke und Aggressivität haben ihre Ästhetik. Einer meiner momentanen Favs ist z. B. Stage 2 von „X-rX“[Sic!]. Aber zuhause hört das fast keiner ständig.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Tandrin<ref>Interview mit Mechanical Moth. Treffpunkt Schwarz, abgerufen am 25. Juni 2014.</ref>

Diskografie

Alben

  • 2004: Fallen into You (Scanner)
  • 2005: Torment (Scanner)
  • 2007: The Sad Machina (Scanner)
  • 2009: Rebirth (Scanner)
  • 2013: Unendlichkeit (Scanner)
  • 2017: Neverything (Scanner)
  • 2021: Mirrors (Scanner)
  • 2024: N8 (Scanner)

Singles

  • 2025: Hatefeeder
  • 2026: Der Meister
  • 2026: Under The Gothic Moon

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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