Zum Inhalt springen

Meßbach (Plauen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Meßbach
Stadt Plauen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(145)&title=Me%C3%9Fbach 50° 28′ N, 12° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(145) 50° 27′ 36″ N, 12° 6′ 36″ O
 {{#coordinates:50,46|12,11|primary
dim=10000 globe= name=Meßbach region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 390–444 m ü. NN
Fläche: 2,97 km²
Einwohner: 145 (31. Dez. 2002)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1994
Postleitzahl: 08527
Vorwahl: 03741
Datei:Plauen Stadtteil Meßbach (402).svg
Karte
Lage von Meßbach in Plauen

Meßbach ist ein Stadtteil von Plauen im Vogtland, der 1994 eingemeindet wurde.

Geographie

Meßbach liegt im Süden der Stadt in einer Quellmulde des Milmesbaches und grenzt an drei weitere Stadtteile Plauens und an zwei Gemeinden des Vogtlandkreises.

Thiergarten
(Stadtteil von Plauen)
Reinsdorf
(Stadtteil von Plauen)
Kürbitz
(Gemeinde Weischlitz)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Unterlosa
(Stadtteil von Plauen)
Taltitz
(Stadt Oelsnitz/Vogtl.)

Die Fläche der Ortschaft besteht zu 82,7 % aus Landwirtschaftlicher Nutzfläche und zu 12,7 % aus Wald. Die restliche Fläche sind Straßen, Wohn- und Industrieflächen in lockerer Bebauung.<ref name="Stadtentwicklung im VA">Gerd Kramer: Stadtentwicklung Plauen, Seite 64–65 in: Brigitte Unger, Werner Pöllmann u. a. (Hrsg.): Der Vogtlandatlas. Regionalatlas zur Natur, Geschichte, Bevölkerung, Wirtschaft und Kultur des Sächsischen Vogtlandes. 3. Auflage. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2007, ISBN 978-3-937386-18-8</ref>

Geschichte

Datei:Plauen-Meßbach, Taltitzer Straße 03.JPG
Denkmalgeschütztes Haus in der Taltitzer Straße
Datei:Plauen-Meßbach, Hofer Landstraße 246.JPG
Haus an der Hofer Landstraße – 1867–1910 Wirkungsstätte von Louis Riedel

Der Ort wurde erstmals 1410 urkundlich als Espech erwähnt. Der Name Espech bedeutet Ort im/am Espich (Espengehölz). 1467 bestand ein Vorwerk und Freigut. Daraus entwickelte sich ein lockeres Platzdorf mit Blockflur. Meßbach gehörte bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Plauen.<ref>Historisches Ortsverzeichnis Sachsen</ref> Die Gemeinde gehörte später zur Amtshauptmannschaft Plauen und anschließend zum Landkreis Plauen, bis sie am 1. Januar 1994, kurz vor der Kreisreform, in die damals noch kreisfreie Stadt Plauen eingemeindet wurde<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1994</ref>.

Von 1867 bis 1910 unterrichtete Louis Riedel, der Begründer der vogtländischen Mundartdichtung, an der Schule zu Meßbach.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl<ref>Einwohnerzahlen Meßbachs bis 1990 im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis. Abgerufen am 1. März 2013.</ref><ref>Vorlage:Regionalregister Sachsen</ref><ref name="Stadtentwicklung im VA"/>:

  • 1557: 018
  • 1764: 012
  • 1834: 095
  • 1871: 131
  • 1890: 160
  • 1910: 204
  • 1925: 205
  • 1939: 246
  • 1946: 346
  • 1950: 292
  • 1964: 177
  • 1990: 118
  • 1991: 116
  • 1992: 115
  • 1993: 122
  • 2002: 145

Verkehr

Durch Meßbach führt die alte Handelsstraße Via Imperii zwischen Plauen und Hof, heute Teil der Bundesstraße 173.

Der Ort ist über die PlusBus-Linie 50 des Verkehrsverbunds Vogtland im Stundentakt mit Plauen, Oelsnitz, Falkenstein, Auerbach und Rodewisch verbunden.

Weblinks

Commons: Meßbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende