Mazun al-Maschani
Prinzessin Mazun bint Ahmed Ali al-Maschani<ref>Ihr Vorname „Mazun“ ist ein alter persischer Name für das Sultanat Oman. Die Schreibweise des Namens variiert in vielen Publikationen. Man findet auch: Mazoon, Mazwun bint Ahamed al-Maschani, Mizoon oder Miyzun.</ref> (arabisch{{#if:ميزون بنت أحمد بن علي المعشني| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Mayzūn bt. Aḥmad b. ʿAlī al-Maʿšaniyy|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />
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Leben und Bedeutung
Mazun wurde 1925 im östlichen Dhofar, der Südprovinz Omans, geboren. Sie war Tochter von Scheich Ahmed Ali, dem Stammesführer des mächtigen Bait Maschani-Stammes. Sie war eine „Jebbali“, also Angehörige eines Bergstammes. Sie wurde 1936<ref name="ruling">Diese Angaben wurden vom Sultan persönlich gegenüber dem damaligen „Political Agent“ T. Hickinbotham bestätigt (vgl. Telegramm vom „Political Agent“ in Maskat an den „Political Resident“ in Kuwait am 10. Dezember 1940, abgedruckt in: Alan de Lacy Rush: Ruling Families of Arabia. Sultanate of Oman. The Royal Family of Al Bu Sa'id. Band 2, Archive Editions, London 1991, S. 675.)</ref> die zweite Frau von Sultan Said und war eine Cousine seiner ersten Frau, Fatima.<ref>Royal Ark</ref> Die Hochzeit verlief nicht ganz ohne Komplikationen. Der Maschani-Stamm war der Ansicht, dass das Brautgeld nicht hoch genug war. Daher entführten sie die Verlobte des Sultans und nahmen sie mit zurück in die Berge. Daraufhin stellte der Bait Tabook-Stamm, ein Stamm der Küstenebene rund um die Provinzhauptstadt Salala, der dem Maschini-Stamm nicht wohlgesonnen war, einen Verfolgungstrupp zusammen. Es gelang ihnen das Maschani-Kommando zu stellen und zur Umkehr nach Salala zu zwingen. Die Hochzeit wurde mit dem üblichen Jubel gefeiert und am 18. November 1940 gebar sie dem Sultan einen Sohn, Qabus, den späteren Sultan und Nachfolger ihres Mannes.<ref>Tony Jeapes: SAS Secret War: Operation Storm in the Middle East. Grennhill Books/Stakpole Books, London/Pennsylvania 2005, ISBN 1-85367-567-9, S. 19.</ref> Über ihr Leben ist ansonsten wenig bekannt, außer dass Sultan Qabus seiner Mutter lebenslang herzlich verbunden war. Sie starb 1992 an ihrem langjährigen Diabetes. Qabus ließ sie in ihrer Heimatregion in Taqa auf dem Friedhof bei der Moschee begraben. Anlässlich ihres Todes wurde eine dreitägige Staatstrauer erklärt.
Einzelnachweise
<references />
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| NAME | Maschani, Mazun al-
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| ALTERNATIVNAMEN | Maschani, Mazun bint Ahmed Ali al-
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| KURZBESCHREIBUNG | omanische Adelige, Zweite Frau von Sultan Said und Mutter von Sultan Qabus von Oman
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| GEBURTSDATUM | 1925
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| GEBURTSORT | Sultanat Oman
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| STERBEDATUM | 12. August 1992
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| STERBEORT |
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