Zum Inhalt springen

Max Schröder (Architekt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Max Schröder (* 14. Juli 1862 in Bayreuth; † 14. Juli 1922 in Offenbach am Main) war ein deutscher Architekt, der in Offenbach am Main lebte und arbeitete.

Datei:Bernardbau2.jpg
Innenansicht Bernardbau
Datei:Offenbach Altkatholische Pfarrkirche 2011020.jpg
Christuskirche in Offenbach am Main

Max Schröder schuf Sakral-, Industrie- und Privatbauten. Zu den Sakralbauten zählen die Offenbacher Christuskirche<ref>Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Bismarckstraße 105. In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen..</ref> und die Altkatholische Kirche in Wiesbaden (Friedenskirche)<ref>Alt-Katholische Kirche. Auf: wiesbaden.de, abgerufen am 14. Januar 2016.</ref>. Beide Kirchen wurden im neugotischen Stil errichtet.

Zu Schröders Industriebauten zählt das mittlerweile als Industriedenkmal eingestufte Fabrikgebäude „Bernardbau“ aus dem Jahr 1896 an der unteren Herrnstraße in Offenbach. Es wurde für die Schnupftabakfabrikanten Gebrüder Bernard errichtet. Im Bernardbau befindet sich heute unter anderem das Haus der Stadtgeschichte mit Museum und Stadtarchiv.

Zu Schröders Privatbauten zählt das als Kulturdenkmal eingestufte Wohn- und Geschäftshaus Bismarckstraße 123 in Offenbach. Das Gebäude wurde von dem Lederwarenfabrikanten Friedrich Leissler in Auftrag gegeben und 1904 errichtet.

Er selbst wohnte im selbsterbauten Haus Ludwigstraße 64–66 in Offenbach, das ebenfalls unter Denkmalschutz steht.

Die Arbeiten Max Schröders liefern einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte des Historismus in Offenbach.

Bauten und Entwürfe (Auswahl)

Weblinks

Commons: Max Schröder (Architekt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />