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Max Lehner (Politiker, 1906)

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Datei:Max Lehner - Grab auf dem Friedhof St. Georg.jpg
Grab von Max Lehner auf dem Friedhof St. Georg in Freising

Max Lehner (* 12. Oktober 1906 in Freising; † 10. November 1975 ebenda) war ein deutscher Rechtsanwalt und Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Freising in Bayern.

Leben

Max Lehner wurde 1906 in Freising geboren, besuchte hier das Dom-Gymnasium und absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften. 1932 eröffnete er in Freising eine eigene Kanzlei. Lehner war Opfer der Verfolgungen in der Reichspogromnacht. Obwohl er selbst kein Jude war und auch nie als Gegner der NSDAP auftrat, wurde er verprügelt und mit einem Schild mit der Aufschrift "Juda verrecke" durch die Stadt getrieben. Man warf ihm vor, judenhörig zu sein, da er Juden vor Gericht vertrat. Seine Anwaltslizenz wurde eingezogen. Lehner ging zuerst nach Sachsen und im Jahr 1940 nach Frankreich, wo er bis Ende des Zweiten Weltkrieges blieb. Nach seiner Rückkehr nach Freising wurde er wieder als Anwalt tätig. Von 1948 bis 1970 war er Oberbürgermeister von Freising. Zu seinen Leistungen zählt der Wiederaufbau der Stadt. 1959 betrieb Lehner auch die Gründung der „Freisinger Stadtwerke“. 1970 legte der parteifreie Max Lehner sein Amt als Oberbürgermeister nieder. 1975 starb er in Freising. In der Nähe des Freisinger Bahnhofes wurde eine Straße nach ihm benannt.

Auszeichnungen

Quellen

Einzelnachweise

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Ignaz Zehetmayr (1802–1813) | Thomas Heigl (1813–1825) | Johann Nepomuk Einsele (1825–1831) | Johann Nepomuk Götzl (1831–1839) | Joseph Albin Parth (1839–1842) | Philipp Stauber (1842–1848) | Franz Sporrer (1848–1853) | Franz Krumbach (1853–1869) | Martin Mauermayr (1869–1899) | Stephan Bierner (1899–1933) | Gottlieb Schwemmer (komm. 1933) | Karl Lederer (1933–1942) | Hans Lechner (1942–1945) | Andreas Rasch (komm. 1945) | Emil Berg (1945–1946) | Karl Wiebel (1946–1948) | Max Lehner (1948–1970) | Adolf Schäfer (1970–1994) | Dieter Thalhammer (1994–2012) | Tobias Eschenbacher (seit 2012)

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