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Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft

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Max-Planck-Institut für
Politik- und Sozialwissenschaft
colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft
Institutsgebäude im Hermann-Föge-Weg 12, Göttingen
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Max-Planck-Gesellschaft
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Sitz des Trägers: München
Standort der Einrichtung: Göttingen
Außenstelle: Erfurt
Art der Forschung: Grundlagenforschung
Fächer: Sozialwissenschaft
Fachgebiete: Sozialwissenschaft
Grundfinanzierung: Bund (50 %), Länder (50 %)
Leitung: Steffen Mau
Mitarbeiter: ca. 50
Homepage: www.mmg.mpg.de

Das Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft (bis März 2026: Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften) in Göttingen ist eine Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft. Es wurde 2007 gegründet und trat an die Stelle des 1956 gegründeten Max-Planck-Instituts für Geschichte (MPIG).<ref>Peter Schöttler: Das Max-Planck-Institut für Geschichte im historischen Kontext 1972–2006. Forschungsprogramm Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin 2020 (hsozkult.de [abgerufen am 30. Oktober 2024]).</ref>

Während der Aufbauphase war der britische Sozialanthropologe Steven Vertovec der erste Direktor des Instituts. Inzwischen besteht das Institut aus drei unabhängigen Abteilungen (Stand 2016):

  • Abteilung für religiöse Vielfalt unter Leitung von Peter van der Veer (2009 bis 2021)
  • Abteilung für soziokulturelle Vielfalt unter Leitung von Steven Vertovec (seit der Gründung 2007)
  • Abteilung für Ethik, Recht und Politik unter Leitung von Ayelet Shachar (2015 bis 2020)<ref>Direktor*innen. Abgerufen am 29. Oktober 2024.</ref>

Das Institut widmet sich Fragen der Diversität im Zeitalter der Globalisierung.<ref>Sabina Schröder, Karen Schönwalder: „Die Menschen finden es überwiegend gut, dass unsere Gesellschaft vielfältiger geworden ist“. In: Wissenschaftskommunikation.de. 26. September 2023, abgerufen am 30. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Bibliothek des Instituts gliedert sich in einen hausinternen, nach der Regensburger Verbundklassifikation aufgestellten Bestand und in einen vom Max-Planck-Institut für Geschichte übernommenen Teil, der im Historischen Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen untergebracht ist.

Am 1. Oktober 2025 übernahm Steffen Mau die Stelle des Direktors (Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“). Unter seiner Führung werden Ungleichheit, Transformation und Konflikt die neuen Schwerpunktthemen sein.<ref>Ausbau der Forschung zu Ungleichheit und Konflikten. In: mpg.de. 1. Oktober 2025, abgerufen am 1. Oktober 2025.</ref> Zum 23. März 2026 beschloss der Senat der Max-Planck-Gesellschaft die Umbenennung des Instituts und die Ernennung der Politologin Ursula Daxecker als zweite Direktorin (Abteilung „Politische Institutionen und Konflikt“). Eine dritte Abteilung ist in Planung; Steven Vertovec wird bis zum Jahresende 2026 als Geschäftsführender Direktor tätig sein.<ref>Neubeginn in Göttingen. In: Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft. Abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Veröffentlichungen

  • Steven Vertovec: Superdiversität: Migration und soziale Komplexität. Deutsche Erstausgabe Auflage. Suhrkamp, Berlin 2024, ISBN 978-3-518-58815-4.

Weblinks

Einzelbelege

<references />

Koordinaten: 51° 32′ 27,4″ N, 9° 56′ 49,5″ O

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