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Mauch (Fluss)

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Vorlage:Infobox Fluss

Die Mauch ist ein etwa 21 km langer Fluss im Landkreis Donau-Ries im bayerischen Bezirk Schwaben, der bei Deiningen-Klosterzimmern von links und Nordwesten in die Eger mündet.

Name

Der Fluss wird 1293 als Muche erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom germanischen *mūka- mit der Bedeutung 'weich, sanft, modrig' ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Die Mauch entspringt am bergig-waldreichen Nordsaum des Nördlinger Rieses im Naturraum Vorland der Südlichen Frankenalb<ref name="BfL-172" />, in Luftlinie etwa drei Kilometer nordwestlich von Fremdingen oberhalb der dazugehörigen Einöde Oppersberg in einer nordwestlichen Flurbucht, durch welche die B 25, hier Romantische Straße, und die Bahnstrecke Dombühl–Nördlingen („Romantische Schiene“) ins Ries ziehen. Der Ursprung liegt dicht an der Grenze zum Nachbarlandkreis Ansbach im Bezirk Mittelfranken. Von Anfang bis Ende fließt der kleine Fluss in südöstliche bis südliche Richtungen. Kurz vor Fremdingen durchläuft er den etwa fünf Hektar großen Mauchweiher, verlässt dann das Waldgebiet und tritt in die anfangs sanfthügelige, dann zum Ries hin mehr und mehr flache Flurebene ein, in der ihm bald nur noch von rechts merkliche Zuflüsse erreichen. Die Mauch durchzieht Fremdingen, wo die Bundesstraße die Talachse nach Süden hin verlässt. Zwischen Marktoffingen und Utzwingen durchbricht sie den Riesrand<ref name="BfL-172" /> und durchläuft dann Maihingen, den anderen größeren Ort am Ufer. Dort kehrt sich die Bahnstrecke südwärts aus der Talmulde. Ein Stück unterhalb von Maihingen fließt von rechts ihr mit Abstand größter Nebenfluss Arenbach zu, der über 13 km lang ist; der nächstlängste erreicht nicht einmal sechs Kilometer. Kurz vor Pfäfflingen unterquert sie die Bahnstrecke Nördlingen–Gunzenhausen, danach mündet die Mauch bei Deiningen-Klosterzimmern ungefähr in der Mitte des Rieses von links und zuletzt Norden in die Eger, die dort in die Mauchrichtung nach Süden abknickt.

Einzugsgebiet

Die Mauch entwässert insgesamt 62,9 km², zu denen ihr größter Nebenfluss Arenbach 18,6 km² beiträgt. Das Einzugsgebiet hat ungefähr die Kontur eines nach Südosten zur Mündung hin spitz auslaufenden Keils; in Längsrichtung nach Südosten erstreckt es sich fast 17 km weit, quer dazu ist es nirgends 7 km breit. Die Mauch fließt darin unterhalb von Fremdingen meist sehr nahe der linken Wasserscheide.

Sämtliche konkurrierenden Gewässer jenseits der Wasserscheide fließen zur Wörnitz. Es sind von Nordwest nach Nordost die rechten Wörnitz-Zuflüsse Hasselbach, Bärbach und der Weiltinger Weiherbach; von Nordost bis Südost der Munninger Mühlbach, der Grimmgraben, der Faulgraben und der Wechinger Sulzgraben; auf der gesamten Südseite der Birkhauser Graben zum großen Wörnitz-Nebenfluss Eger; im Südwesten ein Oberlauf des Birkhauser Grabens, im Westen bis Nordwesten die über die Schneidheimer Sechta ebenfalls zur Eger entwässernde Nordhausener Acht.

Die höchsten Erhebungen liegen an der nordwestlichen Wasserscheide, wo oft über Vorlage:Höhe erreicht werden. Der mit etwa Vorlage:Höhe höchste Punkt liegt westlich von Bergheim nahe der Straße nach Tannhausen.

Zuflüsse und Fließgewässer

Teilweise auch höherer Ordnung, aufgeführt jeweils unter dem aufnehmenden Gewässer und von der Quelle zur Mündung. Mit teilweise Längen-<ref name="LUBW-GeNe" />, Wasserflächen-<ref name="BA-StiGe-Gem" />, Einzugsgebietsgrößen-<ref name="LUBW-BEZG" /> und Höhenangaben<ref name="BA-HLB"/>.

Quelle der Mauch auf ca. Vorlage:Höhe etwa 300 Meter nordwestlich der Fremdinger Einöde Oppersberg zwischen der Bahnstrecke Dombühl–Nördlingen und der B 25 im Süden. Die Mauch fließt zunächst südöstlich.

Mündung der Mauch auf ca. Vorlage:Höhe bei Deiningen-Klosterzimmern von links und zuletzt Norden in die Eger, die hier nach Süden abknickt. Die Mauch ist hier 20,8 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 62,9 km² hinter sich.

Gemeinden und Ortschaften

Am Lauf liegen nur die auf tiefster Schachtelungsstufe aufgeführten Ortschaften:

Einzelnachweise

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 <ref name="BfL-172">Ralph Jätzold: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 172 Nördlingen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → Online-Karte (PDF; 3,9 MB)</ref>

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Weblinks