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Matthias Grunsky

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Matthias Grunsky

Matthias Grunsky (* 15. August 1971 in Wien) ist ein österreichischer Kameramann (Director of Photography). Er erlangte Anerkennung für seine Arbeit an US-Independent-Filmen, insbesondere mit dem Regisseur Andrew Bujalski.

Leben und Werk

Als Kameraassistent arbeitete Grunsky in Österreich und Deutschland unter anderem bei Richard Linklaters Before Sunrise (1995) und Franz Antels Der Bockerer II – Österreich ist frei (1996) mit.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref> Danach absolvierte er ein zweijähriges Kamerastudium am American Film Institute in Los Angeles.<ref>Matthias Grunsky, auf bkfm.de</ref> Sein erster Spielfilm als Kameramann war Funny Ha Ha (2002) für den amerikanischen Regisseur Andrew Bujalski, mit dem er danach sechs weitere Kinofilme drehte. In Deutschland arbeitet Grunsky unter anderem mit Regisseur Edgar Reitz, für den er beim Kinofilm Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes (2025)<ref>Tim Dams: ‘Heimat’ director Edgar Reitz starts shooting portrait of Enlightenment thinker ‘Leibniz’ (exclusive). 30. September 2024, abgerufen am 26. Juni 2025.</ref> hinter der Kamera stand.

Grunsky arbeitet, insbesondere mit Regisseur Bujalski, oft mit unkonventionellen Kameraformaten, wie z. B. mit Schwarzweiß-Video-Röhren-Kameras aus den 1970ern beim Kinofilm Computer Chess (2013),<ref>'Computer Chess' DP Tours the Totally Tubular Sony AVC-3260 Vacuum Tube Camera, auf nofilmschool.com</ref> für den er bei den US-amerikanischen Independent Spirit Awards in der Kategorie „Best Cinematography“ nominiert wurde,<ref>Matthias Grunsky für "Spirit Award" nominiert. In: derstandard.at. 9. Januar 2014, abgerufen am 2. Februar 2024.</ref> oder mit iPhones beim Film There There (2022).<ref>Ben Kenigsberg: In ‘There There,’ the Actors in the Room Are Far Far From Each Other (Published 2022). In: nytimes.com. 18. November 2022, abgerufen am 3. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>There There tribecafilm.com</ref>

Für das Musical Saints Rest (2016) gewann er den „Best of the Midwest Award“ in der Kategorie „Best Cinematography“.<ref name="reelchicago">Daniel Patton: Reel things | 2019 Best of the Midwest Awards, auf reelchicago.com</ref>

Grunsky ist Mitglied im Berufsverband Kinematografie, BVK. Er arbeitet international. Kritiker loben seine intimen, unaufdringlichen Bilder und Chiaroscuro-Lichtstimmungen, die Rembrandt und Georges de La Tour ähnelten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Beeswax.] In: variety.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Leibniz – Chronicle of a Lost Painting.] In: dmovies.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. September 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Filmographie (Auswahl)

Auszeichnungen

Weblinks

Literatur

  • Edgar Reitz (Hrsg.): Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes – Das Filmbuch, Schüren, Marburg 2025, ISBN 978-3-7410-0524-4.

Einzelnachweise

<references />

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