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Matthias Auckenthaler

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Matthias Auckenthaler (* 27. Jänner 1906 in Mutters; † 21. Juni 1936 in Leutasch) war ein österreichischer Alpinist. Er trug wesentlich zur Weiterentwicklung des Klettersports in Tirol bei.

Leben

Matthias Auckenthaler wurde am 27. Jänner 1906 als Sohn von Matthias Auckenthaler (* 29. März 1873) und dessen Ehefrau Maria (geborene Volderauer; * 28. Dezember 1878) in Mutters geboren.<ref name="Taufbuch">Taufbuch Mutters, tom. ?, fol. 84 (Faksimile), abgerufen am 16. Dezember 2025</ref> Seine Eltern hatten am 23. November 1903 geheiratet.<ref name="Taufbuch"/>

Auckenthaler, von Beruf Kaminkehrer, beschränkte seine Touren (vor allem aus finanziellen Gründen) fast ausschließlich auf die Berge seiner näheren Heimat, besonders das Karwendel, das Wettersteingebirge, den Wilden Kaiser und die Dolomiten. Er erschloss ca. 20 neue Routen, von denen viele bis heute als Klassiker gelten: 1930 gelang ihm die Erstbegehung der Lafatscher-Nordostverschneidung. Die Nordwand der Lalidererspitze, die er 1932 erstbeging, gilt als eine der großen Felswände der Ostalpen. Auch die Direkte Nordwand der Furchetta wurde von ihm erschlossen. Weiterhin konnte er einige spektakuläre Enchaînements (Aneinanderreihungen mehrerer Kletterrouten), Free-Solo-Begehungen und Barfußklettereien vorweisen.

Am 21. Juni 1936 verunglückte Auckenthaler bei einem schweren Sturz in der Südwand der Schüsselkarspitze tödlich und wurde drei Tage später am Friedhof von Mutters beerdigt.<ref>Sterbebuch Oberleutasch, tom. E, fol. 100 (Faksimile), abgerufen am 16. Dezember 2025</ref>

Literatur

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

{{#if: Auckenthaler, Matthias | {{#if: Auckenthaler, Hias (Rufname); Auckenthaler, Mathias (Taufbuch, Sterbebuch) | {{#if: österreichischer Alpinist | {{#if: 27. Januar 1906 | {{#if: Mutters, Österreich-Ungarn | {{#if: 21. Juni 1936 | {{#if: Leutasch, Österreich |

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