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Matthias (Apostel)

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Datei:Trier Sankt Matthias BW 4.JPG
Statue über dem Sarkophag des Apostels Matthias in Trier

Matthias (Vorlage:GrcS Matthias, hebräischer Name מתיתיהו Matityahu, Mattithiah, {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}) war ein Jünger Jesu. Nach dem Tod des Judas Iskariot wurde er zu den verbliebenen elf Aposteln Jesu hinzugefügt (Vorlage:Bibel/Link). Er gilt deshalb als zwölfter Apostel.

Die Erwählung als Apostel

Matthias ersetzte Judas, der sich aus Verzweiflung über den von ihm an Jesus begangenen Verrat das Leben genommen hatte (Vorlage:Bibel/Link). Die Erwählung des Matthias geschah, der Erzählung der Apostelgeschichte zufolge, durch das Los zwischen ihm und einem anderen treuen Begleiter von Jesus und den Aposteln namens Joseph Barsabbas (Vorlage:Bibel/Link).

Weitere Hinweise auf den Apostel finden sich im Neuen Testament nicht. Der Name bedeutet „Geschenk JHWHs“ (Gottes).

Traditionelle Überlieferungen zum weiteren Wirken und Tod

Datei:Trier Sankt Matthias BW 1.JPG
Basilika St. Matthias in Trier

Zu den Umständen des Todes des Matthias existieren abweichende Darstellungen.

Die griechische Tradition berichtet, Matthias habe das Christentum in Kappadokien an der Küste des Schwarzen Meeres verbreitet und vor allem bei Hyssos gelebt.<ref name=Butler>Alan Butler. "Saint Matthias, Apostle", The Lives of the Fathers, Martyrs, and Other Principal Saints, D. & J. Sadlier, & Company, 1864</ref>

Nach Nikephorus (Historia eccl., 2, 40), predigte Matthias das Evangelium zuerst in Judäa und dann in Kolchis (dem heutigen Georgien) und wurde dort gekreuzigt.<ref name="Jacquier">Jacque Eugène Jacquier. Jacquier, "St. Matthias." The Catholic Encyclopedia. Vol. 10. New York: Robert Appleton Company, 1911. 10 August 2014</ref> Die koptischen Akten des Andreas und des Matthias verorten sein Wirken in der „Stadt der Kannibalen“ in Äthiopien, wobei hier unter Äthiopien eine ägyptische Militärkolonie im Kaukasus zu verstehen ist.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#if:

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Einer anderen Überlieferung zufolge erlitt Matthias in Jerusalem den Märtyrertod, als er von einer Volksmenge gesteinigt und dann enthauptet wurde.<ref>Louis-Sébastien Le Nain de Tillemont. Mémoires pour servir à l'histoire ecclesiastique des six premiers siècles, I, 406–407.</ref><ref name="Jacquier"/> Nach Hippolyt von Rom starb Matthias hingegen erst in hohem Alter in Jerusalem. Letztere Information fand auch Eingang in die Legenda aurea, nach der Matthias in Frieden gestorben und sein Leichnam von Judäa nach Rom gebracht worden sei.

Clemens von Alexandria erwähnt Matthias in seinen Reflexionen über das Apostelamt (im VI. Buch der Stromateis, Kap. XIII):

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Fortan wurde Matthias auch „Apostel der Treue“ genannt, da er an die Stelle des Judas trat, der Jesu nicht treu geblieben war.<ref>Johannes Lütticken OSB: Matthias. Apostel der Treue. In: Michael Langer (Hrsg.): Licht der Erde. Die Heiligen. 100 große Geschichten des Glaubens. Pattloch, München 2006, S. 120–122.</ref>

Apostelgrab in Trier

Datei:Trier St. Mathias Grab Matthias Klein.jpg
Sarkophag des Apostels Matthias in Trier
Datei:Enniscorthy St. Aidan's Cathedral East Aisle First Window Apostle Matthias 2009 09 28.jpg
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Der Legende nach sollen die Gebeine des Apostels Matthias mehr als 250 Jahre nach seinem Tod im Auftrag der Kaiserin Helena, Mutter des römischen Kaisers Konstantin I., in Palästina aufgefunden und vom Trierer Bischof Agritius nach Trier überführt worden sein. Im Jahr 1127 wurden menschliche Gebeine, die in der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier aufgefunden wurden, als die seit Jahrhunderten verschollenen Reliquien des Apostels Matthias angesehen. Sie werden seitdem in der Abteikirche von Pilgern verehrt. Vor allem im Mittelalter war der Matthias-Kult sehr lebendig. Von der Zahl der Wallfahrer zeugt ein Bruderschaftsbuch mit 4670 Eintragungen von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts.

Noch heute bestehen vor allem im Rheinland zahlreiche St. Matthiasbruderschaften, deren Mitglieder sich in der Wallfahrtszeit auf den Weg nach Trier machen, meist zu Fuß.

Ikonographie

Das Attribut des Apostels in der traditionellen Ikonografie ist das Buch (für sein Apostelamt) oder das Beil oder die Hellebarde (für sein Martyrium). In der Schar der Apostel ist er nur bei Szenen der biblischen Geschichte nach der Himmelfahrt Christi zu sehen, namentlich bei Pfingsten und dem Marientod. In Apostelgruppen wird er zudem oft durch Paulus ersetzt, der hier als zwölfter Apostel gilt. Seltener werden sowohl Paulus als auch Matthias dargestellt, so dass sich die Zahl der Apostel auf dreizehn erhöht.

Gedenktage

Sonstiges

Der Apostel Matthias ist der Protagonist in Wilton Barnhardts Roman Gospel (New York 1993), dessen deutsche Übersetzung unter dem Titel Der dreizehnte Apostel (München 1994) erschien.

Literatur

  • Benedikt XVI.: Judas Iskariot und der Apostel Matthias. In: ders.: Folge mir nach! Die Apostel: Ermutigung zur Nachfolge Jesu. St. Benno-Verlag, Leipzig o. J., S. 131–136, ISBN 978-3-7462-2213-4.
  • Johannes Lütticken OSB: Matthias. Apostel der Treue. In: Michael Langer (Hrsg.): Licht der Erde. Die Heiligen. 100 große Geschichten des Glaubens. Pattloch, München 2006, S. 120–122.

Weblinks

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Einzelnachweise

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