Martin Lidegaard
Martin Lidegaard (* 12. Dezember 1966 in Kopenhagen) ist ein dänischer Politiker der Radikale Venstre (RV). Von Oktober 2011 bis Februar 2014 war er Minister für Klima, Energie und Bau und anschließend bis 2015 Außenminister Dänemarks.
Leben
Lidegaard ist der jüngste Sohn des Autors Mads Lidegaard (1925–2006) und der Journalistin Else Lidegaard geb. Bennike (* 1933). Seine älteren Brüder sind der Arzt Øjvind Lidegaard (* 1954), der Biologe Kresten Lidegaard und der Journalist und Diplomat Bo Lidegaard (* 1958).
Nach dem Besuch der Humlebæk Kommuneskole und des Helsingør Amtsgymnasiums begann er 1985 ein Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Roskilde und wurde während des Studiums 1990 Redakteur der dortigen Hochschulzeitung RUC NYT. Nach Beendigung des Studiums wurde er 1993 Pressesprecher der Kommunalversicherung (Kommunernes Forsikring), ehe er danach 1995 Pressesprecher und stellvertretender Generalsekretär von Mellemfolkeligt Samvirke (MS) wurde, der dänischen Assoziation für internationale Zusammenarbeit. Daneben wurde er Vorsitzender eines Netzwerkes von 92 Gruppen, die sich für nachhaltige Entwicklung einsetzen.
Bei der Folketingswahl 2001 wurde er als Kandidat von Det Radikale Venstre zum Abgeordneten in das Folketing gewählt und schaffte auch bei der Wahl 2005 den Einzug. Während dieser Zeit war er energie-, verkehrs- und ernährungspolitischer Sprecher seiner Fraktion und entwickelte als solcher die Parteistrategie Det kreative Denmark. Zwischen 2005 und 2007 war Lidegaard zusätzlich klima-, umwelt- und sozialpolitischer Sprecher der RV-Fraktion sowie Vorsitzender des Strategiekomitees seiner Partei und Mitglied des Fraktionsvorstandes. Bei der Folketingswahl 2007 verlor die Radikale Venstre fast die Hälfte ihrer Sitze und Lidegaard erhielt kein neues Mandat.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Folketing wurde er 2008 Kommunikationsberater von RelationsPeople sowie Mitbegründer der Denkfabrik CONCITO, deren Geschäftsführender Vorsitzender er am 1. September 2008 wurde. Zur Folketingswahl 2011 kandidiert er nicht, dennoch berücksichtigte Helle Thorning-Schmidt ihn in ihrer ersten Regierung und berief ihn am 3. Oktober 2011 zum Minister für Klima, Energie und Bau. Nachdem die Socialistisk Folkeparti aus der Regierung austrat, wurde er am 3. Februar 2014 in der neu gebildeten Regierung Thorning-Schmidt II der Außenminister Dänemarks.
Zur Folketingswahl 2015 bewarb er sich wieder um ein Mandat im Folketing und wurde im Nordsjællands Storkreds gewählt. Die Radikale Venstre rückte zurück in die Opposition und so war Lidegaard lediglich außen- und verteidigungspolitischer Sprecher seiner Fraktion bis 2022. Er war zudem bis 2019 für die Themen Finanzen sowie Grönland und Arktis zuständig. Nach der Wahl 2022 bestimmte ihn die siebenköpfige Folketingsgruppe zum politischen Sprecher (politisk ordfører). Seit 2024 ist er zudem unter anderem EU- und außenpolitischer Sprecher.
Weblinks
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