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Marmara Ereğlisi

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Marmara Ereğlisi
Datei:Coats of arms of None.svg
Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei
Provinz (il): Tekirdağ
Koordinaten: 40° 58′ N, 27° 57′ OKoordinaten: 40° 58′ 11″ N, 27° 57′ 19″ O
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Fläche: 175 km²
Einwohner: 27.061<ref name="Infobox Ort in der Türkei.EinwohnerOrt">Marmaraereğlİsİ Nüfusu, Tekİrdağ, abgerufen am 28. März 2021</ref> (2020)
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 282
Postleitzahl: 59 740
Kfz-Kennzeichen: 59
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Gliederung: 10 Mahalle
Bürgermeister: Hikmet Ata (DSP)
Postanschrift: Cedid Ali Paşa Mahallesi
Perinthos Caddesi No: 51
59740 Marmaraereğlisi/Tekirdağ
Website:
Landkreis Marmara Ereğlisi
Einwohner: 27.061<ref name="Infobox Ort in der Türkei.EinwohnerOrt"></ref> (2020)
Fläche: 175 km²
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner je km²
Kaymakam: Sıdkı Zehin
Website (Kaymakam):
Datei:Perinth Akropolis.JPG
Akropolis von Perinth auf Bronzemünze aus der Zeit des Kaisers Gallienus
Datei:MarmaraEreğlisi (1).jpg
Promenade in Marmara Ereğlisi

Marmara Ereğlisi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Perinthos, später {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Herakleia) ist eine türkische Hafenstadt am Marmarameer und als Stadtgemeinde (Belediye) im gleichnamigen İlçe (Landkreis) der ostthrakischen Provinz Tekirdağ gleichfalls eine Gemeinde der 2012 geschaffenen Büyüksehir Belediyesi Tekirdağ (Großstadtgemeinde/Metropolprovinz) der Türkei. Seit der Gebietsreform 2013 ist die Gemeinde flächen- und einwohnermäßig identisch mit dem Landkreis.

Geschichte

Perinthos, wohl eine thrakische Siedlung, wurde um 600 v. Chr. von Samos aus kolonisiert und im späten 3. Jahrhundert n. Chr. in Herakleia umbenannt.<ref>Mustafa Hamdi Sayar: Perinthos-Herakleia (Marmara Ereğlisi) und Umgebung. Geschichte, Testimonien, griechische und lateinische Inschriften. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1998, ISBN 3-7001-2766-9, S. 71 und 76 sowie die Zeittafel auf S. 81–82.</ref> In der Antike und im frühen Mittelalter führte eine wichtige Straße von Herakleia über Tzurulos (Çorlu), Arkadiupolis (Lüleburgaz), das heutige Kırklareli und Malko Tarnowo nach Sosopolis und Deultum an der Bucht von Burgas an der Schwarzmeerküste.<ref>Peter Soustal: Thrakien (Thrake, Rhodope und Haimimontos) (= Tabula Imperii Byzantini. Band 6). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1991, ISBN 3-7001-1898-8, S. 145.</ref>

Die antike Stadt kann in kleinen Teilen heute noch besichtigt werden. Am Marktplatz in der Unterstadt befindet sich ein Freiluftmuseum mit Fundstücken. In der Stadt gibt es Ausgrabungen mit Mosaiken. Auf dem Hügel der ehemaligen Akropolis finden sich noch nicht ausgegrabene antike Bauwerke und Säulen. Weitere Fundstücke kann man im Museum von Tekirdağ besichtigen.

Der zweitkleinste Kreis der Provinz bestand bis zu seiner Eigenständigkeit 1987 als Bucak in der Provinz Çorlu (fünf Dörfer und die Bucak Merkezi mit insg. 7.267 Einwohnern – Volkszählung 1985). Im Zuge der Verwaltungsreform 2013 wurden die Dörfer und die drei Belediye (Sultanköy und Yeniçiftlik waren inzwischen zu Stadtgemeinden/Belediye erhoben wurden) in Mahalles (Stadtviertel/Ortsteile) umgewandelt worden. Denen stand (und steht) als oberster Beamter in Muhtar vor.<ref>Gesetz Nr. 3392 erschienen im Amtsblatt 19507; PDF-Datei, Seite 67</ref>

Einwohner

Ende 2020 lebten durchschnittlich 2.706 Menschen in jedem dieser zehn Mahalle, 10.336 Einwohner im bevölkerungsreichsten (im südwestlichen Mahalle Yeniçiftlik).

Vereine

1978 wurde der Marmara Ereğlisi Belediye Spor Kulübü gegründet.

Literatur

  • Mustafa Hamdi Sayar: Perinthos-Herakleia (Marmara Ereğlisi) und Umgebung. Geschichte, Testimonien, griechische und lateinische Inschriften (= Veröffentlichungen der Kleinasiatischen Kommission. Nummer 9). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1998, ISBN 3-7001-2766-9.
  • Peter Soustal: Thrakien (Thrake, Rhodope und Haimimontos) (= Tabula Imperii Byzantini. Band 6). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1991, ISBN 3-7001-1898-8, S. 398–408.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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