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Marlies-Hesse-Nachwuchspreis

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Der Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, bis 2011 JB-Nachwuchspreis Andere Worte – neue Töne, wird seit dem Jahr 2002 durch den Journalistinnenbund verliehen. Er wurde von der Journalistin Marlies Hesse gestiftet. Ihr zu Ehren wurde er im Jahr 2012 zum 25-jährigen Jubiläum des Journalistinnenbundes in Marlies-Hesse-Nachwuchspreis umbenannt und ab 2013 unter dieser Bezeichnung verliehen.<ref>Birgitta M. Schulte: „Ein gutes Förderinstrument“ – Interview mit der Preisstifterin Marlies Hesse. In: journalistinnen.de. Journalistinnenbund e. V., 2. Juli 2012, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref> Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Ziel

Der Nachwuchspreis soll ebenso als Ansporn wie als Anerkennung dienen, insbesondere für junge Frauen, die abseits gängiger Rollenklischees über Männer und Frauen berichten, deren Lebensverhältnisse und Interessen präzise und sensibel präsentieren, eine weniger übliche, möglicherweise kontroverse oder gar unerhörte Meinung zum Verhältnis der Geschlechter darstellen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />JB-Nachwuchspreis Andere Worte – neue Töne (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Juli 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.journalistinnen.de auf: journalistinnen.de</ref><ref>Alte Zwänge & neue Zumutungen, Interview von Birgitta M. Schulte mit Marlies Hesse, in: Journalistin 2012, online veröffentlicht auf mediummagazin.de</ref>

Vergabe

Journalistinnen können sich entweder selbst bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Der Preis soll an junge Journalistinnen bis zum Alter von 35 Jahren verliehen werden, die in ihrer Arbeit den Gedanken der Geschlechterdemokratie in anspruchsvoller und innovativer Weise umsetzen. Für die Altersbegrenzung gilt als Stichtag der 1. März des Vergabejahres. Die Vergabe findet im Rahmen der Jahrestagung des Journalistinnenbundes statt. 2016 wurde ein Sonderpreis als 2. Preis mit einer Dotierung von 500 Euro vergeben.<ref name="die-preistraegerinnen"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste der Preisträgerinnen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.journalistinnen.de, Webseite des Journalistinnen-Verbandes, abgerufen am: 29. März 2018.</ref> 2017 wurde ein Sonderpreis unbekannter Dotierung für eine Gesamtleistung, jedoch nicht der Hauptpreis für eine Einzelleistung vergeben.<ref name="Preis 2017"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sonderpreis im Rahmen des Marlies-Hesse-Nachwuchspreises 2017 an Franzi von Kempis (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.journalistinnen.de, Webseite des Journalistinnen-Verbandes, abgerufen am: 29. März 2018.</ref>

Turnus

Die Ausschreibung für den Preis erfolgt in jährlichem Turnus. Bis 2017 wurde der Preis jeweils alternierend für die Medien Fernsehen, Film, Hörfunk und Print ausgeschrieben; 2013 erstmals für Online-Beiträge.<ref>Journalistinnenbund (2013): Marlies-Hesse-Nachwuchspreis. [1]</ref> Seit 2018 erfolgt die Ausschreibung für alle Medien.

Preisträgerinnen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />