Markakol
Der Markakol (Vorlage:KkS-Cyrl; Vorlage:RuS) ist ein See im Gebiet Ostkasachstan in Kasachstan.
Der See befindet sich im Osten des Landes unweit der Grenze zu China. Markakol liegt auf einer Höhe von Vorlage:Höhe über dem Meeresspiegel.<ref name="gse" /> Das Gewässer befindet sich in einem intramontanen Becken zwischen dem Kürschim-Kamm im Norden und im Süden den Zügen des Azutau-Gebirges (Khrebet Azutau) im südwestlichen Altai. Der See ist 449 Quadratkilometer groß und die maximale Tiefe beträgt 30 Meter.<ref name="gse" /> Der Qalschyr entwässert den See an dessen Westufer und fließt nach Südwesten zum Irtysch.
Eine 57 km lange Straße verbindet den Ort Urunchaika am Ostufer des Sees über den Altaiski-Pass und den Burchat-Pass (2142 m) mit dem Ort Tschingistai im Norden. Sie wurde 1916/17 von österreichischen Kriegsgefangenen gebaut. Diese waren im Rahmen der Brussilow-Offensive im Ersten Weltkrieg im Juni 1916 gefangen genommen und nach Kasachstan (damals: das Generalgouvernement Turkestan) gebracht worden waren. Sie wird Österreicherstraße genannt und ist kaum noch befahrbar.<ref>Edda Schlager: Kasachstan: Die Straße der österreichischen Gefangenen. In: Die Presse. 22. August 2014.</ref><ref>Lana Berndl: Die Straße der Österreicher am Ende der Welt. In: Der Standard. 8. Februar 2015, S. 11.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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