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Marija Wladimirowna Aljochina

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Datei:Maria Aljochina 2022.jpg
Marija Aljochina (2022)

Marija Wladimirowna Aljochina ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 6. Juni 1988 in Moskau) ist eine russische politische Aktivistin und Performancekünstlerin. Internationale Bekanntheit erlangte sie als Mitglied von Pussy Riot.

Leben

Aljochina wuchs im Moskauer Stadtteil Krylatskoje im Westen der Stadt auf.<ref name="taz2025">Jens Uthoff: Autobiografie von Mascha Aljochina: Der Kampf von Pussy Riot gegen eine Welt ohne Seele. In: taz. 13. Dezember 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025.</ref> In ihrer Jugend wurde sie von Punkmusik und den Liedern Oppositioneller wie Janka Djagilewa und Wiktor Zoi geprägt, dessen Band Kino in den 1980er-Jahren den Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung artikulierte.<ref name="taz2025" /> Schon als Schülerin galt sie im Vergleich zu ihrer Klasse als unangepasst; als Vorbilder dienten ihr später die Suffragetten, während sie Trost in Hans Falladas Widerstandsroman Jeder stirbt für sich allein fand.<ref name="taz2025" />

In den 2000er-Jahren brachte sie sich zunächst bei Greenpeace ein, schloss sich danach dem Aktionskünstlerkollektiv Woina an und wurde schließlich Mitglied des feministischen Performancekollektivs Pussy Riot.<ref name="taz2025" /> In ihrer Autobiografie beschreibt Aljochina diesen Weg als Entwicklung hin zu einer konsequenten Fundamentalopposition gegen die fortschreitende Diktatur in Russland.<ref name="taz2025" />

Bei ihrer Verhaftung war Aljochina im vierten Jahr Studentin des Instituts für Journalismus und Kreatives Schreiben in Moskau. Als langjährige Greenpeace-Aktivistin war sie zuvor an den Protesten gegen das Autobahnprojekt Moskau-Sankt Petersburg (M11) beteiligt, für das weite Teile des Chimki-Waldes im Moskauer Grüngürtel gerodet werden sollten. Sie ist Mutter eines Sohnes (* 2007) und lebt seit 2022 mit ihrer Lebensgefährtin, der Pussy-Riot-Mit-Aktivistin Lucy Shtein, in Island. Beide Frauen konnten im Mai 2023 die isländische Staatsbürgerschaft annehmen.<ref>ITN: Contemporary and Archival Video News Footage - Getty Images. Abgerufen am 12. Mai 2022.</ref><ref>Pussy Riot in der Schweiz – «Wenn man Putin lässt, marschiert er bis nach Berlin». Abgerufen am 23. August 2022.</ref><ref>Dagmar Trodler: Isländische Staatsbürgerschaft für zwei Pussy Riot Musikerinnen. In: Iceland Review. 10. Mai 2023, abgerufen am 8. Dezember 2024.</ref>

Pussy Riot

Im Vorfeld der russischen Präsidentschaftswahl 2012 war Aljochina seit Oktober 2011 aktives Mitglied von Pussy Riot und beteiligte sich an Putin-kritischen Performanceaktionen.<ref name="stern_august2012">Bettina Sengling: Ikonen des Protestes; in: Stern 35/2012 vom 23. August 2012</ref> Weltweite Aufmerksamkeit erregte die Gruppe mit dem sogenannten „Punk-Gebet“ gegen den russischen Patriarchen Kyrill I. und Wladimir Putin in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau am 21. Februar 2012. Während der Performance riefen sie unter anderem die Zeile „Mutter Gottes, Jungfrau, verjage Putin!“ in den Kirchenraum, womit sie die Nähe zwischen russisch-orthodoxer Kirche und politischer Führung angreifen wollten.<ref name="taz2025" />

Datei:Pussy Riot Riot Days.jpg
Auftritt mit Pussy Riot unter dem Titel Riot Days (2019)

Verhaftung und Verurteilung

Datei:Maria Alekhina (Pussy Riot) at the Moscow Tagansky District Court - Denis Bochkarev.jpg
Marija Aljochina während der Gerichtsverhandlung in Moskau (2012)

Infolge dieser Aktion wurde Aljochina zusammen mit Nadeschda Tolokonnikowa und Jekaterina Samuzewitsch in Untersuchungshaft genommen. Gegen die drei Aktivistinnen wurde Anklage wegen grober Verletzung der öffentlichen Ordnung (Rowdytum)<ref>Bodo Mrozek: Unterdrückter Protest in Russland: Kurzer Prozess mit diesen Gammlern; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 23. August 2012</ref> nach Paragraph 213 des russischen Strafgesetzbuchs erhoben. Nachdem ihren Anwälten nur sehr begrenzt Einsicht in die Anklageakten gewährt worden war, traten Aljochina und Tolokonnikowa in einen zweiwöchigen Hungerstreik.

Im Juli 2012 wurden die Ermittlungen beendet und Anklage erhoben. Am 17. August 2012 wurden die drei Aktivistinnen wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ verurteilt, wogegen sie am 27. August 2012 erfolglos Berufung einlegten.<ref>Haftstrafe: Pussy-Riot-Punkerinnen legen Berufung ein; Spiegel Online, 27. August 2012, abgerufen am 30. September 2013</ref>

Marija Aljochina erklärte in ihrem Schlussplädoyer:

„Mich ärgert sehr, wenn die Anklage von ‚sogenannter‘ moderner Kunst spricht. Während des Prozesses gegen den Dichter Josef Brodskij in der Sowjetunion geschah genau das gleiche. Da war von ‚sogenannten Gedichten‘ Brodskijs die Rede. Für mich ist dieser Prozess ein ‚sogenannter‘ Prozess. Und ich habe keine Angst vor Ihnen und vor dem Urteil dieses ‚sogenannten‘ Gerichts.“<ref name="faz190812">Keine Reue – aus den Schlussplädoyers von Pussy Riot; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. August 2012</ref>

Außerdem:<ref>«Так называемый процесс». Последнее слово Надежды Толоконниковой, Марии Алехиной и Екатерины Самуцевич. Abgerufen am 12. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

„Für mich hat dieses Verfahren nur den Status eines sogenannten Prozesses. Und ich habe keine Angst vor ihm. Ich habe keine Angst vor Lügen und Fiktionen, schlecht durch Täuschung als ein sogenanntes Gerichtsurteil dekoriert. Deshalb kann man meine sogenannte Freiheit nehmen. Und es ist gerade diese, die jetzt in Russland existiert. Aber meine innere Freiheit kann niemand wegnehmen.“

Trotz anhaltender Solidaritätskundgebungen nach der Verhaftung und Verurteilung wurde in der russischen Öffentlichkeit der Auftritt von Pussy Riot in der Christ-Erlöser-Kirche mehrheitlich negativ und das Gerichtsurteil vorwiegend zustimmend beurteilt.<ref>Mark Adomanis: What Do Russians Think About “Pussy Riot?” The Answer Might Surprise You; in: Forbes Magazine online 12. Juli 2012, abgerufen am 15. November 2013</ref>

Weltweit hingegen erfolgten gegen das Gerichtsverfahren und das -urteil Proteste von Menschenrechtsorganisationen, Politikern und Künstlern, darunter am 23. Juli 2013 ein offener Brief von 100 international bekannten Künstlern, der die Freilassung der Aktivistinnen forderte.<ref>Amnesty International: Über 100 internationale Künstler fordern Freilassung von Pussy Riot: Offener Brief von Adele, Bono, Madonna, Kate Nash, Yoko Ono, Radiohead, Bruce Springsteen, Sting, Die Toten Hosen und anderen, abgerufen am 28. September 2013</ref>

Ihre Strafe von zwei Jahren Lagerhaft verbrachte Aljochina in einem Straflager bei Nischni Nowgorod, 400 Kilometer östlich von Moskau.

Überprüfung des Gerichtsurteils

Der Oberste Gerichtshof hatte Anfang Dezember 2013 die Überprüfung der Urteile gegen die Inhaftierung von Marija Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa angeordnet: Der im Urteil genannte Teilaspekt „Hass“ sei nicht ausreichend bewiesen worden, urteilte Russlands Oberster Gerichtshof und verwies das Urteil an das zuständige Moskauer Gericht zurück. Außerdem seien „weder das junge Alter der Angeklagten, noch ihre familiäre Situation oder die Gewaltfreiheit ihrer Taten berücksichtigt“ worden – Aljochina und Tolokonnikowa sind Mütter kleiner Kinder, womit nach russischem Recht ein Strafaufschub möglich gewesen wäre. „Zudem fehle ein stichhaltiges Motiv für die Anklage. Demnach stimmte auch die schriftliche Fassung des Urteils nicht mit dem im Gerichtssaal im August 2012 verlesenen Richterspruch überein.“<ref name="Tagi20131212">Tages-Anzeiger online (12. Dezember 2013): Gericht muss Pussy-Riot-Urteile überprüfen, abgerufen am 12. Dezember 2013</ref>

Für Tolokonnikowa und Aljochina war die Anordnung des Obersten Gerichtshofs ein wichtiger Teilerfolg, nachdem der Justiz wiederholt politisch gesteuerte Willkür vorgeworfen worden war. Der russische Menschenrechtsbeauftragte Wladimir Petrowitsch Lukin, der die Beschwerde beim Obersten Gericht im Namen der inhaftierten Aktivistinnen eingereicht hatte, und die Anwälte von Pussy Riot hofften daher auf eine baldige Freilassung der Frauen.<ref name="Tagi20131212" />

Begnadigung und Freilassung

Die Duma beriet am 17. Dezember 2013, im Vorfeld der Olympischen Spiele in Sotschi, über eine Amnestie für 25.000 in Russland Inhaftierte, in deren Folge auch die Pussy-Riot-Aktivistinnen ungeachtet der Überprüfung des Gerichtsurteils freigelassen werden sollten.<ref name="Tagi20131212" /><ref>Amnesty International Schweiz online (12. Dezember 2013): Putin: Nicht mit Olympia von Menschenrechtsverletzungen ablenken, abgerufen am 12. Dezember 2013</ref> Offizieller Anlass für die Amnestie waren die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag der russischen Verfassung am 12. Dezember.<ref>Spiegel online: Freilassung Gefangener: Russisches Parlament stimmt für Putins Amnestie, abgerufen am 24. Dezember 2013</ref> Putin bestätigte im Rahmen einer Pressekonferenz am 19. Dezember 2013, dass die Amnestie auch für die inhaftierten Pussy-Riot-Mitglieder gelte; wie schnell diese umgesetzt werden würde, war zunächst nicht bekannt.<ref name="20min_20131219">20 Minuten online (19. Dezember 2013): Charmeoffensive vor Sotschi, abgerufen am 19. Dezember 2013</ref> Zu Pussy Riot erklärte der russische Präsident bei der Jahrespressekonferenz: „Sie tun mir nicht leid, dass sie in einer Haftanstalt gelandet sind, auch wenn das nichts Gutes ist. Sie tun mir leid, dass sie überhaupt diese Ungeheuerlichkeit, die meiner Ansicht nach Frauen entwürdigt, begangen haben. Die Amnestie sei auch keine Überprüfung des Urteils“, betonte Putin.<ref name="ZDF_20131223">ZDF heute.de (23. Dezember 2013): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zweite Pussy-Riot-Musikerin ist frei (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive), abgerufen am 23. Dezember 2013</ref> „Sie können theoretisch noch heute herauskommen“, erklärte Irina Chrunowa, die Anwältin von Aljochina und Tolokonnikowa, vor Putins Ankündigung. Die Angehörigen der beiden Aktivistinnen reisten daraufhin zu den jeweiligen Straflagern.<ref name="20min_20131219" />

Am 23. Dezember 2013 wurde Aljochina wenige Stunden vor ihrer Mitstreiterin Nadeschda Tolokonnikowa freigelassen und traf sich unmittelbar danach mit Menschenrechtsaktivisten.

Aktivismus nach der Haft

In ihrer Autobiografie schildert Aljochina ausführlich ihre Aktionen nach der Haftentlassung.<ref name="taz2025" /> So protestierte Pussy Riot bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gegen die russische Politik, wobei Mitglieder der Gruppe von Sicherheitskräften, darunter Kosaken, mit Peitschen attackiert worden seien.<ref name="taz2025" /> Zu Putins Geburtstag schmückten Aktivistinnen der Gruppe symbolisch mehrere Staatsgebäude mit Regenbogenflaggen, um gegen Homophobie und Repressionen zu demonstrieren.<ref name="taz2025" /> Nach ihrer Rückkehr in die Stadt Nischni Nowgorod wurden Aljochina und ihre Mitstreiterinnen laut ihrer Darstellung von einem Schlägertrupp mit Farbe, Essensresten und Metallgegenständen angegriffen; die Attacke sei vom Extremismusbekämpfungszentrum des Innenministeriums („Zentrum E“) organisiert worden.<ref name="taz2025" />

Erneute Verurteilungen und Flucht

Im Zusammenhang mit Aufrufen zu Demonstrationen für den inhaftierten Alexei Nawalny wurde Aljochina im September 2021 zu einem Jahr Freiheitsbeschränkung in Form eines nächtlichen Ausgangsverbots verurteilt.<ref>Pussy Riot: Marija Aljochina offenbar in Moskau festgenommen. In: Der Spiegel. 7. Februar 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 7. Februar 2022]).</ref>

Am 10. Mai 2022 wurde bekannt, dass Maria Aljochina im April trotz polizeilicher Überwachung Russland auf zunächst unbekanntem Weg verlassen hatte. Die russischen Behörden hatten angekündigt, dass ihr effektiver Hausarrest in 21 Tage in einer Strafkolonie umgewandelt würde.<ref>Valerie Hopkins, Misha Friedman: Leader of Pussy Riot Band Escapes Russia, With Help From Friends. In: The New York Times. 10. Mai 2022, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 12. Mai 2022]).</ref> Aljochina befinde sich nicht mehr auf russischem Staatsgebiet, erklärte ihr Anwalt nach Angaben der Agentur Interfax. Wie ihre Lebensgefährtin und Mit-Aktivistin Lucy Shtein wenige Monate zuvor verließ sie ihren Wohnort unbemerkt in der Uniform eines Essens-Kurierdienstes und floh aus Russland.<ref>‘It was foolproof’: Pussy Riot activist tells of courier-suit escape from Russia. 11. Mai 2022, abgerufen am 23. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Pussy Riot in der Schweiz – «Wenn man Putin lässt, marschiert er bis nach Berlin». Abgerufen am 23. August 2022.</ref>

Datei:Pussy Riot Rudolstadt-Festival 25.jpg
Pussy Riot am Rudolstadt-Festival 2022

Sie erreichte auf ihrer Flucht Litauen.<ref>Wie "Pussy Riot"-Mitglied Aljochina vor Putin geflohen ist. In: t-online. 11. Mai 2022, abgerufen am 11. Mai 2022.</ref><ref>asc/dpa: Pussy-Riot-Aktivistin Aljochina verkleidet sich als Lieferantin – und flieht aus Russland. In: Der Spiegel. 11. Mai 2022, abgerufen am 11. Mai 2022.</ref> Schon wenige Tage später trat sie mit anderen Musikern und Aktivisten als Pussy Riot in Deutschland auf.<ref>Flucht nach vorne. In: rbb24de, 13. Mai 2022.</ref> Die im Exil erschienene Autobiografie Political Girl rahmt diese Flucht als konsequente Fortsetzung ihres Widerstands gegen den russischen Staat.<ref name="taz2025" />

Feminismus und politische Positionen

In Political Girl beschreibt Aljochina ausführlich, wie sich das Leben als Feministin im heutigen Russland darstellt.<ref name="taz2025" /> Sie beschreibt die behauptete Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Sowjetunion als Lüge und kritisiert die enge Allianz von russisch-orthodoxer Kirche und Staat, die aus ihrer Sicht gegen die Selbstbestimmung von Frauen arbeitet.<ref name="taz2025" /> Als Beispiel zitiert sie den einflussreichen Priester Andrej Tkatschew, der Frauen in derb-sexistischer Weise zur völligen Unterordnung unter männliche Gewalt auffordere.<ref name="taz2025" /> Vor diesem Hintergrund analysiert Aljochina die Körperpolitik des Regimes und kommt zum Schluss, dass das Patriarchat dazu diene, die Verfügung über menschliche Körper beim Staat zu konzentrieren: Der Körper muss dem Staat gehören, schreibt sie, weshalb weder Frauen frei über Schwangerschaft noch Männer frei über Kriegsdienst entscheiden dürften.<ref name="taz2025" />

Aljochina verknüpft diese Analyse mit einer Kritik an einer autoritären Achse von Staaten wie Nordkorea, Iran, China, Belarus und Russland, deren Herrschaft sie als Versuch zur Schaffung einer Welt ohne Freiheit und Empathie beschreibt.<ref name="taz2025" /> In diesem Zusammenhang formuliert sie den Satz, die von diesen Regimen geschaffene Ordnung sei „eine Welt, der die Seele ausgesaugt wurde“.<ref name="taz2025" /> Überdies erinnert sie in ihrem Buch an zahlreiche Oppositioneller aus Politik, Aktivismus und Journalismus, die im autoritären System Russlands verfolgt, inhaftiert oder getötet wurden.<ref name="taz2025" />

Sonstiges

Dokumentiert wurden die Vorbereitungen des „Punk-Gebets“ und des Prozesses in dem russisch-amerikanischen Dokumentarfilm Pussy Riot: A Punk Prayer und der russischen Independentproduktion Pussy vs. Putin sowie in dem Spielfilm Die Moskauer Prozesse.

Werke

  • Political Girl. Pussy Riot – Leben und Schicksal in Putins Russland. Berlin Verlag, Berlin 2025, 528 Seiten, 26 Euro.<ref name="taz2025" />

Auszeichnungen

Am 5. Dezember 2014 erhielten Marija Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa zusammen mit dem ukrainischen Autoren Jurij Andruchowytsch den Hannah-Arendt-Preis der Stadt Bremen. In der Pressemeldung hieß es zur Begründung: „Die Preisträgerinnen und der Preisträger leben und arbeiten im postimperialen Raum der aufgelösten Sowjetunion und wenden sich gegen den Versuch, in der Ukraine und in Russland alte Herrschaftsverhältnisse wiederherzustellen und die politischen Freiheiten abzuschaffen. Dabei sind freilich die Bedingungen in der unabhängigen Ukraine andere als in Russland, das unter Putin dabei ist, in die Fußstapfen der vorangegangenen zaristischen und sowjetischen Gewaltregime zu treten.“<ref>Hannah-Arendt-Preis 2014. Freie Hansestadt Bremen – Pressemitteilungen, 27. November 2014, abgerufen am 8. Dezember 2014.</ref>

Weblinks

Commons: Maria Alyokhina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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