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Marienberg (Übach-Palenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Marienberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1752)&title=Marienberg 50° 56′ N, 6° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1752) 50° 55′ 40″ N, 6° 5′ 20″ O
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Einwohner: 1752 (31. Dez. 2019)<ref name="EinwohnerUebachPalenberg" />
Postleitzahl: 52531
Vorwahl: 02451
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Marienberg ist ein Stadtteil von Übach-Palenberg im Kreis Heinsberg. Marienberg liegt westlich der Wurm zwischen den Stadtteilen Scherpenseel und Palenberg.

Geschichte

Der Stadtteil Marienberg wurde 1830 stadtgeschichtlich als Marienberger Mühle und Hof erwähnt.<ref name="Stadtgeschichte" /> Zwischen 1926 und 1928 wurde der Stadtteil insbesondere als Arbeitersiedlung der Grube Carolus Magnus um 314 Wohneinheiten erweitert und durch die typischen Ziegelbauten das Bild des tieferliegenden Teils Marienbergs maßgeblich geformt.<ref name="Kuladig" />

Am 31. Dezember 2015 lebten hier 1856 Personen.

Religion

Datei:Marienberg Kath. Kirche.jpg
Kath. Kirche St. Mariä Heimsuchung in Marienberg
Datei:Marienberg Evang. Erlöserkirche 1.jpg
Auferstehungskirche in Marienberg

1911 ließen sich die Oblaten des Heiligen Franz von Sales in Marienberg nieder.<ref name="Stadtgeschichte" />

Die katholische Pfarre trägt den Namen St. Mariä Heimsuchung. Im Zweiten Weltkrieg wurde die alte Kirche vollständig zerstört. 1953 wurde an gleicher Stelle in der Nähe des Klosters die heutige Pfarrkirche errichtet.

Eine Sehenswürdigkeit ist die ehemalige evangelische Auferstehungskirche, die 1957 nach einem Entwurf von Fritz G. Winter erbaut wurde.<ref name="Kahle" /> Die Altarwand ist komplett aus Glas gefertigt, sodass die dahinter stehenden Bäume und ein außen aufgestelltes Holzkreuz zu sehen waren. Als Vorbild diente die Studentenkapelle in Espoo (Finnland), sehr ähnlich ist auch die Kirche zur Heimat in Berlin-Zehlendorf, die ebenfalls 1957 gebaut wurde. Die Kirche wurde 2013 entwidmet.

Verkehr

Der nächste Bahnhof ist Übach-Palenberg an der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach. Die nächsten Anschlussstellen sind „Alsdorf“ an der A 44 sowie „Heinsberg“ an der A 46. Die AVV-Buslinien 431 und 491 der WestVerkehr verbinden Marienberg mit fast allen weiteren Stadtteilen sowie mit Geilenkirchen und Baesweiler. Abends und am Wochenende kann zusätzlich der Multi-Bus angefordert werden.<ref name="MultiBus" />

Linie Verlauf
431 Geilenkirchen Bf – Frelenberg – Zweibrüggen – Marienberg – Palenberg Bf – Palenberg – Übach – Boscheln – Baesweiler
491 Geilenkirchen Bf – (Bauchem – Nierstraß –) Teveren – Grotenrath – Scherpenseel – (Siepenbusch – Windhausen –) Marienberg – Palenberg Bf (– Palenberg – Übach)

Vereine

  • SV Marienberg 1971
  • KG Lustige Marienberger Jekke
  • St. Franziskus Schützenbruderschaft Marienberg

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerUebachPalenberg"> Einwohnerzahlen der Stadt Übach-Palenberg zum 31.12.2019. (PDF; 21,1 MB) In: Amtsblatt der Stadt Übach-Palenberg Nr. 3 2020. Stadt Übach-Palenberg, der Bürgermeister, 12. Februar 2020, S. 4, abgerufen am 8. März 2021. </ref> <ref name="Stadtgeschichte"> Stadtgeschichte Übach-Palenberg. Stadt Übach-Palenberg, abgerufen am 5. August 2024. </ref> <ref name="Kuladig"> Werkssiedlung Marienberg. In: Kultur.Landschaft.Digital. Landschaftsverband Rheinland, 1. Januar 2021, abgerufen am 5. August 2024. </ref> <ref name="Kahle"> Barbara Kahle: Deutsche Kirchenbaukunst des 20. Jahrhunderts. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1990, ISBN 3-534-03614-X, S. 144. </ref> <ref name="MultiBus"> MultiBus. In: west-verkehr.de. WestVerkehr GmbH, abgerufen am 10. Februar 2021. </ref> </references>

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