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Dr. Margrit Egnér-Stiftung

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(Weitergeleitet von Margrit Egnér-Stiftung)

Die Dr. Margrit Egnér-Stiftung ist eine schweizerische Stiftung. Das Interesse von Margrit Egnér galt schon während ihres Studiums an der Universität Zürich der anthropologischen Richtung der Psychologie. Diesem Thema widmete sie auch ihre Lizenziatsarbeit und ihre Doktorarbeit. Um diesem für sie zentralen Inhalt der Psychologie dauernde Unterstützung und Anerkennung zukommen zu lassen, gründete sie 1983 die Dr. Margrit Egnér-Stiftung. Sie verleiht jährlich einen Wissenschaftspreis an Verfasser von wissenschaftlichen Arbeiten im Fachgebiet «anthropologische und humanistische Psychologie», einschliesslich entsprechender Richtungen der Medizin und Philosophie. „Sie würdigt mit ihrem Preis Personen, die durch ihr Lebenswerk, das Verfassen einzelner hervorragender Arbeiten oder die praktische Tätigkeit auf wissenschaftlicher Grundlage zu einer humaneren Welt beitragen, in welcher der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit im Mittelpunkt steht.“<ref>Die Stiftung – Dr. Margrit Egnér-Stiftung. Abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die öffentliche Preisverleihung findet jeweils am zweiten Donnerstag im November statt. Nach einer Einführung ins jeweilige Thema des Jahres halten die drei Preisträger Referate zu ihrem Arbeitsgebiet.

Die Stiftung wurde 1983 von Margrit Egnér (1922–2000) gegründet. Der Sitz der Stiftung ist seit 1995 Meilen im Kanton Zürich.<ref name="hr">@1@2Vorlage:Toter Link/zh.powernet.chEintrag der Dr. Margrit Egnér-Stiftung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot im Handelsregister des Kantons Zürich, abgerufen am 27. Juni 2011.</ref>

Themen und Preisträger

1985: Das In-der-Welt-Sein des Depressiven

1986: Das Problem des Leibes

1987: Die Situation

1988: Der Traum

1989: Entwicklung und Lebensweg

1990: homo patiens

1991: Zwischenmenschliche Beziehungen in Psychotherapie und Balint-Gruppen

1992: Ethik und Werte

1993: Symbol und Wandlung

1994: Das Öffnende und Verschliessende in der Sprache – Literatur und Psychoanalyse

1995: Das Fremde

1996: Systemisches Denken in der Psychotherapie

1997: Scham und Schuld

1998: Die Medizin in der Krise braucht die Philosophie

1999: Das Rätsel Schizophrenie

2000: Philosophie an der Schwelle zum neuen Jahrtausend

2001: Psychopathologie und Kunst

2002: Gelebte Kindertherapie

2003: Vom Wert der Werte – Anthropologische Pädagogik

2004: Psychotraumatologie

2005: Suizidologie

2006: Gerontologie und Geriatrie

2007: Ethik und Geist in der Medizin – die wahre Bio-Medizin

2008: Anthropologische Psychologie und Psychopathologie – Die Rettung der Seele

2009: Borderline

2010: Musik

2011: Interpretation und Be-Deutung

2012: Der Leib im psycho-somatischen und somato-psychischen Verständnis

2013: Lebenskunst

2014: Zeit und Zeitgeist

2015: Schmerz

2016: Arbeit und Organisation: Der Mensch im Mittelpunkt

2017: Zivilisation und Triebe

2018: Macht und Gewalt

2019: Verantwortung

2021: Selbst und Selbstbestimmung

2022: Ars psychiatrica? Im Spannungsfeld von Evidenzen, Werten und Subjektivität

2024: Autonomie, respektvoller Dialog – und Zwang? Eine Herausforderung für die Psychiatrie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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